SCHLEIFEN WIR DIE INEFFIZIENZEN IM INTERIM-BUSINESS!

Inte-rim_Management_Blog_Foto_Juergen_Becker_Balkenhol_Mann_auf_der_Mozartkugel_am Kapitelplatz_in_Salzburg_2018Wenn Du regelmäßig Dein Blog am Freitag veröffentlichst, dann fällt Dir auf, wie oft doch solch ein Freitag auf einen 13. fällt – zumindest fühlt sich das so an.

 

Heute ist es mal wieder so weit. Oh! Schockschwerenot! Ein Unglückstag!

 

Ich bin ohnehin nicht abergläubisch und habe zudem genug ablenkende Arbeit auf dem Tisch. Ein Investorengespräch hallt nach und ich muss mich auf Montag vorbereiten: Es steht mal wieder ein Vortrag bei der DDIM an – diesmal in Köln „Digitale Plattformen für Interim Manager“.

 

Ich liebe diese Gelegenheiten, mit den Interim Managern und Managerinnen zu sprechen, denn deren Feedback und deren Denkwelt ist mir wichtig.

 

Eine andere Denkwelt wird zunehmend wichtiger: Die der Kunden. Und eine weitere für mich ganz persönlich: Die der Investoren.

 

Ich habe den Eindruck, als hätten die (noch von Frau Nahles) getriebenen Diskussionen zur Scheinselbständigkeit dem Interim Management auf Seiten der Kunden eine höhere Bedeutung beschert. Die Unternehmen haben sich mit dem Thema Interim Management befasst und wissen jetzt in aller Regel mehr als vorher.

 

Dass ein gehöriger Anteil unter den Kunden jetzt die rechtlichen Auswirkungen kritisch sieht, widerspricht dem keineswegs.

 

Noch krasser ist die Sicht von Investoren auf unser Provider-Geschäft.

Hochgradig fragmentiert, teuer und überragend ineffizient

 

Wie oft haben wir inzwischen die DACH-Region analysiert, um die Fragen der Investoren zu beantworten:

 

Wieviel Provider gibt es in der DACH-Region? „An die 90!“ – Tatsächlich?

Wie hoch sind die Provisionen: „20 bis 50 %!“ – Tatsächlich?

Woher kommen die Kandidaten? „Jeder hat seinen eigenen Pool!“ – Tatsächlich?

Wie groß sind diese Pools? „Im Schnitt rund 2.000 Kandidaten – in der Spitze wohl 5.000!“ – Tatsächlich?

 

Investoren bleiben an den ersten beiden Punkten hängen und kommentieren „hochgradig fragmentiert“ und „teuer“. Der Punkt, der Investoren jedoch am meisten verblüfft, ist Punkt 3: Jeder hat seinen eigenen Pool! Hier lautet der Kommentar stets: „Hochgradig ineffizient!“.

 

Ich teile diese Einschätzung schon lange. Bereits vor eineinhalb Jahren habe ich mich hier an dieser Stelle über einen ganzen Monat diesem Thema gewidmet: Ineffizienzen im Interim Management Teil 1, Teil 2, Teil 3 und Teil 4.

 

Heute, rund eineinhalb Jahre später, verblüfft es mich noch immer, dass die Interim Manager und Managerinnen nicht aufschreien!

 

„Mein Geschäft ist so speziell und da gibt es nur wenige Projekte: Da muss ich mit einem Schleppnetz durch den Markt fahren und jedes Projekt mitnehmen, was auch nur irgendwo hochkommt!“

 

„Was bedeutet das konkret?“

 

„Ich bin bei so ziemlich jedem Provider registriert, den es gibt.“

 

„Das heißt: Sie halten bei praktisch allen Providern Ihr Verfügbarkeitsdatum aktuell und senden etwa zweimal jährlich Ihren aktualisierten CV?“

 

„Ja, genau so!“

 

Somit erhalten rund 90 Provider etwa zweimal im Jahr einen CV und bearbeiten den dann! 90mal dasselbe Dokument. 90 Mitarbeiter fassen das an und bearbeiten das – auf welche Weise auch immer.

 

Und ganz ehrlich: Der Gedanke an den Administrativen Aufwand dieses Interim Managers treibt mir den Schweiß auf die Stirn!

 

Das ist sicher ein extremer Fall. Aber selbst, wenn wir das für den typischen Interim Manager erheblich reduzieren, wird hier eine dramatische Ineffizienz deutlich.

 

Und so ziemlich jeder Interim Manager, der eine vergleichbare Situation bei seinem Kunden aufspürt, wird empfehlen, die Informationen an einer Stelle zu bündeln, statt sie redundant vorzuhalten und obendrein auch noch redundant, dafür aber individuell zu bearbeiten.

 

Ich bin zutiefst davon überzeugt: Auch im Interim-Business führt daran überhaupt kein Weg vorbei – und auch deshalb haben wir UNITEDINTERIM gegründet:

 

Schleifen wir die Ineffizienzen im Interim-Business!

 

ES IST MEHR DIE QUALITÄT ALS DIE QUANTITÄT, DIE ZÄHLT!

Interim_Management_Blog_Foto_Juergen_Becker_Fassade_Westerland_Sylt_2017Ich weiß nicht, was gerade los ist – aber bei UNITEDINTERIM haben sich in dieser Woche drei namhafte Provider registriert. Neukunden also.

 

Einen Tag später schrieb der Geschäftsführer eines dieser Provider:

 

“Besten Dank!! Ich habe gestern in 30 Minuten Suche absolute „Granaten“ gefunden, in einem sehr spezialisierten Feld. Ein fachliches Schwergewicht ist bereits unserem Mandanten angeboten worden. Bin begeistert von der Funktionsweise. Auf dieser Plattform gibt es absolute Transparenz, das ist Top.”

 

Unsere beispiellose Qualitätssicherung beginnt zu greifen – und die Interim-Szene spricht darüber.

Granaten und Schwergewichte

 

Ganz offen: Was uns in Sachen Qualitätssicherung erwarten würde, haben wir völlig unterschätzt, als wir UNITEDINTERIM vor gut eineinhalb Jahren aufgesetzt hatten.

 

Sicher, wir haben inzwischen viele „Granaten“ und „Schwergewichte“ an Bord. Ebenso sicher haben wir viele „Rohrkrepierer“ und „Leichtgewichte“ ausgefiltert. Dass das so viele waren, hat mein Weltbild „Interim Manager“ zutiefst erschüttert!

 

Selbstverständlich begründen wir unsere Entscheidung dann dem Kandidaten gegenüber:

 

„Hallo Frau Interim Managerin,

 

wir tun uns sehr schwer mit Ihrem Profil.

 

Ohne jeden Zweifel bringen Sie jede Menge Kenntnisse, Erfahrungen und auch Spezialwissen mit – jedoch in Bereichen neben dem klassischen Interim Management.

 

Sie positionieren sich im CV als [ZITAT]: „Kommunikationspsychologie als Mediatorin, Coach und Supervisorin in allen meinen Personalmanagement Funktionen“. Das ist jedoch ein Feld, das bei UNITEDINTERIM nicht nachgefragt wird, weil die Unternehmen hier Personalspezialisten für die Linie, das operative oder strategische Personalgeschäft suchen. Das haben Sie sicher auch gemacht, jedoch werden Sie im Wettbewerb mit den Personal-Spezialisten mit überbordender Linienerfahrung hier bei UNITEDINTERIM kaum bestehen können.

 

Daher fürchten wir, dass wir Ihre Erwartungshaltung an Geschäft über UNITEDINTERIM nicht werden erfüllen können. Deshalb möchten wir zunächst davon Abstand nehmen, Ihre Daten freizuschalten und bitten dafür um Ihr Verständnis.

 

Mit freundlichem Gruß

 

Jürgen Becker“

Du bist böse

 

Wenn wir auf diese Weise einen Kandidaten ablehnen, dann sind wir (beste Transaktionsanalyse) „böse“ – so sicher, wie ich diese Zeilen schreibe! Nie, ich wiederhole: nie, hat ein solcher Kandidat dann selbstkritisch reagiert. Oder gar den Dialog gesucht, um Unterstützung gebeten, damit er oder sie im Wettbewerb besser werden könne: Womöglich gar durch die Profis von forma interim

 

Stattdessen müssen wir, vorzugsweise ich, als Projektionsfläche herhalten – der gern einmal seine Entscheidungen trifft, ohne auch nur den CV gelesen zu haben. Dass der UNITEDINTERIM-interne Prozess das beiderseitige Nein von Dr. Schönfeld und mir für eine Ablehnung erfordert, weiß diese Kandidatin natürlich nicht:

 

„Ich bin froh, dass sich mit Ihrer Rückmeldung mein Eindruck aus unseren E-mailkontakten der letzten Wochen jetzt abschließend bestätigt und nicht erst im ersten Projekt: Wir passen nicht zusammen! Deshalb bitte ich Sie, alle meine im gesamten Anbahnungsprozess erfassten, gespeicherten und verarbeiteten persönlichen Daten rückstandslos zu löschen und mir dieses schriftlich zu bestätigen.

 

Gerne führe ich Ihnen ebenso offen meinen Eindruck der letzten Wochen aus: mein Eindruck ist, dass es an der Sorgfalt in Bezug auf Ansprache und auch im Zusammenhang mit der Art und Weise der Ansprache mangelt. Ihre Rückmeldung gibt mir dazu ein aktuelles Beispiel, denn ich frage mich, ob Sie mein Profil tatsächlich gelesen und verstanden haben, denn Supervisor/in ist ein feststehender Begriff, den ich weder auf meiner Webseite noch in meinem Profil verwende.

 

Gerne nehme ich Ihre Rückmeldung zum Anlass meinen CV zu überarbeiten, um auch dem unaufmerksamen Leser meine operativen Erfahrungen als HR Business Partner und Head of HR der letzten vier Jahre deutlich zu machen.“

 

So trennen sich denn unsere Wege und ich kann meiner umfangreichen Sammlung eine weitere „Du bist nicht okay“-Botschaft hinzufügen. Das ist nicht schön, aber wohl auch nicht zu ändern.

 

Denn sie folgt halt Seneca, die Strategie von UNITEDINTERIM:

 

Es ist mehr die Qualität als die Quantität, die zählt!

 

EIN DIENSTLEISTER MIT FRAGEZEICHEN UND GESCHMÄCKLE

Inte-rim_Management_Blog_Foto_Juergen_Becker_Hüttenwand_mit_Farbstreifen_Ortenberg_2018Erstmals seit über zehn Jahren habe ich für zwei Freitage hintereinander keinen Blogbeitrag geschrieben – und „gepostet“, wie´s heißt.

 

Die Freizeit wurde absorbiert durch meine Arbeit für die Redoute der Althistorischen Narrenzunft Offenburg e. V. – und über den „Workload“ bei UNITEDINTERIM zu reden, hieße jede Eule einzeln nach Athen zu tragen…

 

Diese Arbeitsbelastung, die bisher alles in den Schatten stellt, was ich seit 1997 erleben durfte, findet ihren Ursprung in der permanenten, an den Nutzern orientierte Weiterentwicklung von UNITEDINTERIM. Muss man nicht machen – kann man aber. Und wir fühlen uns dem verpflichtet.

 

So hat es z. B. verblüffender Weise zu Irritationen geführt, dass UNITEDINTERIM nicht verfügbare Interim Manager ausblendet, deren Anzahl über das vergangene Jahr „kontinuierlich gestiegen ist” (Quelle: Ludwig Heuse; Interim Management – Marktlage in Deutschland – bewertet durch die Provider; Q4“).

 

Wozu sollen wir Unternehmen und Providern Interim Manager vorschlagen, die ohnehin kein Mandat annehmen können, und sie (Unternehmen und Provider) diese Erkenntnis aufwendig durch eigene Arbeit herausfinden lassen? Was als Arbeitserleichterung gedacht war, wurde von den Marktteilnehmern allerdings ganz anders aufgefasst:

 

Die Unternehmen und Provider folgerten aus der um die nicht verfügbaren Interim Manager bereinigten Trefferliste messerscharf: „UNITEDINTERIM hat ja nur ein paar Interim Manager!“ – und der eine oder andere ordnete daraufhin UNITEDINTERIM flugs als „Friedhof“ ein.

 

Konsequenterweise schlugen sich diese Abfragen auf ausgeblendete Profile nicht in den individuellen Statistiken der jeweiligen Interim Manager nieder: „Da passiert ja nichts, bei UNITEDINTERIM!“ folgerten daraus für sich die Interim Manager. Noch immer bin ich verblüfft, dass viele Interim Manager ganz offensichtlich sehr gern Anfragen für Projekte erhalten, während sie im Mandat gebunden sind. Die Freude, eine solche Anfrage ablehnen zu können, wiegt offenbar weit mehr als der administrative Aufwand, der mit einer solchen Absage verbunden ist.

Gefangen in traditionellen Denkmustern

 

Das ist dann die wirklich hohe Schule: Du versuchst beiden Seiten unnötige Arbeit vom Tisch zu halten – aufgrund der traditionellen Denkmuster wird dies jedoch keineswegs goutiert. Dafür wirst Du verprügelt…

 

Eine unschöne Gemengelage, die es folglich zu ändern galt!

 

Ab Mittwoch dieser Woche zeigen wir jetzt – zur Info! – den Unternehmen und Providern auf der Trefferliste zusätzlich die Anzahl und die Profile der nicht verfügbaren Interim Manager. Und den Interim Managern, wie oft ihr Profil auf eine Abfrage gepasst hat, jedoch mangels Verfügbarkeit ausgeblendet wurde.

 

Des Weiteren zeigen wir jetzt die Struktur des Angebots aller Interim Manager bei UNITEDINTERIM – in Echtzeit!

 

Noch mehr Transparenz, noch mehr Offenheit, noch mehr Nachvollziehbarkeit.

 

Und: Wir haben noch das eine oder andere Schmankerl, das in der kommenden Woche hinzukommen wird.

 

An dieser Stelle ist es wichtig, daran zu erinnern, dass sich UNITEDINTERIM durch eine Flat-Fee der Interim Manager finanziert – und nicht durch Provisionen, wie dies Provider tun. Und, wir erinnern uns, solche Provisionen belaufen sich durchaus schon gern einmal auf 45 Prozent….

E-Mails von einem anderen Stern

 

Wenn solche weitreichenden Weiterentwicklungen bei UNITEDINTERIM live geschaltet werden, dann neige ich leichtsinnigerweise dazu, solche Momente als Positiv-Chips für mich zu verbuchen.

 

Ich bin dankbar, dass mich in solchen Situationen regelmäßig Mails von Interim Managern feinfühlig vor den Gefahren drohender Selbstgefälligkeit bewahren. In diesem Fall tatsächlich von einer Interim Managerin:

 

„Leider ist das Thema Unitedinterim schon Gesprächsthema in Interims-Kreisen.

 

Keiner Ihrer seriösen Mitbewerber verlangt überhaupt eine Gebühr, um in den Pool aufgenommen zu werden. Ihre Mitstreiter lassen sich ihre Plattform auch nicht im Voraus von den Interims-Managern finanzieren.

 

Eine völlig unübliche Praxis im seriösen Premium-Bereich.

 

Da wir Interims-Manager auch nicht unser Gehalt ein Jahr im Voraus in Rechnung stellen können und ihre angewandte Zahlungspraxis im Bereich der Dienstleistungen völlig unüblich und vielleicht sogar nach deutschem Recht vertragswidrig ist, sollten Sie vielleicht künftig Ihre AGB’s und vor allem die hierin angebotenen Zahlungsmodalitäten überdenken. Auch die Art und Weise des Umgangs und der Emails, die Ihre Adminstration verschickt, macht eine vertrauensvolle, seriöse und professionelle Zusammenarbeit unmöglich.

 

Da Ihre Plattform von Anfang an nur ein großes Fragezeichen aufgeworfen hat und mit Geschmäckle verbunden ist, weil völlig unüblich und unseriös, werden Sie hoffentlich meine Entscheidung nachvollziehen können.

 

Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg und drücke Ihnen die Daumen, dass Sie den bereits vorhandenen Reputationsschaden noch rechtzeitig in den Griff kriegen.“

 

An dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass wir diese Interim Managerin keineswegs mit vorgehaltener Kalaschnikow gezwungen haben, sich bei UNITEDINTERIM zu registrieren! Stattdessen ging ihre Registrierung zurück auf die Empfehlung eines Interim Manager-Kollegen.

 

Aber so ist es halt. Für die einen ist UNITEDINTERIM eine satte Empfehlung wert – für andere ist es jedoch:

 

Ein Dienstleister mit Fragezeichen und Geschmäckle!

 

HEUTE KEIN INTERIM-BLOG: OVERLOAD!

Interim_Management_Blog_Foto_Juergen_Becker_weibliche_Figur_abwehrend_Dresden_2016Nur kurz heute: Ich gelte als harter Arbeiter – und obendrein noch als effizient und effektiv. Einmal sagte mir mein Gegenüber: „Idealerweise hätte Dich jedes Team an Bord!“

 

Nun, als ein Akt überbordender Menschlichkeit muss ich heute zugeben: Ich schaff´s einfach nicht. Die Dinge, die hier in den vergangenen 48 Stunden aufgeschlagen sind, haben meine Zeit- und damit auch meine Blog-Planung in kleinkörniges Granulat geschreddert.

 

Meine Leser wissen das: So etwas gestatte ich nur Kunden mit konkretem Geschäft.

 

Daher muss ich leider verkünden – und bitte verschämt um Nachsicht:

 

Heute kein Blog: Overload!

 

UNTERWEGS IN SACHEN INTERIM MANAGEMENT

Interim_Management_Blog_Foto_Juergen_Becker_Stresa_2017In dieser Woche hat sich die Zahl der Interim-Provider, die bei UNITEDINTERIM nach Interim Managern für ihre Projekte suchen, auf 17 erhöht. Und eine Interim Managerin, deren Daten wir – nach einiger Arbeit in der Qualitätssicherung – am 18. Oktober bei UNITEDINTERIM freigeschaltet hatten, hat am 24. des gleichen Monats ihre erste Anfrage erhalten.

 

Nicht wirklich schlecht!

 

Die Zeit, die ich für meinen Blogeintrag Donnerstags verwende, ist für die Mitgliederversammlung des AIMP in Hamburg draufgegangen: Wir hatten halt viele Themen!

 

Satzungsänderung, weil MANATNET nicht mehr auf einen eigenen Pool zurückgreift – und andere AIMP-Provider auch nicht. Auch daran kann man die Tragweite des Geschäftsmodells von UNITEDINTERIM erkennen!

 

Wahlen: Dr. Andreas Suter und Bodo Blanke wurden wiedergewählt.

 

AIMP-Jahresforum 2018 – und die neue Website.

 

Den größten Raum nahm die neue Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) ein, die ihre harten Schlagschatten vorauswirft und im Mai des kommenden Jahres einführt sein muss. So ganz leise frage ich, weshalb wir diesen irren Aufwand zigmal machen – für zig dezentrale Pools…

 

Und zu guter Letzt: Das Hamburger Regionalforum des AIMP! Traditionell wieder im Anglo German Club an der Außenalster. Schön wie immer – und rappelvoll!

 

Aus Zeitmangel bleibt mein heutiger Blogeintrag deshalb vergleichsweise kurz. Es ist halt ein sehr arbeitsintensives Geschäft, dieses Interim Management. Besonders, wenn es wieder heißt:

 

Unterwegs in Sachen Interim Management!

 

WENN DAS NICHT SMART IST: WAS DANN?

Interim_Management_Blog_Foto_Juergen_Becker_Graffiti_Westerland_Sylt_2017Im Nachgang zur DDIM-Regionalveranstaltung schrieb mir ein Interim Manager, der während der Veranstaltung durchaus als kritischer Mensch aufgefallen war:

 

„Ja, lassen Sie uns gerne in Kontakt bleiben.

 

Ich bin ja wie gesagt der Meinung, dass Sie den richtigen Ansatz verfolgen. Die „Anderen“ haben Ihnen nichts entgegen zu setzen. Und ich glaube auch, dass das Ganze viel schneller gehen wird, als die Herren sich das vorstellen können oder wollen.

 

Wir werden sehen…“

 

Donnerwetter! Vielen Dank!

 

So und mit vergleichbaren Äußerungen war das Feedback gespickt. Zum Beispiel:

 

(1) „Ich kenne keinen spezialisierten Anbieter in der Interim-Szene, der komplett auf Provisionen verzichtet. Alle anderen sind Hybrid-Modelle! Und Ihr Dienstleistungsangebot sucht seinesgleichen. Endlich mal ein anderer Ansatz: Meinen Respekt!“

 

(2) „Natürlich kostet das Geld! Aber wovon reden wir hier? Leute, die mit Ihnen über 45 Euro im Monat reden, denken in kleinen Dimensionen. Das werden diese Leute auch beim Kunden tun. Lassen Sie die Finger davon!“

 

(3) „Ich nehme mir einmal für meinen Urlaub über Ihr Sixt-Paket einen Mietwagen – und ich habe fast das Entgelt für das ganze Jahr drin.“

 

(4) „Endlich geht diese Qual zu Ende: Ich pflege schon gar nicht mehr mein Profil bei den Providern. Die bekommen eins, wenn Sie mir konkret ein Projekt anbieten. Künftig werde ich sie alle auf UNITEDINTERIM verweisen.“

Admin für Profilpflege runter: Ein wuchtiger USP

 

Gerade der letzte Punkt erweist sich als starkes Argument für die Interim Manager. Wir hatten das erhofft.

 

Im Rahmen der Diskussion hatte ich eine Interim Managerin, die den administrativen Aufwand für die zig-fache Profilpflege in zudem unterschiedlichen System kritisiert hatte, gefragt: „Was schätzen Sie denn ganz persönlich, wieviel Zeit Sie im Jahr für diese Profilpflege aufwenden?“

 

Ohne großes Zögern kam die Antwort: „Eine Woche sicher!“

 

Donnerwetter! Bisher haben wir unterstellt, dieser administrative Aufwand würde pro Jahr nur einige Stunden betragen.

 

Wenn die Einschätzung dieser Interim Managerin typisch ist – und ich glaube das nach den Diskussionen in München – dann ist der Aufwand fünfmal so hoch.

 

Durch UNITEDINTERIM können Interim Manager diesen Aufwand sparen.

 

Und die Zeit entweder beim Kunden verbringen und damit ihren Umsatz um fünf Tagessätze erhöhen.

 

Oder, nicht weniger attraktiv, diese Zeit mit ihrem Partner verbringen (was sicher in aller Regel gut ankommen wird) oder sich mehr ihrer Gesundheit, Regeneration und Erholung widmen.

 

So betrachtet – und wenn wir den gleichen durchschnittlichen Tagessatz aus der letzten AIMP-Providerstudie anwenden (1.067 Euro) –, dann entspricht das rund 5.300 Euro p.a. und damit fast dem Zehnfachen des Nutzungsentgeltes von UNITEDINTERIM – und das für ein komplettes Jahr.

 

Wenn das nicht smart ist: was dann?

 

IHR SEID DAS TESLA DER INTERIM-SZENE

Interim_Management_Blog_Foto_Juergen_Becker_Blumen_Westerland_Sylt_2017„Machen Sie sich nichts vor: Sehr viele Interim Manager verstehen noch nicht, welchen Kracher Sie da hingestellt haben! Sie stehen vor einer gewaltigen kommunikativen Aufgabe, denn Sie müssen über fast vier Jahrzehnte vertraute Denkwelten brechen!“

 

Aha!

 

„Weißt Du, das Grundproblem in der Interim Management-Szene ist: Es gibt wenig “Junggebliebene” (wie Du), die auch erkennen, dass die Digitalisierung ein wesentlicher Bestandteil in der Zukunft sein wird – also gefunden werden bedeutet Geld in die Hand nehmen!“

 

Danke für die Blumen!

 

„Mir unbegreiflich, warum der Groschen bei so vielen nicht fällt – eventuell glauben die immer noch, dass die Provider mit ihren jeweiligen Profilen aktiv die Firmen abklappern?!? Ehrlich – bin ratlos!“

 

Irgendwann war klar: Wir müssen noch viel besser herausstellen, welches Bündel an Vorteilen UNITEDINTERIM für die jeweilige Zielgruppe bringt: Interim Manager, Unternehmen und Interim-Provider.

 

Was eignet sich dafür besser, als das Ende der ersten sechs Monate der Unternehmensgeschichte? Auch, wenn der eine oder andere denkt, wir wären schon seit Jahren am Markt…

 

Und bei der Gelegenheit gleich ein gehöriges Stück des Feedbacks einzuarbeiten, das wir von Nutzern erhalten haben.

 

Heute haben wir sie live geschaltet: Die überarbeitete Site von UNITEDINTERIM!

 

Was ist der Unterschied zur bisherigen Version?

 

Das Design ist frischer, moderner und Nutzer-freundlicher – und damit nicht der Rede wert.

 

Aber wir arbeiten die USPs, die Vorteile, die UNITEDINTERIM unseren jeweiligen Zielgruppen bietet, sehr viel deutlicher heraus – unter dem Slogan „Best Deal – Best Profile“. Und wir bewerten sie in Geld: Für Interim Manager, für Unternehmen und für Interim-Provider.

 

Und schließlich zeigen wir, wie unsere Qualitätssicherung funktioniert, weshalb der CV so wichtig ist, wir legen wesentliche Kennzahlen zu UNITEDINTERIM offen und wir positionieren das Blog der Interim Manager sehr viel prominenter.

Best Deal – Best Profile in Interim Management

 

Unser Slogan hat zwei Komponenten. Wir halten beide für elementar wichtig: „Deal“ zielt auf die unbestreitbare, exzellente Preis-Nutzen-Relation – und „Profile“ zielt auf die Qualität der Profile, die wir liefern.

 

Die Qualität der Profile sicherzustellen, hat sich als enorm schwierige und auch aufwendige Aufgabe herausgestellt („Das hat ja noch nie einer verlangt…!“). Was das intern an Zeitaufwand und Arbeit bedeutet, zum Teil über mehrfache Bearbeitungszyklen und Rückfragen die Unterlagen der Interim Manager zu vervollständigen – zu detaillieren, zu überprüfen, die individuelle Positionierung für Headlines zu schärfen und wettbewerbsfähige Tagessätze vorzuschlagen: Das hatten wir offen gestanden unterschätzt.

 

„Quality is key!“ Wir wollen und können nicht anders. Wir setzen uns daher an dieser zentralen Stelle, der Qualitätssicherung, ganz klar vom Wettbewerb ab! „Aber das zeigt Ihr nicht: Das wird gar nicht klar….!“

 

Jetzt zeigen wir´s und jetzt wird es klar. Wer sich als Interim Manager über UNITEDINTERIM vermarkten kann – fast hätte ich geschrieben: „darf“! – ist daher auch ein “Guter”. Das sollte nun jeder Kunde und jeder Provider, der über UNITEDINTERIM nach Kandidaten sucht, verstehen.

 

Eine vergleichbare Kritik haben wir zu unseren Einkaufsvorteilen erhalten.

 

„Ihr müsst den Leuten zeigen, was sie sparen können – sonst verstehen die das nicht. Sonst können die das nicht einordnen! – Und dann wird auch keiner mehr diese unter Profis unwürdige Diskussion über 1,50 am Tag mit Euch führen…“

 

Also zeigen wir das jetzt – für Interim Manager, für Unternehmen und für Interim-Provider.

 

Jeder, der auch nur die Grundzüge der Digitalisierung verinnerlich hat, weiß: Nach dem Facelift ist vor dem Facelift! Und deshalb werden wir ab heute wieder genau zuhören, wieder das Feedback bewerten und dann UNITEDINTERIM wieder ein Stück besser machen.

 

Vielleicht im April 2018. Vielleicht auch früher.

 

„Sicher“, sagte ein Interim Manager aus der ersten Liga vor Kurzem, „UNITEDINTERIM ist noch längst nicht fertig. Und wahrscheinlich werdet Ihr in fünf Jahren Eurer Unternehmen kaum noch wiedererkennen! Aber eins ist für mich ebenso sicher:

 

Ihr seid das Tesla der Interim-Szene!“

 

IM INTERIM-BUSINESS STIRBT DAS PROVISIONSMODELL!

Interim_Management_Blog_Foto_Juergen_Becker_Stresa_Lago_Maggiore_2017Der weitaus größte Teil der Interim-Mandate kommt in Deutschland direkt zwischen den Interim Managern und Interim Managerinnen sowie den nachfragenden Unternehmen zustande (in UK ist das offenbar anders!). Manche Marktteilnehmer sprechen von zwei Dritteln, andere von drei Vierteln des Marktes – einige wenige sind sich sicher, dass dieser Anteil sogar über 80 Prozent des gesamten Marktvolumens ausmacht.

 

Bemerkenswerter Weise habe ich noch niemanden getroffen der gesagt hätte, „Das ist deutlich weniger!“ und verblüffender Weise hat sich diese Struktur in den 15 Jahren, in denen ich das Interim Geschäft überblicken kann, überhaupt nicht verändert.

Das ist schon sehr erstaunlich!

 

Und das ist durchaus ganz anders als wir das im AIMP erwartet haben.

 

Warum also machen wir ein solches Geschiss um die Provider?

 

Meine Leser mögen mich nicht falsch verstehen: Ich betreibe seit Jahren mit MANATNET einen etablierten Provider – sicher keinen „führenden“ (davon gibt´s eh genug!) aber sicher einen der effizientesten! – und ich werde das auch weiterhin tun! Ergänzend zu UNITEDINTERIM.

 

Es geht hier also in keiner Weise darum, die Arbeit der Interim-Provider herabzusetzen: Ganz im Gegenteil! Ich schätze die Arbeit meiner AIMP-Kollegen sehr und, ja, am einen oder anderen orientiere ich mich durchaus ein wenig.

 

Aber wir müssen doch mal den Mut haben, folgende Frage zu stellen: „Wenn wir alle als Provider so toll sind, lauter persönlich interviewte Spitzen-Leute im Pool haben und obendrein weitere, an der Qualität orientierte Mehrwerte anbieten: Weshalb rennen uns die Unternehmen dann nicht die Bude ein?!“

 

Ich habe diese Frage vor nicht allzu langer Zeit in einem illustren, fachkundigen Kreis von Markt-Teilnehmern gestellt – und betretenes Schweigen geerntet…

 

Deshalb möchte jetzt eine kesse Behauptungen aufstellen – in bester Tradition als „Minister der Finsternis“ und im tiefen Bewusstsein, dass diese meine Sicht durchaus nicht jeder teilen muss. Das ist, wie stets, vollkommen in Ordnung so!

Die Struktur des Interim-Geschäfts ändert sich auch in Zukunft nicht!

 

Die Struktur des Interim-Geschäftes hat sich in den vergangenen 15 Jahren nicht geändert: Und sie wird sich auch in den kommenden Jahren nicht ändern.

 

Weshalb glaube ich das?

 

  1. Geschäftsmodell unverändert: Wenn wir ganz ehrlich sind, dann machen Interim-Provider ihr Geschäft seit fast zwanzig Jahren in praktisch unveränderter Form. Sicher hat die durch Frau Nahles angestoßene Diskussion über Scheinselbständigkeit einiges aufgerüttelt: Aber die Auswirkungen auf das Geschäft der Provider beschränken sich auf (Sozialversicherungs-) rechtliche Dinge. Ansonsten bleibt im Kern alles beim Alten.

 

  1. Verkaufsargumente unverändert: Selbst die Argumente, die für die Zusammenarbeit mit einem Provider werben, sind seit fast 15 Jahren dieselben! Ich habe mal die Prospekte aus dem Jahr 2002 rausgebuddelt, die wir im Rahmen der Marktforschung vor der Gründung von MANATNET beschafft hatten – von Unternehmen, die´s zum Teil gar nicht mehr gibt wie z. B. TMP oder Signium!

 

Bereits damals las man: „Wir kennen alle unsere Interim Manager persönlich“, „Handverlesene Kandidaten“ und nicht zu vergessen: „Wir machen Shadow-Management“: Damals in aller Munde – inzwischen sang und klanglos untergegangen.

 

  1. Preise zu hoch: Ich weiß, das möchte keiner meiner Kollegen hören. Aber, wenn die Provider ihren Anteil von sagen wir einem Drittel auf zwei Drittel erhöhen möchten, dann werden sie an diesem Thema nicht vorbei kommen!

 

Sicher wird es den einen oder anderen Interim Manager geben, der sich beim Tagessatz vom Provider spürbar drücken lässt. Aber das ist aus meiner Sicht die Ausnahme. Typischer ist die Aussage der Interim Manager: „Ich erwarte einen Tagessatz von X – und was der Provider verdienen will, muss er halt aufschlagen. Und dieser Aufschlag – wir sprechen hier von 25 bis durchaus über 40 Prozent! – ist den Kunden oftmals zu viel!

 

Dieser Aufschlag zementiert zudem die Kunden-Einschätzung „Etwa ein Drittel der Unternehmen halten Interim Management für zu teuer“, die uns seit Anbeginn der AIMP-Providerumfrage (Chart 10) begleitet, und uns – davon bin ich fest überzeugt – nennenswertes Geschäftsvolumen kostet.

Interim-Provider: Unterschätzt die Kunden nicht!

 

Wie vor 15 Jahren höre ich: „Die Unternehmen kennen sich im Interim Management nicht aus!“ oder „Den falschen Interim Manager auszuwählen, wäre fatal: Deshalb gibt es uns Provider!“ und „Der Kunde weiß oftmals nicht, was er will: Wir helfen ihm, zu erkennen, was er wirklich braucht!“

 

Ich halte dagegen: Unterschätzen wir unsere Kunden nicht!

 

Sicherlich gibt es den einen oder anderen Kunden, dessen Pulsschlag sich dramatisch erhöht bei der Milchmädchen-Rechnung „Tagessatz des Interim Managers mal 220 Tage minus eigenes Gehalt per annum ….!

 

Zur Seite gesellt sich joch die Erkenntnis, dass Unternehmen die Kosten für die Personalbeschaffung genau im Auge haben: Für eine Festanstellung und ganz sicher auch für eine interimistische Lösung! Und wenn wir festhalten, dass für die Zeiten fetter 33 %-Honorare auch bei den Headhuntern längst die Götterdämmerung angebrochen ist, dann dürfen wir uns nicht wundern, dass Unternehmen für einen Interim Manager (also einen Kandidaten, der per Definitionem eben nicht im Unternehmen bleiben wird!) idealerweise noch weniger ausgeben wollen.

 

Noch einmal: Es geht mir nicht um den Tagessatz des Interim Managers, sondern es geht mir um den Aufschlag des Providers auf den Tagessatz, den der Kunde dann bezahlen muss.

 

Nun versuchen wir Provider verzweifelt, diesen Aufschlag zu rechtfertigen: Vor allem mit der Qualität unserer Arbeit und damit, dass wir alle unsere Kandidaten kennen –und folglich dem Kunden die beste Lösung empfehlen können.

 

Damit laufen wir genau dann vor eine Wand, wenn der Kunde genau das nicht möchte: „Wer oder was für uns richtig ist, dass wissen wir ohnehin am besten! Wir brauchen möglichst schnell eine sinnvolle Vorauswahl unter allen passenden und verfügbaren Kandidaten am Markt – aber alles weitere machen wir selbst: Wofür haben wir diese ganzen Mitarbeiter in HR…?!)“.

 

Ich fürchte, es wird mehr und mehr zum Selbstverständnis der Kunden gehören, das so zu sehen! Ob Festanstellung, Zeitarbeit, befristeter Verträge oder Interim Management: Letztlich ist sind das alles nur Facetten der Personalbeschaffung eines Unternehmens!

 

Deshalb glaube ich, dass die Interim-Provider mitten in einem Change-Prozess stehen! Ich bin an dieser Stelle bereits darauf eingegangen.

 

Deshalb glaube ich, dass Kunden Interim Manager schnell und unkompliziert selbst finden möchten – und das auf modernem Weg. Exakt dafür haben wir UNITEDINTERIM aufgebaut.

 

Und ich bin zutiefst davon überzeugt, dass Interim-Provider sich sehr viel stärker zum Berater ihrer Kunden entwickeln müssen. Denn – Achtung! – das Geschäftsmodell, Angebot und Nachfrage in einem intransparenten Markt zusammenzubringen, funktioniert nicht mehr, weil der Markt durch Anbieter wie z. B. UNITEDINTERIM nicht länger intransparent ist.

 

Mehrwert-schaffende Beratung schätzen alle Kunden – und folglich tun sie sich leichter, diese Arbeit zu honorieren. Dieses Entgelt für den Provider wird mit der Besetzung durch einen Interim Manager oder eine Interim Managerin aus dem eigenen (!) Pool nichts mehr zu tun haben – und sich damit vollständig vom traditionellen Provisionsmodell abkoppeln.

 

Ja, ich weiß: Viele Provider tun sich schwer mit dieser Vorstellung – und auch erstaunlich viele Interim Manager.

 

Dennoch bin ich mir so sicher, wie ich in heutigen Zeiten sicher sein kann:

 

Im Interim-Business stirbt das Provisionsmodell!

 

MAN ANGELT DORT, WO DIE DICKEN FISCHE VORBEISCHWIMMEN!

Interim_Management_Blog_Foto_Juergen_Becker_Sylt_Keitum_2016Vorgestern hat UNITEDINTERIM die einschlägigen Gruppen von XING erreicht. XING-Nutzer finden und kommentieren den Artikel von Herrn Matthias E. Müller in der Gruppe Flexible Arbeit / Interim Management unter dem Titel „Interim Manager online finden – geht das?“

 

Niemand unter meinen Lesern würde es wundern, wenn ich mit einem überzeugten „Ja, sicher! Und künftig wird das in weit mehr als der Hälfte der Fälle so sein!“ antwortete.

 

Aber darum geht es gar nicht.

 

Herr Müller ehrt UNITEDINTERIM als gerade mal sechs Wochen altes Frühchen, indem er unser neues Unternehmen mit zwei namhaften anderen Anbietern vergleicht – und sonst halt niemanden. Und dabei zu der Überzeugung gelangt:

 

„…so mangelt es doch [bei UNITEDINTERIM] an Interim Managern. Und das wird so bleiben, solange diese hier für etwas zahlen, was sie bei den anderen Plattformen umsonst bekommen!“

 

Nun, auch das wissen meine Leser: Wie stets, respektiere ich diese Überzeugung – auch wenn ich sie nicht teilen muss. Nein, stattdessen macht mich diese Überzeugung sehr nachdenklich – denn, davon bin nun ich überzeugt: Herr Müller wird mit seiner Meinung nicht allein sein.

Worin genau besteht der Nutzen von UNITEDINTERIM?

 

Das wiederum führt zwingend zu der Frage, ob wir hier bei UNITEDINTERIM unsere Hausaufgaben in Sachen Kommunikation richtig machen. Denn das, was UNITEDINTERIM als Gesamtpaket anbietet, gibt´s woanders halt nicht – und umsonst schon überhaupt nicht. Oder haben wir tatsächlich und trotz aller Marktanalysen einen Anbieter übersehen, der auf Vermittlungsprovisionen verzichtet?

 

Bisher haben wir uns von der Frage leiten lassen: Wo haben unsere Kunden den größten Nutzen – von Interim Managern, über Provider bis zu den Unternehmen und unseren Dienstleistungspartnern?

 

Was also beschäftigt die Kundengruppe „Interim Manager“ derzeit? Aus unserer Sicht sind das zwei Fragen:

 

(1) Wie eröffne ich mir den digitalen Vertriebsweg als neuen und zusätzlichen Kanal zu meinen Kunden, die diesen Weg mehr und mehr nutzen?

 

(2) Der Klassiker: Wie komme ich an neue Projekte?

 

Was ist demgegenüber das überragende Ziel der Kundengruppe „Unternehmen“?

 

(1) Möglichst schnell und günstig das finden, was sie suchen.

(2) Unnötige Arbeit vermeiden – denn Arbeit haben die ohnehin mehr als genug.

Menschen suchen dort, wo´s einfach ist und nix koscht!

 

Genau dort setzt UNITEDINTERIM an: Unternehmen zahlen nichts und kommen mit ein wenig Einarbeiten (ja, natürlich – wir sind im professionellen Umfeld!) in drei Minuten zum Ziel: Jedem, der´s möchte, beweise ich das am eigenen Rechner! Und durch unsere durchaus harte Qualitätssicherung (auf den beiden Feldern Inhalt und Aktualität der Unterlagen) ergänzt durch unseren 24h-Verfügbarkeitscheck verdaddeln die Unternehmen endlich keine Zeit mehr mit sinnloser Arbeit.

 

Wo also werden die Unternehmen suchen?  Zunächst einmal dort, wo die Suche kostenfrei ist und den Unternehmen obendrein Arbeit abgenommen wird: Ist das nicht ein völlig normales Verhalten?

 

Das bringt uns zu den Interim Managern: Wo werden die Interim Manager (und Managerinnen, natürlich) sich dann präsentieren und ihre Dienstleistung anbieten? Eben!

 

Und, davon bin ich überzeugt, nicht all zu weit in die Zukunft geblickt, werden die Interim Manager das nur noch an einer, statt an zig Stellen tun – weil auf eben diese eine Stelle ohnehin jeder kostenlos und von überall und ohne jede Einschränkung zugreifen kann!

 

Gestern hatte ein Insider der Interim-Szene ein schönes Bild parat:

 

Das ist wie beim Angeln: Da vermeidest Du die Plätze, die für jeden einfach zu erreichen sind – wo die Ruten den See einzäunen.

 

Stattdessen gehst Du dorthin, wo nicht jeder Angler hinkommt, am besten: wo nicht jeder andere hindarf! Und dann suchst Du diese eine Stelle – denn Du weißt aus jahrelanger Erfahrung:

 

Man angelt dort, wo die dicken Fische vorbeischwimmen!

 

KEINE PROVISION? GIBT´S JA GAR NICHT!

Interim_Management_Blog_Foto_Juergen_Becker_Freiburg_2016Ein namhafter Provider sucht über UNITEDINTERIM® einen hochspezialisierten Kandidaten für das Projekt bei seinem Kunden. Und findet selbstverständlich zwei geeignete Kandidaten. Als „Super-Admin“ werde ich vom System darauf hingewiesen: Selbstverständlich, denn wir müssen wissen, was sich bei UNITEDINTERIM® tut.

 

Die Interim Manager erhalten aufgrund der Anfrage eine Nachricht per Mail und eine über die UNITEDINTERIM-App mit der Bitte um Bestätigung ihrer Verfügbarkeit. Auch wenn unsere App noch die eine oder andere Ecke hat, die wir gerade abschleifen. Ich gebe zu: Auf dieses Feature von UNITEDINTERIM® sind wir richtig stolz!

 

Endlich kommen wir weg von diesem administrativen Irrsinn des Verifizierens der Verfügbarkeit per Telefon oder E-Mail im engen Schulterschluss mit der Bitte um aktuelle Unterlagen. Ein Irrsinn, „der uns 10 bis 15 Stunden kostet“, wie mir gestern ein anderer, namhafter Provider berichtete.

 

Beide Kandidaten bestätigen die Verfügbarkeit und unser System zeigt dies dem nachfragenden Provider an.

Nicht alles, was wir können, zeigen wir schon!

„Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir sagen würden, welcher Provider das ist, Herr Becker!“ lautet dann die Nachricht, die ich von einem der beiden Kandidaten erhalte.

 

Das sieht unser Weg derzeit nicht vor, weil wir momentan die nachfragenden Kunden den Kommunikationsprozess steuern lassen. Und Erfahrungen sammeln wollen: Wir wollen sehen, wie sich die nachfragenden Kunden typischerweise verhalten und ob sie dann die Kandidaten kontaktieren – was wir erwarten.

 

Selbstverständlich weiß das unser System. Wissen wir das. Aber derzeit haben wir diese Information für die Interim Manager unterdrückt. Mein Gefühl sagt mir, dass wir diese Information auf absehbare Zeit liefern werden – aber eben nicht während der Beta-Phase.

 

Der Provider meldet sich als Profi natürlich bei den Kandidaten.

 

Und der Interim Manager, der mich um den Namen gebeten hatte, ruft mich daraufhin an:

 

„Ich weiß jetzt, wer das ist Herr Becker! Finde ich gut, weil ich mit denen noch nie zusammengearbeitet hatte. Wie ist das denn jetzt mit den Provisionen? Wie viel Provision muss ich an UNITEDINTERIM® abgeben, wenn der Auftrag zustande kommt?“

 

„Sie geben überhaupt keine Provision an UNITEDINTERIM® ab, Herr Interim Manager, das ist doch eine der tragenden Säulen unseres neuen Modells im Interim Management. Wir bringen  Interim Manager  auf direktem, digitalem Weg mit Kunden zusammen. Und zusätzlich auch noch mit Providern, die für ihre Anfragen vorqualifizierte Interim Manager suchen. Der Vorteil für Sie: Sie pflegen Ihre Daten nur einmal an zentraler Stelle, durchlaufen eine anerkannte Qualitätssicherung, haben einen Ansprechpartner für Ihre Unterlagen. Sie decken dabei aber zwei Vertriebskanäle ab. That´s it!“

 

Ich frage mich gleichzeitig, wie weit unsere Kommunikation bisher versagt hat. Und dann kommt, was kommen musste:

 

„Keine Provision? Gibt´s ja gar nicht!“