ALLES HAT SEINE ZEIT: DER DANK ABER BLEIBT!

Inte-rim_Management_Blog_Foto_Juergen_Becker_Rose_vor_Fachwerk_Vogtsbauernhof_Gutach_2018Hamburg. Jungfernstieg, Ecke Plan. Die Zeiten, in denen ich draußen schreiben konnte, sind für dieses Jahr wohl endgültig vorbei. Schlimmer noch: Es regnet! Tatsächlich: Meine Wetter-App hat mich belogen! Das Maredo gestattet mir aber, nur ein Bier zu trinken. Es werden zwei.

 

Ein Tag – irgendwie seltsam. Denn gestern habe ich an meiner letzten AIMP-Mitgliederversammlung teilgenommen. Die Mitgliederversammlung findet traditionell in Hamburg, am Standort der Management Angels statt – Gründungsmitglied des AIMP, ebenso wie MANATNET.

 

Und nun geht die gemeinsame Zeit zu Ende, denn MANATNET ist zum Ende des Jahres ausgetreten.

 

Ja, wie geht denn so was? Gab´s Krach?

 

Nein. Ganz und gar nicht!

 

Meine letzten Worte in der Mitgliederversammlung waren deshalb mein ehrlicher Dank an die Kollegen im AIMP.

 

Ich habe tolle Menschen durch den AIMP kennengelernt. Und dafür bin ich dankbar!

 

Ich habe die Zusammenarbeit, die doch recht ehrliche, aufrichtige Kommunikation unter den Mitgliedern als sehr wertvoll empfunden. Und dafür bin ich dankbar.

 

Mein Dank an den AIMP

 

Und schließlich habe ich den AIMP (damals noch unter anderem Namen) unmittelbar nach MANATNET gegründet – der AIMP wurde dadurch eine Art Durchlauferhitzer für mein junges Unternehmen. Und vor allem für meine ganz persönliche Arbeit in einem völlig neuen Umfeld. Und dafür bin ich dankbar!

 

Ja, weshalb steigst Du dann aus?

 

Zunächst – und ganz pragmatisch: MANATNET ist kein Provider mehr, wie der AIMP ich versteht. Zwar mache ich noch mein persönliches Beratungsgeschäft für meine Kunden, aber ich akquiriere z. B. keine neuen Kunden mehr.

 

Dann – und das ist genau so wichtig: Die Lebenswege haben sich auseinanderentwickelt. Der des AIMP und meiner.

 

Ich habe gestern ausdrücklich darauf hingewiesen: Das bedeutet nicht, dass der eine Weg richtig ist und der andere falsch. Es bedeutet, dass die Wege nicht mehr die gleichen sind.

 

Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

 

Die Themen sind nicht mehr kongruent

 

Die Themen, die für die Provider im AIMP wichtig sind: Sie sind nicht mehr für mich als (Mit-) Eigentümer von UNITEDINTERIM wichtig.

 

Und die Themen, die für mich bei UNITEDINTERIM wichtig sind, und für die ich in aller Regel Neuland betreten muss: Sie sind nicht für die Kollegen im AIMP wichtig.

 

Meine Sparringspartner, bisher innerhalb des AIMP, kommen jetzt von außerhalb des AIMP: Es sind IT-Spezialisten, SEO-Spezialisten, Usabilty-Spezialisten und viele andere sowie, ja, auch ein Professor aus Österreich.

 

Wir Männer lernen ja stets von der (jeweils) besten aller Ehefrauen. Ich auch – und dazu gehört der Satz:

 

„Alles hat seine Zeit!“

 

Ich denke, das ist es. Die einen 15 Jahre gehen nun zu Ende – und anderen (hoffentlich) 15 Jahre haben begonnen.

 

Damit habe ich einen recht guten Titel für heute, denke ich:

 

Alles hat seine Zeit: Der Dank aber bleibt!

 

SICHTBARKEIT ALS INTERIM MANAGER-7 MAL SO HOCH!

Interim_Management_Blog_Foto_Juergen_Becker_Strohpuppe_Ribeauville_Elsass_2018Sicher bin ich nicht so wirklich glücklich über die aktuelle Hitzeperiode. Zwingt sie mich doch, mein morgendliches Joggen auf die unwirtliche Zeit zwischen 6 und 7 Uhr in der Früh vorzuziehen.

 

Diejenigen, die mich gut kennen, wissen, dass mich das – als Morgenmuffel mit einem Dynamik-Index im Minus-Bereich – wirklich große Überwindung kostet.

 

Aber danach spendiert uns der Tag derart heiße Temperaturen, dass jeder Mediziner vom Joggen abrät.

 

Also muss es dann halt der Morgen sein, denn mein morgendlicher Lauf durch die Wälder der Ortenau haben inzwischen eine zweifach wichtige Bedeutung für mich:

 

(1) Als Kreativ-Phase – aufgrund erhöhter Sauerstoff-Zufuhr mit einhergehender Ruhe; und

 

(2) Als Kalorien-Vernichter – als Gegengewicht zur Gourmet-bedingt unausweichlichen Zufuhr.

 

Komm´ zum Punkt, Becker!

 

Nun: Die heißen Tage haben auch ihre Auswirkungen auf die Arbeitsleistung der Menschen: Man fühlt sich matter als sonst und die Arbeit geht nicht so von der Hand wie bei moderaten Temperaturen.

 

Umso bemerkenswerter ist es, dass bei UNITEDINTERIM die Suchanfragen im heißen Juli durch die Decke gegangen sind. Durchschnittlich 14mal je Arbeitstag haben Unternehmen nach Interim Managern gesucht.

 

Und das, obwohl die Marktlage im Interim-Business als schwieriger angesehen wird: Das zeigt die aktuelle Umfrage von Ludwig Heuse zur Marktlage der Provider ganz eindeutig:

 

Zu den Unternehmen, die bei UNITEDINTERIM nach Interim Managern suchen, zählen auch inzwischen 37 Provider: je 3 aus der Schweiz und aus Österreich, 28 aus Deutschland – sowie je einer aus den Niederlanden, Singapur und den USA.

 

UNITEDINTERIM arbeitet hart daran, diese Zahl möglichst weit der Marke von 100 anzunähern.

 

Wir sind zuversichtlich, dass wir dieses Ziel erreichen können, weil die Bastion „eigener Pool“ ganz offensichtlich deutliche Risse erhalten hat. Gern gebe ich zu: Es ist möglich, dass die DSGVO hier unterstützend wirkt.

 

Immer mehr Provider scheinen zu erkennen, dass das bisherige Geschäftsmodell enorm ineffizient ist. Es ist seit rund 35 Jahren fast unverändert geblieben und stammt folglich noch aus der vor-digitalen Zeit.

 

Derzeit weist UNITEDINTERIM auf der eigenen Homepage gut 100 Provider für die DACH-Region aus.

 

Nehmen wir diese hundert Provider und kalkulieren wir durchschnittlich einen Mitarbeiter für die Poolpflege – und unterstellen wir weiter, dass dieser Mitarbeiter oder diese Mitarbeiterin mit 30.000 Euro p.a. nicht hoch bezahlt wird und addieren wir die ganz normalen Personal- sowie sonstigen Nebenkosten. Selbst dann landen wir bei leicht insgesamt  rund 5 Mio. Euro – nur für die Poolpflege.

 

Ich kann mir nicht helfen: Effizienz sieht anders aus!

Die Interim Manager jubilieren!

 

Und, wir wollen nicht vergessen: Das müssen die Kunden über die aufgeschlagene Marge abdecken…!

 

Die Interim Manager jubilieren allerdings!

 

Kein Wunder, denn so gut wie niemand arbeitete bisher mit 37 Providern zusammen! Der damit einhergehende administrative Aufwand wäre kaum zu stemmen – wenn man es denn wollte.

 

Wir wissen aus der Arbeit innerhalb des AIMP, dass Interim Manager typischerweise mit fünf Providern zusammenarbeiten.

 

Und so kann der einfache Dreisatz nicht wirklich überraschen, den ein Interim Manager gestern aufmachte:

 

„Bisher bin ich für 5 Provider und deren Kunden erreichbar. Durch UNITEDINTERIM bin ich das jetzt für 37 Provider – von denen ich viele bisher nicht einmal kannte. Wenn ich die Unternehmen und alle anderen einmal völlig außen vor lasse – und das Providergeschäft für mich ganz persönlich mal auf den Punkt bringe, dann lautet das Ergebnis ganz einfach:

 

Sichtbarkeit als Interim Manager 7-mal so hoch!“

 

AIMP-JAHRESFORUM ANTE PORTAS

AIMP-Jahresforum auf Burg SchwarzensteinDie Vorbereitungen sind abgeschlossen, das Programm steht im Entwurf – und wird derzeit feingeschliffen.

 

Das Thema des kommenden AIMP-Jahresforums 2017 lautet:

 

ERWARTUNGEN AN DAS INTERIM MANAGEMENT VON MORGEN

Aus der Sicht von Kunden, Interim Managern und Providern

 

Die Vorgespräche mit Burg Schwarzenstein haben stattgefunden, die Vorausscheidung zum Interim Manager des Jahres 2017 sind in vollem Gange – und Essen und Wein sind ausgewählt. Etwas, das mir stets besonders am Herzen liegt.

 

Wenn wir es denn als Kritik bezeichnen wollen, dann wurde im vergangenen Jahr kritisiert, dass wir die Ehrung zum Interim Manager des Jahres zwar festlicher gestaltet hätten – dass sich dies jedoch nicht bis auf die Tischdeko ausgewirkt hätte. Da wir den Wohlfühlfaktor für unsere Gäste bei jedem Jahresforum ein klein wenig nach oben fahren wollen, haben wir darauf reagiert.

 

Wir werden die App, die wir im vergangenen Jahr gebaut hatten, auch in diesem Jahr wieder verwenden und damit unseren Gästen zusätzliche Vorteile bieten: Von den Kurzprofilen und Fotos der Teilnehmer über die Möglichkeit, vorab Fragen an die Workshop-Paten zu senden bis hin, natürlich, zur Speisekarte.

 

Besonders freue ich mich, dass wir in diesem Jahr eine Art „offenen Workshop“ antesten – unter der Überschrift: „Was ich schon immer mal fragen wollte….“

 

Zwar beansprucht mich unser neues Joint-Venture, UNITEDINTERIM®, der neue Dienstleister für alle am Interim-Business beteiligten Parteien in der DACH-Region, sehr – aber ich liebe es halt, dieses AIMP-Jahresforum.

 

Und daher heißt es jetzt wieder:

 

AIMP-Jahresforum ante Portas!

WIE RUINIERE ICH MEINEN RUF IN DER INTERIM-SZENE?

Fotograf_Juergen_Becker_fuer_MANATNET_Interim_Blog_Titel_Wie_ruiniere_ich_meinen_Ruf_in_der_Interim_SzeneDie erste Mail schlägt auf am Montag um 14.47 Uhr. Sie kommt von Thorsten Soll, einem von mir sehr geschätzten Interim Manager.

 

[Zitat]

 

Hallo Jürgen,

 

kennt Ihr beim AIMP diese „Initiative“ oder schmückt sich da jemand aus vertrieblichen Gründen mit fremden Federn?

 

Da Interim Manager keine Mitglieder im AIMP sind, kommt mir diese Rabattaktion sehr merkwürdig vor. Nicht, dass ich in Betracht ziehen würde, dieses „Angebot“ zu nutzen. Möchte Euch nur zur Kenntnis bringen, dass da jemand mit dem AIMP wirbt.

 

Liebe Grüße

Thorsten

 

[Zitat Ende]

 

Es ist mein erster Urlaubstag auf Sylt. Ich bin uneingeschränkt arbeitsfähig (einer der elementaren Vorteile des Internet-zentrierten Geschäftsmodells meines Unternehmens!) – jedoch nicht zu jeder Zeit. Und: Ich hasse rüde Autoresponder-Mails, die meinem Gegenüber während meines Urlaubs unmissverständlich klar machen, dass er oder sie sich zum Teufel scheren sollten. Deshalb verwende ich sie nicht. Niemals.

 

Weshalb auch? Ich bin für meine Kunden da, denn das ist mein Job! Auch wenn ich ihn im Urlaub auf Sparflamme ausübe.

 

Diese Mail, und alle folgenden Mails und Anrufe in dieser Sache werden mich bis Mittwoch beschäftigen. Ganz großes Kino!

 

Interim Manager sind eine attraktive Zielgruppe

 

Worum geht´s?

 

Frau oder Herr (ich kann das nicht erkennen) Selvican Saygaz schreibt an Interim Manager, aber auch an mich persönlich (!):

 

[Zitat]

 

Bei fast allen AIMP Veranstaltungen wird immer wieder darauf hingewiesen, Referenzschreiben sind enorm wichtig für einen Interim Manager.

 

Der immer weiter zunehmende Markt an Interim Manager macht es vielen Unternehmen schwer, den passenden Freiberufler zu finden. Jede Entscheidungshilfe ist daher willkommen. Eine Referenz kann maßgeblich zu einer Auswahl führen, da hier genaue Auskunft über Tätigkeiten, Projekte und natürlich auch die persönlichen Leistungen gegeben wird.

 

Da bei schnellen Wechseln der Auftraggeber aus vielen anderen Gründen oftmals das Ausstellen eines Referenzschreibens vergessen wird und im Nachhinein es vielleicht schwierig ist es anzufordern, können wir Ihnen schnell und unkompliziert helfen.

 

Wir erstellen Referenzschreiben professionell, schnell und für Sie völlig unkompliziert.

 

….

 

Für Ihr Referenzschreiben füllen Sie einfach unseren Bogen (siehe Anhang) aus. Wir erstellen daraus Ihr professionelles Referenzschreiben und Sie können dieses Ihren Auftraggebern zum Unterschreiben vorlegen.

 

Sonderkonditionen für alle AIMP Mitglieder 30 % Rabatt

….

[Zitat Ende; Fehler von mir nicht korrigiert]

 

Ups! In meinem Hinterkopf bildet sich das Wort „Abmahnung“.

 

Trittbrettfahren auf dem AIMP-Image

 

Zunächst: Diese Aktion ist nicht mit dem AIMP abgestimmt. Wie ich meine Kollegen kenne, hätten wir dem auch nicht zugestimmt, selbst wenn wir gefragt worden wären.

 

Und: Der AIMP gibt keine Daten von Interim Managern heraus – mit einer Ausnahme: Alle Interim Manager, die am AIMP-Jahresforum teilnehmen und zugestimmt haben, dass ihre Kontaktdaten auf der Teilnehmerliste veröffentlich werden dürfen, erhalten die Teilnehmerliste mit allen Kontaktdaten. In Listenform. Fakt ist: Auch Interim Manager, die im April nicht auf Burg Schwarzenstein gewesen sind, wurden angeschrieben.

 

Eine schnelle Internet-Recherche zu „Selvican Saygaz“ ergibt:

 

Bei Xing: Nichts!

Bei Twitter: Nichts!

Bei Facebook: Nichts!

Bei Google: Nichts – zumindest nichts, das ich verstehen könnte…

 

Letzte Chance: Domainname der E-Mailadresse eingeben…

 

Ich lande bei einem Unternehmen aus derm Rhein-Main-Gebiet. Auf den ersten Blick kein schlechter Auftritt und sogar Spiegel Online hat das Unternehmen im Juni 2010 mit einem Artikel geadelt.

 

Das Unternehmen bietet Dienstleistungen rund um das Thema Personal an: Von „Arbeitszeugnissen schreiben lassen“ über „Personaladmin auslagern“ bis „Bewerbungsunterlagen“. Und offenbar auch Interim Management – für die Linienfunktion Personal.

 

Und jetzt – ganz neu im Programm – ein Lehrstück zum Thema:

 

Wie ruiniere ich meinen Ruf in der Interim-Szene?

 

MANATNET: SEINER ZEIT 11 JAHRE VORAUS!

Quelle_www.piqs.de_Fotograf_jenny_downing_Titel_morse_codeIm AIMP haben sich zum Ende Juli vier weitere Interim-Provider zusammengeschlossen: GroNova (Schweiz), IMS Interim Management Solutions, MSP Management Support Partners und REM Plus. Ein Grund zur Freude!

 

Ein Aufwand, kaum der Rede wert: Immerhin bin ich erfahren als Webmaster des AIMP und integriere mal schnell die Informationen über die neuen Kollegen in die AIMP-Site: Schließlich sind wir ein Arbeitskreis!

 

Die Vorbereitungen für das 3. AIMP-Regional-Forum am 1. Oktober in Stuttgart sind abgeschlossen, das MANATNET gemeinsam mit butterflymanager zum Thema „Qualität im Interim Management“ ausrichtet.

 

Ein Aufwand, kaum der Rede wert: Immerhin konnte ich beim AIMP-Jahresforum im April auf Burg Schwarzenstein ein wenig üben.

 

Vier Anfragen von Kunden nach Interim Managern in dieser ersten August-Woche: Zwei davon haben noch „keine Erfahrung mit Interim Management“. Ich betreue solche Kunden gern, auch wenn viele Dinge, die für uns selbstverständlich sind, für diese Kunden eben längst nicht selbstverständlich sind. Und ich weiß: Nicht jede Anfrage wird in ein Projekt münden: Leider!

 

Ein Aufwand, kaum der Rede wert: Immerhin ist das mein Kerngeschäft.

 

Und im Umfeld ewig neuer Sicherheitslücken und spektakulären Datendiebstahls, entschließt sich Google offenbar, Websites mit https-Verschlüsselung beim Ranking höher zu bewerten. So schreibt Spiegel Online:

 

ZITAT

 

„Bisher wird https offenbar kaum eingesetzt: Noch betreffe die Änderung weniger als ein Prozent der globalen Suchanfragen, heißt es in dem Blogpost. Andere Faktoren wie die Qualität der Seiteninhalte würden außerdem höher bewertet als eine angebotene Verschlüsselung. Künftig könne man die sicheren Verbindungen aber stärker gewichten, kündigt Google an.

 

Eine verschlüsselte Verbindung bedeutet, dass Daten unterwegs nicht mitgelesen werden können, etwa von neugierigen Hackern, Kriminellen oder Geheimdiensten.“

 

ZITAT ENDE

 

Kein Aufwand: MANATNET nutzt die (im Übrigen nicht kostenlose) https/ssl-Verschlüsselung auf der Grundlage von Verisign-Zertifikaten seit seiner Gründung im Jahr 2003.

 

Ein Schelm, der daraus schließt:

 

MANATNET: Seiner Zeit elf Jahre voraus!

 

DER NIKOLAUS WAR BEI MANATNET!

Quelle: www.piqs.de © Fotograf: ROLFVOLKER – Titel: O du fröhliche….Was für eine Woche! Die neue AIMP-Site ist fertig – steht bereit auf dem Entwicklungsserver für den Umzug auf den Life-Server. Nun schauen die Kollegen noch mal drüber – und sicher werden wir das eine oder andere noch ändern. Aber nur noch Marginalien.

 

MANATNET selbst hat Aufträge vergeben an unseren Technik-Partner in Berlin fürs Front- und Backend – so hoch, wie noch nie in unserer Unternehmensgeschichte.

 

Der neue Vertrag mit dem Hosting-Partner liegt unterschriftsreif auf meinem Tisch – ich zögere ein wenig, aber nicht wirklich: Performance nochmals erhöht, Sicherheit nochmals erhöht – und vor allem: Zwei Rechner im Parallel-Flug – in getrennten Gebäuden. Ich kann es mir nicht mehr leisten, dass MANATNET – wodurch auch immer – vom Server verschwindet und neu aufgebaut werden muss. Es gibt nicht viele Albträume die ich habe: Aber das ist ganz sicher einer – gewesen. Das einzige Risiko, das ich nicht abgedeckt habe, ist ein Atomschlag. Dieses Risiko habe ich ohne Pein übernommen: In einem solchen Fall haben wir alle sicher ganz andere Sorgen…

 

MANATNET ist halt keine Website eines Interim-Providers: MANANET ist ein Marktplatz, eine Transaktionssite: Dort können Kunden und Interim Manager etwas tun. Wir spielen somit in einer völlig anderen Liga, was das Internet angeht.

 

Und in dieser Liga, wie in anderen Top-Ligen auch, musst Du stetig und kräftig investieren, um vorne mitmischen zu können. Sonst wirst Du Dich dort nicht lange halten können.

 

Unsere Investitionen im Front- und Backend konzentrieren sich auf die Qualitätssicherung – aus meiner Sicht das A und O für einen Interim-Provider. Das Tolle daran: Wir werden immer besser! Und immer schwerer vom Wettbewerb einzuholen.

 

So gesehen haben wir uns beschenkt und die Interim Manager bei MANATNET auch:

 

Der Nikolaus war bei MANATNET!

 

AIMP-PROVIDER IN WIEN

Wien

Gestern fand das erste AIMP-Regionalforum in Wien statt. Vor jedem Regionalforum treffen sich die AIMP-Mitglieder zur Mitgliederversammlung. Das sind dann durchaus anstrengende Tage, denn die Mitgliederversammlung dauert in der Regel etwa acht Stunden und das Regionalforum noch einmal mindestens vier Stunden.

 

Keine einzige Stunde möchte ich missen!

 

Der Morgenkaffe bei Julius Meinl entschädigt obendrein für vieles – und schafft ein angenehmes Umfeld für diesen Blogeintrag – mit Blick auf Pestsäule und nicht abreißende Touristenströme.

 

Die Mitgliederversammlung hatte einige spektakuläre Themen (Selbstverständnis der Provider in sich ändernden Märkten, Marktvolumen in der D-A-CH-Region, Scheinselbstständigkeit und Retainer). Dabei beeindruckt mich die Offenheit, das Vertrauensverhältnis untereinander jedes Mal aufs Neue – und ebenso das enorme Wissen, das die Mitglieder als Gruppe insgesamt auf die Waagschale werfen können.

 

In der Breite berichten die Kollegen von weniger Anfragen seit etwa drei Monaten und von sich (zum Teil erheblich) verschlechternden Lead-to-Deal-Quoten. Kunden, die inzwischen bei einem Dutzend Providern anfragen (und auch noch darüber hinaus),  sind inzwischen keine Exoten mehr.

 

Mit all diesen Themen werden wir in professioneller Weise umgehen. Hierzu gehört auch, meine Leser wissen das, dass wir dem Raubbau an unserem Zeit- und Geldbeutel Einhalt gebieten müssen.

 

Wie eine Erholung wirkt dann doch letztlich das AIMP-Regionalforum auf mich: Perfekte Organisation von Walter Pfaller (P+P Interims Management) und seiner Gattin. Viele Gäste, schöne „Location“, gute Gespräche, tolles Futter und toller Wein aus dem Burgenland. Es könnte mich härter treffen.

 

Beim zweiten „Verlängerten“, den die bildhübsche Kellnerin bei Julius Meinl serviert, wünsche ich mir inständig, dass es nicht allzu lange dauern wird, bis es wieder heißt:

 

AIMP-Provider in Wien.

 

EINE AUSZEIT VOM INTERIM MANAGEMENT

Quelle: www.piqs.de © Fotograf: wollsocke – Titel: Flugshow

Heute um 11.00 Uhr die letzte Telefonkonferenz aller AIMP-Mitglieder zum AIMP-Jahresforum 2013. Die finale Runde. Heute in einer Woche bereits ehren wir die AIMP-Interim Manager des Jahres 2013. Meine Güte!

 

Die kommende Woche kennt dann fast kein anderes Thema mehr.

 

Dann, am Samstag, das Jahresforum. Heutiger Stand: Mindestens 20 Prozent mehr Teilnehmer als im vergangenen Jahr. Das Management von Burg Schwarzenstein wirkt ganz entspannt.

 

Und dann, am Samstag gegen 17.00 Uhr, ist alles vorbei.

 

Was mache ich dann bloß?

 

Ach ja, ich habe ja noch einen kleinen Nebenschauplatz: MANATNET´s Zehnjähriges am 5. Mai. So etwas lässt sich nicht aufschieben und dann ganz entspannt nach dem AIMP-Jahresforum erledigen. Folglich hatten wir hier seit Jahresbeginn zwei Großprojekte im Parallelflug.

 

Eine schöne Sache haben wir uns ausgedacht. Dafür war der Meister zuständig.

 

Eine kantige Sache haben wir uns wieder ausgedacht und werden sie am 6. Mai kommunizieren – und sind auf Prügel einiger Wettbewerber eingestellt: Nichts wirklich Neues also!

 

Die Pressemitteilung steht schon.

 

Und ich habe tatsächlich, Überraschung!, Melanie Hesslers Empfehlung, „Wir machen ein Interview zum Zehnjährigen“ aufgegriffen. Auch das wird noch vor dem AIMP-Jahresforum fertig sein.

 

Und dann ist auch das vorbei.

 

Was mache ich dann bloß? So viel Zeit auf einmal!

 

Ich kann ja nicht viel mit diesem „Work-Life-Balance“-Kram anfangen. Denn ich finde durchaus Sinn und Erfüllung in meiner Arbeit. Ja, tatsächlich, das gibt´s! Unter Interim Managern im Übrigen sehr häufig.

 

Aber im Augenblick habe ich das Gefühl, als würde mich das Interim Management aussaugen. Und der AIMP (der schon im Namen das Wort „Arbeit“ trägt) auch. Zwei Vampire im Parallelflug.

 

Es ist Zeit für frische Kräfte – und:

 

Eine Auszeit vom Interim Management.

 

MAN MERKT, WIE GUT SICH DIE AIMP-PROVIDER VERSTEHEN

AIMP_FIM_HH_2012_FOTO_BY_MELANIE_HESSLER

Das AIMP-Regionalforum in Hamburg, ausgerichtet von den Management Angels, war ausgebucht. Auf Deutsch: Wir mussten am Montag dieser Woche das Anmeldeformular vom Netz nehmen.

 

So etwas gab´s noch nie!

 

Sicher: Das Thema des Abends „Führung im Wandel – Visionen für die Führung von morgen“ war schon recht gut. Dennoch denke ich inzwischen, dass die meisten Interim Manager völlig unabhängig vom Thema kommen würden.

 

Ich habe den Eindruck, dass die Interim Manager kommen, um mit uns Providern zu sprechen, um Kollegen zu treffen und um mit Gleichgesinnten zu reden.

 

Genau das war die ursprüngliche Intention für die AIMP-FIMs: Ein Gegengewicht zu schaffen zu den weitgehend einsamen Jobs der Interim Manager.

 

Eine neue Facette kommt vielleicht hinzu als Ergebnis der besonderen Zusammenarbeit der Provider im AIMP. Gestern sagte mir ein Interim Manager:

 

Hier fühle ich mich wohl. Hier ist kein Stress. Man merkt, wie gut sich die AIMP-Provider verstehen.“