Friday 29. September 2017

HIMMEL, VERLIER‘ BLOSS NICHT DEN ANSCHLUSS!

Interim_Management_Blog_Foto_Juergen_Becker_Bueste_Stresa_2017Knapp eine Woche nach der Bundestagswahl. Die AfD sitzt künftig im Bundestag und Andrea Nahles, die als Ministerin für Arbeit und Soziales einiges im Interim-Business durcheinandergewirbelt hat, huldigt ihren bisherigen Regierungspartnern respektvoll: „Ab morgen kriegen sie in die Fresse!“.

 

Sascha Lobo fordert in Spiegel Online: „Deutschland braucht einen digitalen Marshall-Plan“ – bitte unbedingt lesen! – und veranschlagt dafür 100 Mrd. Euro.

 

Ein bemerkenswerter Appell, der, da bin ich mit sicher, wieder auf Heerscharen von Menschen treffen wird – vereint unter dem Banner „Brauche mer net!“. Und ein etwas kleineres Volk vom Stamme „Da hat er eigentlich Recht, aber so schlimm wird es ja wohl nicht sein!“ wird sich in bewährter Manier zurücklehnen und abwarten.

 

In der Interim-Welt scheinen sich auch viele zurückzulehnen – Interim Manager ebenso wie Provider. Ich persönlich kann das nicht nachvollziehen. Dafür passiert im Augenblick im Interim-Business einfach zu viel: Magnalia vor gut einem Jahr, Atreus wickelt, wie ich höre, Interim Mandate jetzt über das Modell der Arbeitnehmer-Überlassung ab, die Taskforce AG wurde von Resources Global Professionals (‘RGP’), übernommen, einem an der NASDAQ gelisteten Unternehmen. Und UNITEDINTERIM sorgte als völlig neuer Dienstleister ohne Provisionsmodell für Furore.

 

Hoppla.

 

Die Umwälzungen werden jedoch nicht nur von Fanfaren begleitet. Vieles geschieht fast nebenbei. So wäre es vor nicht allzu langer Zeit fast undenkbar gewesen (wer auch hätte ein kostenloses Blog den Interim Managern angeboten?), jedoch: Inzwischen verlinkt LinkedIn auf die Blogbeiträge der Interim Manager von UNITEDINTERIM: „Wohin geht die Reise im Interim Management?“. Worüber wir uns freuen. Und die jeweiligen Interim Manager womöglich noch viel mehr.

4.000 bis 6.000 Blog-Leser

 

Klar, wenn ein guter Blogeintrag bei UNITEDINTERIM 4.000 bis 6.000 Leser erreicht, dann ist das schon ein Pfund! Machen Sie mal ein Blog auf – und dann zählen Sie Ihre Leser. Ich wette mit Ihnen, dass Ihnen dabei in den ersten Monaten die Tränen kommen…!

 

Aber hier macht UNITEDINTERIM jedem einzelnen Interim Manager die digitale Kraft der eigenen Domain zugänglich. Eine Art digitales Trittbrett-Fahren – sonst ein eher unschönes Unterfangen, in diesem Fall aber gewollt. Ja, wir laden die Interim Manager sogar dazu ein! Sicher ist das auch gut für UNITEDINTERIM, denn das bringt Traffic. Also, nicht wirklich schlecht für beide!

 

Es fällt auf – man möge mir diese offene Anmerkung nachsehen: Durchaus nicht jeder Interim Manager kann schreiben…! Alles nicht tragisch, jedoch zu hinterfragen, wenn ein solcher Interim Manager sich in den Softskills als „Kommunikator“ charakterisiert.

Das Ende des Interim-Business als „Closed Shop“

 

Hier sind wir an einem kritischen Punkt – und ich fürchte, er wird noch kritischer werden während der kommenden Jahre:

 

Nicht ein Provider wird mehr entscheiden, ob ein Interim Manager gut ist oder nicht! Das wird der Markt tun – durch eine Transparenz, die dramatisch zunehmen wird. Diese Transparenz entspricht so wunderbar dem Kern des Interim Managements: „Ich brauche jetzt Unterstützung: Wer kann mir helfen, was kostet der – und wo finde ich den?“!

 

Und die Transparenz wird das Ende bedeuten für das Interim-Business als „Closed Shop“, den hingerotzten Lebenslauf-Lappen samt anhängendem Schreiberling und, selbstredend, auch für überzogene Preise.

 

Und am Ende, davon bin ich überzeugt, wird der Kunde jeden Interim Manager am Ende des Projektes bewerten. Moderiert vielleicht, um Rufmord auszuschließen, aber eben doch bewerten.

Interim Manager – überragend offen für Neues?

 

Und Interim Manager, die da nicht mitmachen? Sie werden kaum noch Aufträge erhalten. Denn es ist ein urmenschlicher Reflex, dieser Gedanke: „Er wird wohl etwas zu verbergen haben…!“

 

Noch ist es nicht soweit! Aber, mal ehrlich: Worin liegt eigentlich der  Unterschied zur heutigen Usance der Referenzen? Wer keine hat, tut sich schon heute schwerer, als derjenige, der sie vorweisen kann!

 

Ich bin mir sicher: Wer sich heute nicht dieser Transparenz stellt, wird spätestens in fünf Jahren Probleme bekommen.

 

Aber ich stelle fest, dass sich doch recht viele Interim Manager, die am Markt mit Recht ihre Erfahrung in die Waagschale werfen, mit neuem Denken in der Breite erstaunlich schwerzutun scheinen. Gerade Interim Manager, die letztlich offen sein sollten für Neues – ja, Neues wie ein Seismograph auffangen sollten!

 

Wenn nicht die Interim Manager: wer denn dann? Die Massen der Menschen in Festanstellung etwa, vom System zu Ja-Sagern geschliffen und schon jetzt unter der Last des Tagesgeschäfts zusammenbrechend (2016: 941 Mio. unbezahlte Überstunden)?

 

Aber es ist nicht damit getan, dass man neue Visitenkarten druckt und sein Profil auf das gerade aktuellen Buzz-Word ausrichtet – und das so langsam verblassende „Change Management“ durch „Whatever 4.0“ ersetzt (siehe hierzu auch „Bullshit-Bingo 4.0“ von Thorsten Soll). Sehr populär auch, das gleich in eine Pressemitteilung zu gießen: „Industrie 4.0 – Neue Geschäftsmodelle durch Interim Manager“. Leider wird das dann schon gern einmal zu einer Ansammlung von Allgemeinplätzen, wenn nicht gar zu einer Werbebotschaft.

 

Da muss schon einiges mehr kommen. Viel mehr. Sehr viel mehr… Wer sich heute nicht dieser Transparenz stellt, wird spätestens in fünf Jahren Probleme bekommen.

 

Meine Leser wissen: So ganz arg jung bin ich nicht mehr! Aber ich werde „als jung im Kopf“ beschrieben. Das ist anstrengend, aber dafür bin ich dankbar – und das ehrt mich.

 

Obendrein kann ich die eine oder andere Dekade überblicken. Und ich habe den Eindruck, dass sich unsere Welt schneller ändert als ich das je erlebt habe!

 

Überall.

 

Auch im Interim Management: Wer könnte daran ernsthaft zweifeln?

 

Und so manches Mal denke ich:

 

Himmel, verlier‘ bloß nicht den Anschluss!

 

Friday 22. September 2017

SCHÜTZEN SIE UNS VOR SOLCHEN FIGUREN

Inte-rim_Management_Blog_Foto_Juergen_Becker_Janus_und_Bellona_Schoenbrunn_Wien_2016Nein, ich wollte so etwas nicht mehr schreiben.

 

Nein, ich habe auch nicht erwartet, dass man auf die Geschichte vom 21. Juli [SIE SIND WOHL NICHT GANZ GESCHEIT?] tatsächlich noch eins draufsatteln kann.

 

Ich wurde eines Besseren belehrt.

 

Ich will nicht!

 

„Doch, das müssen Sie“, sagte mir gestern ein geschätzter Geschäftspartner, „denn nur so wird jedem klar, wie wichtig die Qualitätssicherung auf Ihrer Seite ist. Sie müssen uns vor solchen Figuren schützen!“

 

Also dann, wenn auch widerwillig! Hier ist ein Mailverkehr, anschließend an die Registrierung des Interim Managers für CRO-Aufgaben. Er wird in meine persönliche Geschichte eingehen. Der Mailverkehr – und der Interim Manager ebenso :

 

Es ist Sonntag, 17. September, 10.44h. Andere sind in der Kirche. Ich arbeite für die Interim Manager.

 

„Hallo Herr Interim Manager,

 

vielen Dank dafür, dass Sie sich auf UNITEDINTERIM®, der neuen Online-Plattform für alle professionellen Parteien im Interim-Business der DACH-Region, registriert haben.

Danke auch für Ihre Bestätigung! Ich möchte Sie der guten Ordnung halber auch an dieser Stelle darauf hinweisen, dass die Nutzung von UNITEDINTERIM mit – wenn auch marginalen – Kosten für Sie verbunden ist.“

….

Mit freundlichem Gruß

 

Jürgen Becker

 

Ein Standardprozedere bei UNITEDINTERIM.

 

Antwort des Interim Managers; 16.24h:

 

Sehr geehrter Herr Becker,

 

wie hoch sind diese marginalen Kosten für mich?

Beste Grüsse

 

Interim Manager

Sie sehen mich etwas ratlos, Herr Interim Manager

 

Aaahh, ja…! Ich antworte; 17.32h – aber das schaffe ich noch: Gleich geht´s in die Küche. Gäste kommen:

 

Sie sehen mich ein wenig ratlos, Herr Interim Manager,

 

und ich bin mir nicht sicher, ob ich Sie richtig verstehe:

 

 

Wenn das tatsächlich so sein sollte, dann habe ich die Preisliste als PDF angefügt.

 

Mit freundlichem Gruß

 

Jürgen Becker

 

Natürlich habe ich das mit voller Absicht exakt so formuliert. In der naiv irrigen Erwartung eines „Ah, sorry, hab ich überlesen: Tut mir leid!“

 

Aber nicht doch! Antwort des Interim Managers, 18.03h:

 

Sicher habe ich ein Widerrufsrecht: Von diesem Widerrufsrecht mache ich hiermit Gebrauch und kündige die Registrierung und Mitgliedschaft.

 

Könnten Sie mir bitte eine Bestätigung hierüber schicken?

 

Danke+Gruß

 

Interim Manager

 

Auf banale Höflichkeitsfloskeln verzichten wir inzwischen….

 

Ich lege das große Küchenmesser beiseite. 18.22h:

 

Ein bemerkenswerter Vorgang, Herr Interim Manager,

 

gerade für einen Interim Manager, der sich als Restrukturierer positionieren möchte – und Verträge nicht liest!

 

Hier die Fakten:

 

[Diese Aufzählung blende ich hier für meine Leser aus: Es langweilt inzwischen.]

 

Aber keine Sorge: Wir bestehen nicht auf Vertragserfüllung, weil wir mit Menschen wie Ihnen keine Geschäftsverbindung eingehen möchten. Ich stelle mir gerade vor, dieser Vorgang wäre beim Kunden abgelaufen: Unvorstellbar!

 

Ihr Profil einschließlich sämtlicher Daten wurden gelöscht.

 

Mit freundlichem Gruß

 

Jürgen Becker

Ich war hier bewusst etwas legerer im Eingehen dieser Vertragsbeziehung

 

Natürlich erwarte ich, dass diese unsägliche Geschichte jetzt zu Ende ist…

 

Aber nicht doch!

 

18.35h

 

Vielen Dank für Ihr Entgegenkommen, Herr Becker.

 

Ich war hier bewusst etwas legérer im Eingehen dieser persönlichen Online-Vertragsbeziehung, da

 

  1. man normalerweise immer ein Widerrufsrecht hat

 

  1. die Kosten überschaubar sind und mich nicht in den Ruin gestürzt hätten, selbst wenn der Widerruf nicht möglich gewesen wäre. Von Ihrer sicherlich nicht schlechten Plattform hätte ich ja auch profitiert.

 

  1. wenn ich ein Unternehmen vertrete in verantwortungsvoller Position z.B. bei einer Sanierung als CRO oder Berater, vor Eingehen einer jeden Vertragsbeziehung jeglicher Art, diese immer prüfe.

 

Die Intensität und Genauigkeit dieser Prüfung ist selbstverständlich abhängig von Umfang der potentiellen Kosten, die das Eingehen der Vertragsbeziehung für das Unternehmens bedeuten würde.

 

Alles Gute und viel Erfolg für Ihre Plattform weiterhin.

Und viele Grüße an [bekannter Interim Manager aus der ersten Liga].

 

Jetzt ist aber wirklich gut! In zwanzig Minuten erwarte ich die Gäste 18.38h

 

Ein weiterer Mailverkehr ist nicht erforderlich, Herr Interim Manager.

 

Mein Geschäftspartner kommt mir in den Sinn:

 

Schützen Sie uns vor solchen Figuren im Interim Management

 

 

Friday 15. September 2017

IHR SEID DAS TESLA DER INTERIM-SZENE

Interim_Management_Blog_Foto_Juergen_Becker_Blumen_Westerland_Sylt_2017„Machen Sie sich nichts vor: Sehr viele Interim Manager verstehen noch nicht, welchen Kracher Sie da hingestellt haben! Sie stehen vor einer gewaltigen kommunikativen Aufgabe, denn Sie müssen über fast vier Jahrzehnte vertraute Denkwelten brechen!“

 

Aha!

 

„Weißt Du, das Grundproblem in der Interim Management-Szene ist: Es gibt wenig “Junggebliebene” (wie Du), die auch erkennen, dass die Digitalisierung ein wesentlicher Bestandteil in der Zukunft sein wird – also gefunden werden bedeutet Geld in die Hand nehmen!“

 

Danke für die Blumen!

 

„Mir unbegreiflich, warum der Groschen bei so vielen nicht fällt – eventuell glauben die immer noch, dass die Provider mit ihren jeweiligen Profilen aktiv die Firmen abklappern?!? Ehrlich – bin ratlos!“

 

Irgendwann war klar: Wir müssen noch viel besser herausstellen, welches Bündel an Vorteilen UNITEDINTERIM für die jeweilige Zielgruppe bringt: Interim Manager, Unternehmen und Interim-Provider.

 

Was eignet sich dafür besser, als das Ende der ersten sechs Monate der Unternehmensgeschichte? Auch, wenn der eine oder andere denkt, wir wären schon seit Jahren am Markt…

 

Und bei der Gelegenheit gleich ein gehöriges Stück des Feedbacks einzuarbeiten, das wir von Nutzern erhalten haben.

 

Heute haben wir sie live geschaltet: Die überarbeitete Site von UNITEDINTERIM!

 

Was ist der Unterschied zur bisherigen Version?

 

Das Design ist frischer, moderner und Nutzer-freundlicher – und damit nicht der Rede wert.

 

Aber wir arbeiten die USPs, die Vorteile, die UNITEDINTERIM unseren jeweiligen Zielgruppen bietet, sehr viel deutlicher heraus – unter dem Slogan „Best Deal – Best Profile“. Und wir bewerten sie in Geld: Für Interim Manager, für Unternehmen und für Interim-Provider.

 

Und schließlich zeigen wir, wie unsere Qualitätssicherung funktioniert, weshalb der CV so wichtig ist, wir legen wesentliche Kennzahlen zu UNITEDINTERIM offen und wir positionieren das Blog der Interim Manager sehr viel prominenter.

Best Deal – Best Profile in Interim Management

 

Unser Slogan hat zwei Komponenten. Wir halten beide für elementar wichtig: „Deal“ zielt auf die unbestreitbare, exzellente Preis-Nutzen-Relation – und „Profile“ zielt auf die Qualität der Profile, die wir liefern.

 

Die Qualität der Profile sicherzustellen, hat sich als enorm schwierige und auch aufwendige Aufgabe herausgestellt („Das hat ja noch nie einer verlangt…!“). Was das intern an Zeitaufwand und Arbeit bedeutet, zum Teil über mehrfache Bearbeitungszyklen und Rückfragen die Unterlagen der Interim Manager zu vervollständigen – zu detaillieren, zu überprüfen, die individuelle Positionierung für Headlines zu schärfen und wettbewerbsfähige Tagessätze vorzuschlagen: Das hatten wir offen gestanden unterschätzt.

 

„Quality is key!“ Wir wollen und können nicht anders. Wir setzen uns daher an dieser zentralen Stelle, der Qualitätssicherung, ganz klar vom Wettbewerb ab! „Aber das zeigt Ihr nicht: Das wird gar nicht klar….!“

 

Jetzt zeigen wir´s und jetzt wird es klar. Wer sich als Interim Manager über UNITEDINTERIM vermarkten kann – fast hätte ich geschrieben: „darf“! – ist daher auch ein “Guter”. Das sollte nun jeder Kunde und jeder Provider, der über UNITEDINTERIM nach Kandidaten sucht, verstehen.

 

Eine vergleichbare Kritik haben wir zu unseren Einkaufsvorteilen erhalten.

 

„Ihr müsst den Leuten zeigen, was sie sparen können – sonst verstehen die das nicht. Sonst können die das nicht einordnen! – Und dann wird auch keiner mehr diese unter Profis unwürdige Diskussion über 1,50 am Tag mit Euch führen…“

 

Also zeigen wir das jetzt – für Interim Manager, für Unternehmen und für Interim-Provider.

 

Jeder, der auch nur die Grundzüge der Digitalisierung verinnerlich hat, weiß: Nach dem Facelift ist vor dem Facelift! Und deshalb werden wir ab heute wieder genau zuhören, wieder das Feedback bewerten und dann UNITEDINTERIM wieder ein Stück besser machen.

 

Vielleicht im April 2018. Vielleicht auch früher.

 

„Sicher“, sagte ein Interim Manager aus der ersten Liga vor Kurzem, „UNITEDINTERIM ist noch längst nicht fertig. Und wahrscheinlich werdet Ihr in fünf Jahren Eurer Unternehmen kaum noch wiedererkennen! Aber eins ist für mich ebenso sicher:

 

Ihr seid das Tesla der Interim-Szene!“

 

Friday 08. September 2017

FÜR DIE GOTHIC-SZENE SCHREIBE ICH DENN AUCH NICHT!

Interim_Management_Blog_Foto_Juergen_Becker_Rhinozeros_Berlin_2017Pink-Floyd läuft im Hintergrund. Live. Vom Album: „Pulse“ Die rote Diode blinkt schon lang nicht mehr.

 

Zwei Anläufe habe ich bereits hinter mir für meinen heutigen Blogeintrag – und ich habe beide verworfen.

 

Viel gibt’s zu schreiben zu MANATNET-neu („Ich gratuliere Ihnen zu Ihrem Mut und Ihrer Weitsicht in Bezug auf MANATNET und UNITEDINTERIM!“) – zumal wir in der kommenden Woche noch mal nachlegen werden.

 

Viel gibt’s zu schreiben von Interim Managern, die ein anderes Verständnis von Datenqualität haben als wir.

 

Von Interim Managern, die noch immer nicht verinnerlicht haben, dass UNITEDINTERIM keinerlei Provisionen verlangt, weil UNITEDINTERIM kein Provider ist.

 

Doch ganz offensichtlich tue mich schwer. Denn er hängt doch sehr nach, der Satz, den mir eine Freundin vor ein paar Tagen mit auf den Weg gab:

 

„Ich glaube, wenn ich mich umbringen wollte, würde ich vorher Dein Blog lesen!“

 

„Wie das?“

 

„So düster ist das!“

 

Da sind sie wieder, die wohlvertrauten Diskrepanzen zwischen Eigen-Bild und Fremd-Bild! Resonanz statt Konsonanz…

 

Eigentlich liebe ich das.

 

David Gilmour zelebriert „Eclipse“.

 

Die Zeile lässt mein Hirn aufmerken: “The lunatic is in my head”! Irgendwie passend. Wie in Gottes Namen kann man so unfassbar gute Musik schreiben?

 

“Comfortably numb” …

Ein Interim-Blog auf dem Prüfstand

 

Komm, Becker! Was hat das alles mit Interim Management zu tun…!?

 

Zunächst nichts, denn jetzt geht es mal um den Autor, den Absender – nicht um den Leser, den Empfänger.

 

Und der Autor des populärsten Interim Management-Blogs in der DACH-Region, wenn man denn Google glauben möchte, muss sich durchaus ab und an hinterfragen. Dieses Hinterfragen reicht von „Sollst Du überhaupt noch schreiben“ über „Erreichst Du denn Deine Zielgruppe?“ bis hin zu „Wie ändert sich Deine Zielgruppe und wie reagierst Du darauf?“

 

Wenn Du seit zehn Jahren Dein Interim-Blog schreibst, dann sind das beileibe keine belanglosen Fragen.

 

Du schreibst über das, was Du erlebst mit Interim Managern und mit Unternehmen.

Du schreibst über Entwicklungen in der Interim-Szene.

Du schreibst, weil Dir seltsamerweise nie die Themen ausgehen.

Du schreibst darüber, was Dir auffällt. Auch über das, was Dir missfällt.

Und Du schreibst kritisch und nennst die Dinge beim Namen.

 

Zum „Minister der Finsternis“ wirst Du nicht geboren – dazu wirst Du ernannt.

 

Wenn Dir jedoch eine gute Freundin andeutet, dass Deine Zielgruppe womöglich eher in der Gothic-Szene zu finden ist: Dann denkst Du halt mal wieder intensiv nach! Ganz intensiv!

 

Ich möchte heute meine Leser und Leserinnen darum bitten, meinen Entscheidungsprozess abzurunden: Bitte psoten Sie Ihre ganz persönliche Einschätzung unten im Kommentarfeld – gern auch anonym!

 

Ich denke schwer nach. “Comfortably numb”. Zwar werde ich niemals zu den Schalmaien-Schreibern gehören, aber:

 

Für die Gothic-Szene schreibe ich denn auch nicht!

 

Friday 01. September 2017

SPEZIALISTENWISSEN IM INTERIM MANAGEMENT

Interim_Management_Blog_Foto_Juergen_Becker_Antike_Uhr_Gengenbach_2017Da ist sie nun, die neue MANATNET-Site! Mehrfach bin ich an dieser Stelle darauf eingegangen, dass sich durch UNITEDINTERIM das Interim-Business spürbar verändert hat. Und da ich das selbst mit zu verantworten habe, darf ich nicht darüber lamentieren, dass ich reagieren muss!

 

Denn die Konsolidierung von drei Pools (butterflymanager, MANATNET und REM PLUS) und die gleichzeitige kostenlose (!) Öffnung dieses neuen, extrem qualitätsgesicherten Pools für jeden registrierten, professionellen Nutzer – sogar, Achtung!, für Provider: Das hat schon für Furore gesorgt.

 

Dass UNITEDINTERIM obendrein auf sämtliche Vermittlungsprovisionen verzichtet, hat dann ein kleines Erdbeben in der Szene verursacht. Vom „Totengräber“ für die Provider war sogar die Rede. Das alles hat sich beruhigt, weil UNITEDINTERIM sich als Partner, als Dienstleister der Provider sieht – nicht als Wettbewerber, denn UNITEDINTERIM ist kein Provider!

 

UNITEDINTERIM ist ein Dienstleister für alle am professionellen Interim-Geschäft beteiligten Parteien und schafft Mehrwerte für diese drei Parteien – vor allem auf der Kostenseite. Für viele Provider wird sich in letzter Konsequenz die Frage stellen: „Wozu brauche ich einen eigenen Pool, den ich verwalten muss – und sei’s auch nur ganz verschämt mir einer Halbtagskraft – wenn ich kostenlos auf den hochgradig qualitätsgesicherten Pool von UNITEDINTERIM zugreifen kann? Eigenes Projektgeschäft macht UNITEDINTERIM jedoch nicht!

Vom Pool zum Beratungs-zentrierten Ansatz

Dessen ungeachtet steht für mich jedoch völlig außer Frage, dass sich das Geschäft der Provider ab jetzt ändern wird [INTERIM-PROVIDER STEHEN MITTEN IN EINEM CHANGE-PROZESS]! Das Geschäft der Provider wird sich von einem „Pool-zentrierten“ Denken („Ich habe den größten!“) zu einem „Beratungs-zentrierten“-Denken („Ich verstehe meinen Kunden am besten!“) verschieben.

 

Ganz besonders gilt das für mein Unternehmen MANATNET! In dem Augenblick, in dem ich die Entscheidung traf, die MANATNET-Plattform in UNITEDINTERIM einzubringen, war klar, dass die MANATNET-Site nicht die gleiche bleiben konnte: Weil MANATNET nicht das gleiche Unternehmen bleiben konnte.

 

„Wenn ich´s genau betrachte, gebe ich das Wichtigste auf, das ich habe!“, so mein Fazit im Sparring unter vier Augen.

 

„Wenn ich´s genau betrachte, ist das ein Trugschluss!“, antwortete mein Gegenüber.

 

„Wie das?“

 

„Das wichtigste bist Du! Dein Knowhow, Deine Persönlichkeit! Eckig zwar, aber ausgesprochen Kunden-orientiert, offen und absolut zuverlässig! Und keineswegs die Datenbank! Das ist wie mit Deinen Fotos: Gib einem Amateur Deine Ausrüstung – und er wird immer noch lausige Bilder machen. Nimm Du eine alte Kodak Instamatic – und Deine Fotos werden dennoch gut sein!“

MANATNET – vom Marktplatz zur Berater-Site

 

Und so habe ich sie dann aufgesetzt, die neue MANATNET-Site – als Berater-Site. Als Site rund um den Interim Management-Berater Jürgen Becker:

 

Was kann der?

Warum kann der das?

Was bringt mir das?

Was kostet mich das?

 

Im Gegensatz zur alten Site, die auf Größe ausgerichtet war, ist die neue MANATNET-Site klein. Die Profile bei XING, LinkedIn, Twitter und Facebook wurden geändert – und die Videothek bei Youtube gelöscht! Ein massiver, ein fulminanter Change-Prozess, der, das gebe ich offen zu, mir keineswegs leicht gefallen ist!

 

Kein „Wat is‘n Interim Manager?“, kein Lexikon zu allen relevanten Begriffen aus der fremden Interim-Welt und auch kein Tagessatzrechner oder sonstige Werkzeuge, die wir während der Missionarsphase verwendet haben. Auf den Punkt gebracht. Die Site einer Edel-Boutique!

 

Ja, ich weiß: Es wird wieder Kritik hageln, weil ich auf einen Retainer bestehe! “Andere machen das doch auch kostenlos!”

 

Ja, das ist auch okay. Aber ich mach´s halt nicht!

 

MANATNET ist nicht länger ein Marktplatz, sondern (nennen wir´s mal so) eine hochspezialisierte Provider-Boutique, in der der Chef persönlich hinterm Tresen steht! Hier bekommt mein Kunde nur eins – mehr habe ich nicht und mehr verkaufe ich nicht:

 

Spezialistenwissen im Interim Management.