Friday 27. December 2013

DAS INTERIM-GESCHÄFT IST KEINE CASH COW!

Quelle: www.piqs.de © Fotograf: Steve Arnold – Titel: No, I don´t Got MilkSicher. Der Wirtschaftsprüfer wird noch das eine oder andere in unserem Zahlenwerk massieren.

 

Dennoch: Am Umsatz wird er nichts anpassen.

 

Und so bleibt festzustellen, dass MANATNET im Jubiläumsjahr ein Wachstum von knapp 25 Prozent hingelegt hat. Darauf bin ich durchaus ein wenig stolz.

 

Unterm Strich, also neudeutsch „Bottom Line”, ist jedoch spürbar weniger hängen geblieben als in den Vorjahren. Ein auf den ersten Blick trüber Befund, den ich jedoch sehenden Auges hingenommen habe:

 

Selbstverständlich hat sich der Jubiläumsbonus in Höhe von 10 Prozent niedergeschlagen – über den sich die Kunden im Gegenzug freuen durften.

 

Weit mehr haben sich jedoch die Investitionen in MANATNET niedergeschlagen. Ich bin davon überzeugt, dass Interim Provider inzwischen gezwungen sind, permanent in ihr Unternehmen zu investieren, wenn sie dauerhaft am Markt bestehen wollen. Dummerweise lassen sich in meiner (IT-) Welt halt nicht alle Dinge aktivieren und werden somit sofort in vollem Umfang ergebniswirksam.

 

Aber diese Dinge waren wichtig, um unsere Pole Position im Internet basierten Interim Management gegen zunehmenden Wettbewerb zu verteidigen.

 

Unterm Strich, und entgegen manchen landläufigen Meinungen, unterstreicht das:

 

Das Interim-Geschäft ist keine Cash Cow!

 

Friday 20. December 2013

MANATNETS WEIHNACHTSGRÜSSE

"Venus und Mars - frei nach Botticelli" - © Gaetano Gross für MANATNET - 2013
“Venus und Mars – frei nach Botticelli” – © Gaetano Gross für MANATNET

 

Das Jahr 2013 steht unmittelbar vor seinem Ende. Schön war´s – und unterirdisch! Der ewige Kampf zwischen Gut und Böse, zwischen Alt und Neu, zwischen Misstrauen und Vertrauen – zwischen Krieg und Liebe.

 

Ich habe Gaetano Groß gebeten, für MANATNET in diesem Jahr eine „andere Weihnachtskarte“ zu schaffen – ohne die vertrauten Attribute wie Sterne, Kerzen, Tannen und Ähnliches. Sicher: Wir kultivieren damit auch die Andersartigkeit von MANATNET. Aber dennoch war unsere Intention eine andere:

 

Sandro Botticelli, einer der großen Maler der Renaissance, griff mythologische Themen völlig neu auf. Bis dahin war die Darstellung fast lebensgroßer und nackter oder spärlich bekleideter Figuren in der Malerei nicht üblich: Eine Art „Eye-Catcher“ des Quattrocento. Zu den interessantesten und zugleich gefährlichsten Eigenschaften dieser antiken Göttergeschichten zählt jedoch ihre Vieldeutigkeit, die sich in keinem Fall auf den ersten Blick erschließt.

 

Ich lade Sie deshalb zum Jahresausklang ein zu Ihrer ganz persönlichen Deutung:

 

Weshalb ist – anders als üblich – Venus bekleidet und Mars nicht?

 

Weshalb sieht Mars so wenig männlich aus – und ist seiner Waffen ledig?

 

Weshalb ist Venus so „zugeknöpft“?

 

Weshalb aktualisiert der Künstler das Werk aus dem Jahr 1483 im Stil der Pop-Art – und nicht anders?

 

Und: Klingt die politische Situation in Deutschland an in diesem Werk – oder nicht?

 

Vieles, viel zu vieles, in unserer Welt nehmen wir wahr, ohne es zu hinterfragen!

 

In diesem Sinne danke ich Ihnen, meinen Lesern, für Ihre Verbundenheit, wünsche Ihnen ein schönes Weihnachtsfest und ein gutes Jahr 2014 – ganz egal, wie der Satyr unten rechts darüber denken mag!

 

Jürgen Becker

 

Friday 13. December 2013

SCHNELL VERBIETET DENKEN NICHT!

Quelle: www.piqs.de © Fotograf: Thomas Höhler – Titel: Eisblume Mein vorletzter Blogeintrag vor Weihnachten. Es hat den Anschein, als hätte unser Land das Arbeiten weitgehend eingestellt: Bereits vor zwei Wochen bin ich darauf eingegangen. Keinen weiteren Blogeintrag ist das wert.

 

Auf meine Mails antworten vermehrt gut gelaunte Autoresponder mit den immer wiederkehrenden Strophen: „Ab [Datum] bin ich nicht da: Ihre Mail wird nicht gelesen oder weitergeleitet.“ Immerhin: Ein „Ätsch!“ verkneifen sie sich – noch.

 

Selbstverständlich haben wir unsere Kaltakquisition inzwischen bis zum 10. Januar ausgesetzt. Die Menschen brauchen erfahrungsgemäß nach den Prozess-unterbrechenden Feierwochen ein paar Tage fürs Warmlaufen im neuen Jahr.

 

Ein Monat der kollektiven Auszeit.

 

Der eine oder andere Greis, der die Wirtschaftswunderzeiten miterlebt hat, schüttelt verständnislos den Kopf und fragt sich verstört, was er damals „falsch“ gemacht hat.

 

Was macht der Minister der Finsternis während einer solchen kollektiven Auszeit?

 

Vordenken und Nachdenken!

 

Es dauerte lange. Aber irgendwann habe ich diese vier Winterschlaf-nahen Wochen als Geschenk begriffen. Wenn ich meine Kapazitäten in dieser Zeit nicht dem „Außen“ widmen muss, dann kann ich sie dem „Innen“ widmen. Gut, der eine oder andere wird anmerken: „Alternativ kannst Du Dich in die kollektive Auszeit eingliedern!“ – aber irgendwie übt diese Alternative keinen großen Reiz aus auf mich.

 

„Du bist halt ein Dino, eine aussterbende Spezies!“, wie meine Frau anzumerken nicht müde wird.

 

Ein großes Geschenk für den Dino: Zeit zum Vordenken und Nachdenken.

 

Und so weiß ich heute, was im April oder September des kommenden Jahres zu tun ist. Welche Kapazitäten ich dann bereitstellen muss – und welche Auswirkungen das auf den Cashflow meines Unternehmens haben wird.

 

Und in jedem der anderen Monate. Solange uns nicht – frei nach Asterix – der Himmel auf den Kopf fällt – was ich, ganz persönlich, nicht mehr völlig ausschließen möchte. Denn was uns die Politiker in letzter Zeit zumuten, lässt sich mit allem Glühwein dieser Weihnachtsmärkte nicht schön saufen!

 

Vordenken und Nachdenken.

 

Mitunter habe ich den Eindruck, das tun wir alle inzwischen viel zu wenig!

 

Alle.

 

Zur „Rechtfertigung“ wird gern verwiesen auf die ach so furchtbar schnell-lebige Zeit, die durch die Internet-Technik und Vernetzung immer noch schneller werde – und die uns somit kaum noch Zeit ließe: Getrieben von „der Jagd des Lebens“ (Storm).

 

Als Internet-geprägter Mensch seit den Anfängen 1995 traue ich mich zu sagen: Ich kenne kaum einen größeren Blödsinn!

 

Haltet ein, denn:

 

Schnell verbietet Denken nicht!

 

Friday 06. December 2013

DER NIKOLAUS WAR BEI MANATNET!

Quelle: www.piqs.de © Fotograf: ROLFVOLKER – Titel: O du fröhliche….Was für eine Woche! Die neue AIMP-Site ist fertig – steht bereit auf dem Entwicklungsserver für den Umzug auf den Life-Server. Nun schauen die Kollegen noch mal drüber – und sicher werden wir das eine oder andere noch ändern. Aber nur noch Marginalien.

 

MANATNET selbst hat Aufträge vergeben an unseren Technik-Partner in Berlin fürs Front- und Backend – so hoch, wie noch nie in unserer Unternehmensgeschichte.

 

Der neue Vertrag mit dem Hosting-Partner liegt unterschriftsreif auf meinem Tisch – ich zögere ein wenig, aber nicht wirklich: Performance nochmals erhöht, Sicherheit nochmals erhöht – und vor allem: Zwei Rechner im Parallel-Flug – in getrennten Gebäuden. Ich kann es mir nicht mehr leisten, dass MANATNET – wodurch auch immer – vom Server verschwindet und neu aufgebaut werden muss. Es gibt nicht viele Albträume die ich habe: Aber das ist ganz sicher einer – gewesen. Das einzige Risiko, das ich nicht abgedeckt habe, ist ein Atomschlag. Dieses Risiko habe ich ohne Pein übernommen: In einem solchen Fall haben wir alle sicher ganz andere Sorgen…

 

MANATNET ist halt keine Website eines Interim-Providers: MANANET ist ein Marktplatz, eine Transaktionssite: Dort können Kunden und Interim Manager etwas tun. Wir spielen somit in einer völlig anderen Liga, was das Internet angeht.

 

Und in dieser Liga, wie in anderen Top-Ligen auch, musst Du stetig und kräftig investieren, um vorne mitmischen zu können. Sonst wirst Du Dich dort nicht lange halten können.

 

Unsere Investitionen im Front- und Backend konzentrieren sich auf die Qualitätssicherung – aus meiner Sicht das A und O für einen Interim-Provider. Das Tolle daran: Wir werden immer besser! Und immer schwerer vom Wettbewerb einzuholen.

 

So gesehen haben wir uns beschenkt und die Interim Manager bei MANATNET auch:

 

Der Nikolaus war bei MANATNET!