Friday 25. May 2018

UM GOTTES WILLEN: LÖSCHT MIR MEINE DATEN NICHT!

Interim_Management_Blog_Foto_Juergen_Becker_Figur_Kapitän_Kampen_Sylt_2018“Nein, ich schreibe nicht darüber!”

 

“Aber heute ist doch der 25. Mai 2018!”

 

“Nein, ich schreibe nicht darüber!”

 

“Aber heute ist der Tag, ab dem alles anders wird…”

 

“Nein, nochmal: Ich schreibe nicht darüber!”

 

“Mann, Becker: Ab heute gilt sie – die DSVGO! Die Da-ten-schutz-grund-ver-ord-nung!”

 

“Ja und?”

 

“Wie: Ja und…!?”

 

Ich fühle mich – damals bei debis Systemhaus – an die Jahrausendwende erinnert – und an die Euro-Einführung: Panik!

 

Mag sein. Wenn man bisher mit den Daten seiner Kunden Schindluder getrieben hat – und sich nun (welche Überraschung!) mit der DSGVO konfrontiert sieht: Da kann dann durchaus der Puls nach oben schnellen!

Datenschutz war schon immer wichtig!

 

Ich habe dem Datenschutz schon immer hohe Bedeutung beigemessen! Weshalb? Ich mag es auch nicht, wenn meine Daten durch die Gegend geistern…

 

Und deshalb hatte ich bereits im Jahr 2003, im Rahmen der Gründung von MANATNET, auf „SSL“ gesetzt – als der Rest um mich herum noch ganz überwiegend der Meinung war, es handele sich hierbei um einen neuen Supersportwagen von Daimler Benz!

 

Ich habe schon immer mein Büro abgeschlossen. Ich habe auch schon immer meine Sachen nicht auf dem Schreibtisch umherliegen lassen. Und ich habe auch schon immer Unterlagen vernichtet. Noch nie war ich Sammler…

 

Ich habe schon immer mit einem professionellen Rechenzentrum zusammengearbeitet. Nicht nur regelmäßige Back-ups waren Tagesgeschäft: Nein, ich habe die Daten schon immer auf einem zweiten Server gespiegelt. Und das Rechenzentrum war schon immer gegen alles geschützt – mit Ausnahme eines Atomschlags. Dieses Restrisiko habe ich einigermaßen entspannt in Kauf genommen – in der festen Überzeugung, dass sich in einem solchen Fall die Prioritäten verschieben würden.

 

Und ich habe – Achtung! – schon immer veraltete Daten rigoros gelöscht. Interim Manager, deren Email-Account nicht mehr erreichbar war. Oder von denen meine Briefe zurückkamen mit dem fröhlichen Vermerk der Snail-Mail: “Empfänger unbekannt!“.

 

Während der ersten Hälfte der MANATNET-Zeit lief das manuell, danach  systemunterstützt. Nun machen wir das bei UNITEDINTERIM genau so – systemunterstützt.

 

Und schließlich: Ich habe noch nie Daten, die mir anvertraut wurden, an irgendwelche Dritte verkauft. Wofür auch, zum Teufel? Um ein paar lausige Euros zu machen? Wie verzweifelt muss man sein? Oder wie weit weg von jeder „Hanseatischen Kaufmannsethik“…

Was in Gottes Namen sollen alte Daten?

 

Das hat nicht jeder goutiert! Vor allem das konsequente Löschen alter Daten nicht. Hier stellt sich jedoch ganz einfach die Frage: Was in Gottes Namen soll ich mit alten Daten anfangen?

 

Dass das nicht jeder in der Interim-Szene verstanden hat (“Vielleicht kommt da ja später was…?”), war unübersehbar. Ich jedoch war immer dazu gezwungen: Durch die – Achtung! – Einzel-vertragliche Vereinbarung mit jedem einzelnen Interim Manager, die die Grundlage für die Zusammenarbeit mit MANATNET darstellte – auf Basis des „Angelsächsischen Modells“ . So betrachtet ein sauber dokumentierter, gegenseitig verpflichtender Abschluss einer professionellen Zusammenarbeit – an Stelle einer Liason jenseits jeder Verbindlichkeit.

 

Auch hier gehen wir mit UNITEDINTERIM in gleicher Weise vor. Und von Anfang an gilt: Der Interim Manager hat die Hoheit über seine Daten!

 

Ich schreibe auch nicht darüber, dass mein Verein, die Althistorische Narrenzunft Offenburg e. V., von den Segnungen der DSGVO in vollem Umfang erfasst wurde.

 

Und ich schreibe auch nicht darüber, dass – während ich diese Zeilen am 24. Mai schreibe – 74 Emails (!) eingegangen sind zur DSGVO…

 

Darunter allerdings zwei Weingüter!

 

Meine Zustimmung zur weiteren Zusammenarbeit kam Email-wendend:

 

Um Gottes willen: Löscht mir meine Daten nicht!

 

Friday 18. May 2018

INTERIM MANAGER: WERDET ENDLICH NEUGIERIG (VIDEOS)

Interim_Management_Blog_Foto_Juergen_Becker_Plastik_Kampen_Sylt_2018Nein, ich werde meinen Blog nicht zu politischer Agitation verwenden! Erstens mache ich so etwas grundsätzlich nicht. Und zweitens ist das nicht der Sinn dieses Blogs – das ich zum Start vor vielen Jahren überschrieben habe mit:

 

Anmerkungen zum Interim Management aus persönlicher Sicht – unterhaltsam und kritisch

 

Auf die beiden Attribute „unterhaltsam“ und „kritisch“ lege ich besonderen Wert: Wenn ich nicht unterhaltsam schreibe, dann mach das meinen Lesern keine Freude.

 

Und wenn ich nicht kritisch schreibe, mir nicht.

 

Diese meine Freude bezahle ich mit regelmäßigen Blessuren, weil eine kritische Einstellung nicht mehr unbedingt populär ist in unserem Lande – was mich in tiefe Konflikte stürzt, denn ich bin von Kindesbeinen auf einen kritischen Geist ausgebildet worden.

 

Niemand, der auch nur offenen Auges durch diese Zeiten geht, wird bestreiten, dass es Deutschland gut geht. Das ist die eine Seite der Medaille in polierter Platte.

 

Die andere Seite trägt erhebliche Verschleiß-Spuren, die die dauerhafte Werthaltigkeit der Medaille doch arg in Frage stellen.

 

Ich möchte an dieser Stelle kein Horrorszenario auftischen. Aber es gibt halt zahlreiche Bereiche, die uns schwer nachdenklich machen sollten – z. B. die Netzabdeckung (4G ist in Deutschland immer noch Neuland; Quelle: Statista), die Deutschland auf dem fünftletzten Platz einordnet. Immerhin haben wir Russland, Armenien, Weißrussland und Irland abgehängt….

 

Oder die Standorte der leistungsstärksten Supercomputer: Hier stehen in China rund zehnmal so viele wie in Deutschland.

 

Ein anderer Bereich, an den ich denke, ist die Bildung (in der Breite).

 

Auf den Punkt gebracht: Auf wichtigen Feldern sind andere inzwischen besser als wir – zum Teil erheblich!

 

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass sich unser Land auf seinen Lorbeeren ausruht. Fatalerweise haben solche Blätter die unangenehme Eigenschaft, über die Zeit zu verdorren!

 

Was soll das, Becker, in einem Interim-Blog?

 

Nun, ich habe den Eindruck, dass das durchaus in weiten Teilen auch für die Interim-Szene gilt!

Der Interim-Szene fehlt die Neugier

 

Diejenigen meiner Leser, die mich persönlich kennen, wissen, dass ich gern rede – im Sinne von Vortrag oder Präsentation. Sie wissen auch, dass ich noch viel lieber zuhöre.

 

Ich habe in den vergangenen, sagen wir, drei Jahren sehr viel zugehört – zwangsläufig, wird der eine oder andere sagen: Ihr habt UNITEDINTERIM aufgebaut und damit musstet Ihr viel fragen und zuhören.

 

Und bei mir hat sich der Eindruck verfestigt, dass sich viele Interim Manager und Managerinnen – nicht alle, denn sonst wär niemand bei UNITEDINTERIM – durch ein verblüffend traditionelles Denken auszeichnen. Was aus meiner Sicht mit dem Beruf des Interim Managers, von dem die Kunden im Zweifel neue Ideen und neue Ansätze erwarten, kaum zu vereinbaren ist.

 

Der eine oder andere Interim Manager scheint das auszublenden. Und nur wenige Interim Manager scheinen das mitzubringen, was als einer der wesentlichen Erfolgsfaktoren in der Zukunft angesehen wird: Neugier! Hierzu habe ich einen Video-Clip aus der Diskussionsrunde beim letzten AIMP-Jahresforum für meine Leser hochgeladen.

 

Neugier bedeutet, zu fragen: Was ist das – und wobei kann uns das möglicherweise (!) helfen. Selbstverständlich kann man das mal falsch einschätzen! Aber es ist um ein Vielfaches schlimmer, sich erst gar nicht damit zu beschäftigen.

 

Es scheint jedoch so, als wären wir noch weit entfernt von einer flächendeckenden, vielleicht sogar ansteckenden Neugier. Und so höre ich gar mannigfache Gründe, weshalb zum Beispiel „Interim Management über Plattformen nicht funktionieren werde…“ – zuletzt erst vom Ehrenvorsitzenden des AIMP im Rahmen seiner Rede beim AIMP-Jahresforum…

 

Inzwischen kommt mir das so vor wie das berühmte Pfeifen im Walde: Im „furchteinflößenden” Umfeld beruhigen wir uns selbst durch vertraute Melodien.

 

Währenddessen wird immer deutlicher, dass erst die Plattformen entscheidende Mehrwert-Dienste möglich machen, auf die die Kunden künftig bestehen könnten.

 

Und – Prügel ist programmiert! – die Plattformen scheinen den Interim Managern derzeit vorauszulaufen – und in der Folge scheinen viele Interim Manager  zurzeit hinterher zu hecheln. Glauben Sie nicht? Dann schauen Sie sich den zweiten Videoclip aus der Diskussionsrunde beim letzten AIMP-Jahresforum an: „Erst das Denken – dann die Tools.“

 

Wer künftig noch etwas lauter pfeifen möchte, der möge sich das hier zum Wochenden anschauen: “Businesses can now hire and manage contractors without agencies” (InteriMarket, London).

 

Im März habe ich noch geschrieben: Interim Manager – bleibt neugierig!

 

Vielleicht sollte ich besser schreiben:

 

Interim Manager – werdet endlich neugierig!

 

Friday 11. May 2018

OHNE PROVIDER IST AUCH KEINE LÖSUNG!

Interim_Management_Blog_Foto_Juergen_Becker_Friedrich_Schiller-trifft_Wurm_Salzburg_2018Am 2. Mai, unmittelbar nach dem Kick-off in den Wonnemonat, geisterte eine Pressemittelung durch den virtuellen Äther:

 

„Anforderungen an Projekt-Vermittler“ – veröffentlicht von iFellow. Die Pressemitteilung machte auf mit:

 

„Im Bereich Interim Management und Freelance wird rund ein Drittel aller Projekte durch Vermittler und sogenannte Provider besetzt. Die iFellow GmbH ist der Frage nachgegangen, welche Wünsche und Anforderungen freiberufliche Experten an diese Anbieter stellen.“

 

Fair.

 

Nun erwarte ich nicht, dass sich „ein Online-Netzwerk für selbständige Interim Manager und Business Consultants“ durch einen innigen Kuschelkurs gegenüber den Interim-Providern auszeichnet: Nicht jeder versteht Interim-Provider als Partner – so wie UNITEDINTERIM.

 

Dennoch empfinde ich – wie immer an dieser Stelle: ganz persönlich und der Rest der Welt mag das anders sehen – die Ergebnisse dieser Umfrage höchst bemerkenswert. Und deshalb – ich bin gerade auf Sylt und habe daher Abstand und Zeit zum Nachdenken – möchte ich meine Einschätzung zu den Ergebnissen dieser Umfrage gern festhalten.

 

Ich führe mit MANATNET auch noch einen Interim-Provider – und damit bin ich letztlich betroffen: Bitte diskontieren Sie das!

 

In meinem Hinterkopf bildet sich der Begriff „Provider-Bashing“ [Anmerkung: was für mich seit 2003 nichts Ungewöhnliches ist…!] und ich denke, unterm Strich werden die Interim Management-Provider im Kommentar von iFellow als inkompetent, wenn nicht als Vollpfosten dargestellt.

Voll aufs Maul der Provider – also auch von MANATNET

 

„Bei der Befragung, die im April 2018 stattfand, wurden mehr als 700 Stimmen von freiberuflichen Spezialisten abgegeben. Zu deren Top Anforderung zählt demnach “eine hohe Anzahl passender Projektangebote“. Dies verwundert wenig, stellt es den eigentlichen Zweck eines Providers dar. Aber an dieser Hürde scheitern bereits viele Anbieter, insbesondere die ohne nennenswerte Vertriebsoberfläche und Kundenzugang. So vermitteln insbesondere kleinere Marktteilnehmer oftmals nur Projekte im ein- oder zweistelligen Bereich pro Jahr …“

 

Ich denke: Absolut! Weshalb sollte ein Interim Manager mit einem Vertriebspartner (vulgo: Interim-Provider) zusammenarbeiten, wenn er oder sie nicht von eben diesem Provider einen Vertriebserfolg (vulgo: Projekt) erwarten würde? Wie banal ist das denn? Ich empfinde die Formulierung von iFellow, „nennenswerte Vertriebsoberfläche“ als hochinnovative Worthülse – und die Wertung „scheitern bereits viele (!) Anbieter“ als kaum zu überbietende Arroganz (und ich kenn‘ mich da wirklich aus!): Ich weiß von Interim Managern, die haben das „Mandat ihres Lebens“ über kleine Provider erhalten!

 

„…werben aber mit tausenden von Experten im eigens zusammengestellten Kandidaten-Pool. Eine zeitaufwendige Listung für Freiberufler hat hier also recht wenig Aussicht auf Erfolg.“

 

Ich denke: Jeder Interim Manager, der sich professionell im Interim-Business positioniert und die entsprechenden Vor-Arbeiten und -Investitionen leistet, der weiß: Die in den Marketing-Aussagen kolportierten Pool-Größen sind letztlich nicht belastbar. Kunden-Unternehmen wissen das schon lange. Und ich denke, ich kann das unterschreiben – ohne Wenn und Aber! Jedoch bleibt selbst dann die Frage offen: Weshalb bewirbt sich dann überhaupt noch jemand bei den Providern mit den großen Pools?

 

„Und auch beim Thema Passgenauigkeit hapert es bei einigen Anbietern. So wird bemängelt, dass Projektanfragen teilweise per Massen-Mails versendet werden, ohne dass zuvor die spezifischen Projektanforderungen des Kunden mit den Experten-Profilen abgeglichen werden!”

 

Ich denke: Ein solcher Prozess, diskreditiert den jeweiligen Provider. Auch hier: Ohne Wenn und Aber! Wir würden einen solchen Provider niemals in den AIMP aufnehmen! Never ever! Allerdings frage ich mich durchaus: Weshalb arbeiten Interim Manager mit solchen Providern zusammen? Weshalb beenden Interim Manager die Zusammenarbeit mit solchen Providern nicht unmittelbar, nachdem sie ein solches Vorgehen festgestellt haben? Ganz offen: Das ist mir unbegreiflich! Wie kann ich ein solches Verhalten geißeln – und dennoch weitermachen wie bisher?

 

„Ebenfalls eine hohe Bedeutung kommt dem Merkmal “Vertrauen und zuverlässige Kommunikation“ zu. Hier wird seitens der Freiberufler teils kritisiert, dass Vermittler zwar schnell im Einsammeln von Kandidaten-Profilen sind, eine Rückmeldung zum konkreten Auswahl- und Besetzungsprozess bei Projekten aber nur auf Nachfrage erfolgt. Hier unterscheiden sich professionelle Anbieter ganz entscheidend von ihren Wettbewerbern.“

 

Ich denke: Immerhin wird hier unterschieden zwischen „professionellen Providern“ und anderen. Ich frage mich jedoch: Welcher professionelle Interim Manager arbeitet denn in Gottes Namen mit unprofessionell agierenden Providern zusammen? Und zieht nicht sofort die Reißleine, wenn dies offenbar wird?

 

Zudem: Welcher „Vermittler“ ist heute noch interessiert daran, „schnell [zu sein] im Einsammeln von Kandidaten-Profilen”? Abgesehen davon, dass so ziemlich jeder Provider unverdrossen damit wirbt, alle die Menschen hinter allen Profilen „persönlich zu kennen“ und erst „nach einem persönlichen Interview“ aufzunehmen: Dieser Prozess harmoniert keinesfalls mit dem Adverb „schnell!

 

Allerdings muss ich einräumen, dass ich einer anderen Aussage zustimmen muss:

 

„… eine Rückmeldung zum konkreten Auswahl- und Besetzungsprozess bei Projekten aber nur auf Nachfrage erfolgt.“

 

Das ist wohl so. Das höre ich auch von vielen Interim Managern. Ich kann das nicht nachvollziehen – und obendrein fehlt mir dafür auch jedes Verständnis. Wie kann ich so mit meinen Kunden umspringen? Nun, vielleicht betrachte ich meine Interim Manager nicht als Kunden…

Mein Blick hinter ein paar Kennzahlen

 

Diesen expliziten Aussagen möchte ich – wieder ganz persönlich – drei Anmerkungen zur in der Pressemitteilung mitgelieferten Grafik machen:

 

(1) Nur 9% der Interim Manager wollen Transparenz hinsichtlich der Provisionshöhe. Ich folgere daraus, dass ein Miteinander auf „Augenhöhe“ (Interim Manager – Kunde – Provider)  in Honorarfragen nicht wichtig ist! Ich kann das kaum glauben, würde damit doch eine fundamentale Säule des Interim Managements verraten!

 

(2) Auf faire Wettbewerbsklauseln (also den fairen Umgang miteinander) legen offenbar über 90 Prozent der Interim Manager keinen Wert. Das übersteigt nun wirklich meine Vorstellungskraft! Wenn das wirklich so ist, dann habe ich seit 2003 am Markt vorbei gearbeitet! Und meinen informellen Ehrentitel „Fairster Provider Deutschlands“ kann ich in die Tonne treten.

 

(3) Und offenbar ist es diesen Interim Managern auch egal, wer ihnen beim Provider als Ansprechpartner zur Seite steht, der sie also kennt, und wie lange der Anbieter im Markt ist. Im Klartext: Es juckt nur 3%, ob sie ihren vertrieblichen Erfolg in die Hände von Anfängern oder jahrlange erfahrenden Profils legen. Ja, geht´s noch?

 

Ich habe – hier von Sylt aus – ein Mandat auf Anfrage des CEO eines Börsen-notierten Unternehmens besetzt. Glaubt tatsächlich irgendjemand in diesem Interim-Business, dass der CEO Jo Doe angesprochen hätte? Oder, dass Jo Doe in seinem Urlaub hätte sofort entscheiden können, weil der CEO (natürlich) wieder über den Tagessatz diskutierte – abgesehen davon, dass Jo Doe im Rahmen seines Work-Life-Balancing-Konzeptes im Urlaub sicher nicht zur Verfügung gestanden hätte?

 

Noch einmal, weil es wichtig ist: Jeder mag das anders sehen! Ich jedoch schließe aus all dem:

 

Provider und Interim Manager bilden eine reine Zweckgemeinschaft, innerhalb derer anscheinend auch noch unprofessionell miteinander umgegangen wird. Das Image der Provider scheint bei den Interim Managern absolut im Keller. Gibt´s da vielleicht eine Korrelation, die negativ auf  das Image der Interim Manager bei den Providern abfärben könnte?

 

Auf dieser Basis scheint mir diese Beziehung auf Dauer nicht tragfähig.

 

Wenn ich das alles aus der Distanz zu Ende denke, dann frage ich mich durchaus, weshalb Interim-Provider und Interim Manager dennoch in dieser Beziehung weiterleben – und sie nicht beenden?

 

Interim Manager könnten konsequenterweise die Geschäftsverbindung zu diesen „Underperformern“ von Providern kappen, statt hin und wieder ihre (mitunter oberflächlich zusammengenagelten) CVs zuzusenden – und dann zu erwarten, dass eine große Anzahl passender Anfragen auf sie herabregnet – zu hohen Tagessätzen selbstverständlich.

 

Und sich im analogen Vertrieb auf ihr eigenes Netzwerk und im digitalen Vertrieb auf Partner wie UNITEDINTERIM konzentrieren.

 

Ich rate davon ab!

 

Ich empfehle stattdessen beiden Seiten: Erhöht Euren Grad der Professionalisierung!

 

Denn ich bin zutiefst davon überzeugt:

 

Ohne Interim-Provider ist auch keine Lösung!

 

Friday 04. May 2018

BIN IM PROJEKT: DA GEHT SONST NIX!

Interim_Management_Blog_Foto_Juergen_Becker_Hart_versus_zerbrechlich_Murnau_2018“10 Dinge, die man nicht beim ersten Date tun sollte!““4 Fragen, die Sie Ihrem Social Media-Manager besser nicht stellen!”

 

Derart aufgebaute Headlines sind derzeit sehr schwer in im Netz! Verleiten Sie doch den durch ur-menschliche Neugier getriebenen Zeitgenossen eben auf einen solchen Link zu klicken – auf dass er den für das jeweilige Thema erhofften Vitaminschub an Weisheit erlange.

 

Andere mögen das anders sehen – für mich gehören solche Links in die Ecke der „Clickbaits“: Das sind Klick-Köder mit dem erklärten Ziel, höhere Zugriffszahlen zu bekommen – und somit die Werbeeinnahmen zu erhöhen. Achten Sie mal drauf: Derart aufgebaut Ratschläge, oft als „verneinte Drohung“ formuliert und stets mit einer Zahl garniert, sind mega populär!

 

Offen gestanden: Ich kann sie nicht mehr hören! Oder lesen…

Einfallsloser Versuch der globalen Exculpation

Auch nicht mehr hören kann ich den einfallslosen Versuch der globalen Exculpation doch durchaus auffallend vieler Interim Manager:

 

„Ich bin im Projekt! Und deshalb konnte ich nicht [setzen Sie hier eine Aufgabe Ihrer Wahl ein]!“

 

Aus dem eigenen Erleben während der vergangenen nunmehr 15 Jahre setze ich ein: „Lebenslauf aktualisieren“, „Blog schreiben“, „das Amateurfoto durch ein professionelles ersetzen“ sowie „ein Video hochladen“. Nicht zu vergessen der unangefochtene Klassiker: „Mein Verfügbarkeitsdatum aktualisieren“.

 

Klar, ich habe das gestoppt: Die 28,13 Sekunden, die es bei bestehender Internet-Verbindung und leerem Browser dauert, sich bei UNITEDINTERIM einzuwählen, im persönlichen Bereich „Ändern der Stammdaten“ aufzurufen, ein neues Datum einzutragen und dann zu speichern: Dafür lässt das alles auffressende Projekt nicht den Hauch eines Spielraums! Klar.

 

Vor meinem geistigen Auge entwickelt sich dann in reinstem Neofin das Bild des bis an die Selbst-Aufopferung getriebenen Interim-Märtyrers, der alles – aber auch wirklich alles – dem Projekt und damit dem Wohl seines Kunden unterordnet: Die Aufnahme von Nahrungsmitteln, Schlaf, Gesundheit, den Lebensabschnitts-Partner, eigene Interessen und Pläne (einschließlich AIMP-Jahresforum) sowie jede auch noch so kleine Aufgabe, die nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Projekt steht….

 

Ruhig, Becker…!

 

So ganz kann Dein Bild nicht die Welt richtig wiedergeben! Denn sonst würdest Du mit Interim Managern nicht zum Beispiel diese Diskussionen führen:

 

„Mein Tagessatz beinhaltet acht Stunden Arbeit. Über alles darüber hinaus müssen wir reden – und vor allem: Muss der Kunde bezahlen….“

 

„Ich habe im übernächsten Monat drei Wochen Urlaub geplant: Dafür werde ich das Projekt unterbrechen!“

 

„Ich kann erst morgens nach 8.00 Uhr hier abreisen und muss spätestens am Freitag um 18.00 Uhr wieder hier sein!“

Kein Verständis für Nebelkerzen!

Das führt uns zu der Frage: Was geht denn hier ab?

 

Hier meine ganz persönliche Sicht, der sicher nicht jeder zustimmen wird – und auch nicht muss:

 

(1) „Ein Projekt“ ist das Kerngeschäft eines jeden Interim Managers. Dass ein Projekt anspruchsvoll ist und dass ein Projekt in aller Regel nicht mit einem Engagement auf dem Level „Normal Null“ zu stemmen ist: Das steht völlig außer Frage. Dass  ein Projekt jedoch vorgeschoben wird und als Nebelkerze herhalten muss,  um von eigenen Schwächen im (Zeit-) Management abzulenken, kann nicht verfangen. Zumindest nicht bei mir.

 

(2) „Ein Projekt“ ist kein Exklusiv-Angebot im Portfolio der Interim Manager. Auch fest angestellte Manager führen Projekte – und es gibt angestellte Manager, die machen das durchaus gut! Und auch fest angestellte Manager messen ihrem Projekt erste Priorität bei.

 

So betrachtet, ist ein Projekt per se rein gar nichts Außergewöhnliches und ein mit der Person des Interim Managers untrennbar verbundenes Attribut, mit dem ein Interim Manager, ja, beinahe Mitleid heischend, alle „ich habe das nicht geschafft“-Situationen heilen könnte.

 

Durchaus spreche ich hier aus eigener Erfahrung – als die „Regel“-Arbeitszeit um 0.30 Uhr endete und wir um 3.30 Uhr das Büro verließen, wenn es mal etwas später wurde. „The Ghost“ nannte man mich seinerzeit im Innside Luxemburg: „Er wohnt hier, aber niemand bekommt ihn zu Gesicht!“ Keine anderen Aufgaben litten – die Ehe jedoch schon. Freunde auch.

 

(3) Wenn wir das – unangenehmerweise – bis zu Ende denken, dann stellen wir fest: Es ist ein Wert-Treiber im Geschäftsmodells jedes Interim Managers, den Grad der eigenen Auslastung zu optimieren – also möglichst viele Tage im Jahr „im Projekt“ zu sein und damit solche Tage dem jeweiligen Kunden in Rechnung stellen zu können. Also im Idealfall jeden einzelnen Tag des Jahres. Zwar gelingt das nur in den seltensten Fällen. Wenn es jedoch gelänge, wäre der Triumph der Zielerreichung, eines dauerhaften „Ich bin im Projekt und kann deshalb [alles andere] nicht mehr!“, der sichere Weg in ein Austrocknen auf allen denkbaren Ebenen.

 

So leid´s mir tut und obwohl ich diskontieren muss, dass ich mich eher in der Ecke der Workaholics wohlig eingerichtet habe als in der der Freizeitmaximierer: Ich habe keinerlei Verständnis für diesen Spruch:

 

Bin im Projekt: Da geht sonst nix!

 

Friday 27. April 2018

GENAU DESHALB HABEN WIR UNITEDINTERIM GEGRÜNDET

Inte-rim_Management_Blog_Foto_Juergen_Becker_Terrassen_Ensemble_auf_Burg_Schwarzenstein_2018Ja, es wurde bereits am Dinner-Tisch der Festveranstaltung des AIMP-Jahresforums angesprochen: „Dreimal keinen Blog in diesem noch jungen Jahr! Das gab´s noch nie…!“

 

Ja, Asche auf mein Haupt! Es stimmt. Und dafür gibt es rein gar keine Entschuldigung. Nur ein unterwürfiges Heischen nach Verständnis.

 

Für mein Blog ist sie neu, diese hohe Ausfallquote, und sie hat rein gar nichts damit zu tun, dass ich meinem Blog keine Bedeutung mehr beimesse – oder gar: Dass ich nicht mehr gern schreibe.

 

Ganz im Gegenteil!

 

Es hat damit zu tun, dass ich – neben dem marginalen Job bei UNITEDINTERIM und dem am Wegesrande liegende Interim Provider-Geschäft bei MANATNET im Steuerungskreis meiner Narrenzunft für das Narrentreffen im kommenden Jahr tätig bin.

 

Merke: Als Vorstand, verantwortlich für die Finanzen, solltest Du stets mit am Tisch sitzen.

Wie bekloppt bist Du eigentlich?

 

Oft genug frage ich mich: „Wie bekloppt bist Du, dass Du Dir das antust!?“ Und, ganz offen: Dafür gibt es keine sachliche Begründung. Nur eine emotionale.

 

Du machst das, weil Dein Herz daran hängt und weil Du die Menschen, mit denen Du zusammen bist, nicht enttäuschen möchtest. Eine fulminante Gruppendynamik also…!

 

Das ist im Kern nichts anderes – wenn auch um den Faktor 22 größer – als ein AIMP-Jahresforum auszurichten.

 

Sicherlich: Es gibt einen kleinen Kostenersatz. Nun, „Ersatz“ ist vielleicht nicht der wirklich richtige Begriff, denn für den maximal möglichen, jährlichen Kostenersatz bei den Narren würde der durchschnittliche Interim Manager keinen einzigen Tag arbeiten.

 

Folglich werden gegen unendlich tendierende Arbeiten im Hintergrund gemacht, weil das jeweilige Herz daran hängt. Das wiederum ist auch beim AIMP-Jahresforum der Fall.

 

In diesem Jahr eins der „Post-Becker-Ära“ gilt das ganz besonders für Constance Bräuning-Ast von REM PLUS und Patricia Christen von der EBS. Ich behaupte an dieser Stelle: Niemand, der´s nicht wusste, konnte einen Wechsel im Organisationsteam erkennen!

 

Meinen ehrlichen Respekt!

 

Das war ein tolles Jahresforum mit Thorsten Soll unter den drei Interim Managern des Jahres. Ich habe ihm mehrfach gratuliert – ich kann an dieser Stelle darauf verzichten. Ein klasse-Typ: Verdient hat er´s!

Die Arbeit nach dem Zerplatzen der Rententräume

 

Viel gesprochen wurde darüber, wie das Arbeiten in der Zukunft wohl aussehen könnte.

 

Herr Prof. Dr. Hartz hat alle Zuhörer mit einem innovativen Cluster für die arbeitende Bevölkerung überrascht – für die Zeit nach dem Zerplatzen der heute gewohnten Renten-Eintritts-Träume. Ich habe vor, in einem meiner nächsten Blogbeiträge darauf einzugehen.

 

Es ging auch um Kommunikation: „Sie müssen durchaus damit rechnen, dass Ihr Projektmitarbeiter Ihnen per WhatsApp aus dem Fußballstadion antwortet.“, war ein Kommentar im Workshop.

 

Und es ging – wenn konnte das überraschen? – um die Digitalisierung. Und natürlich irgendwann auch um die Digitalisierung der Interim-Provider selbst.

 

Und dann stand ein Interim Manager auf und fragte coram publico tatsächlich: „Was tun Sie als Provider in der Digitalisierung – und was tun Sie, um mit uns digital zusammenzuarbeiten?“

 

Da war dann große Ratlosigkeit im Raum und man versuchte, sich mit Allgemeinplätzen irgendwie gesichtswahrend aus der Situation zu retten.

 

Meine Antwort auf diese Frage bestand genau aus zwei Sätzen:

 

„Ich glaube nicht, dass es möglich ist, die Digitalisierung aus einer bestehenden Provider-Organisation heraus voranzutreiben.

 

Genau deshalb haben wir UNITEDINTERIM gegründet.“

 

Friday 13. April 2018

SCHLEIFEN WIR DIE INEFFIZIENZEN IM INTERIM-BUSINESS!

Inte-rim_Management_Blog_Foto_Juergen_Becker_Balkenhol_Mann_auf_der_Mozartkugel_am Kapitelplatz_in_Salzburg_2018Wenn Du regelmäßig Dein Blog am Freitag veröffentlichst, dann fällt Dir auf, wie oft doch solch ein Freitag auf einen 13. fällt – zumindest fühlt sich das so an.

 

Heute ist es mal wieder so weit. Oh! Schockschwerenot! Ein Unglückstag!

 

Ich bin ohnehin nicht abergläubisch und habe zudem genug ablenkende Arbeit auf dem Tisch. Ein Investorengespräch hallt nach und ich muss mich auf Montag vorbereiten: Es steht mal wieder ein Vortrag bei der DDIM an – diesmal in Köln „Digitale Plattformen für Interim Manager“.

 

Ich liebe diese Gelegenheiten, mit den Interim Managern und Managerinnen zu sprechen, denn deren Feedback und deren Denkwelt ist mir wichtig.

 

Eine andere Denkwelt wird zunehmend wichtiger: Die der Kunden. Und eine weitere für mich ganz persönlich: Die der Investoren.

 

Ich habe den Eindruck, als hätten die (noch von Frau Nahles) getriebenen Diskussionen zur Scheinselbständigkeit dem Interim Management auf Seiten der Kunden eine höhere Bedeutung beschert. Die Unternehmen haben sich mit dem Thema Interim Management befasst und wissen jetzt in aller Regel mehr als vorher.

 

Dass ein gehöriger Anteil unter den Kunden jetzt die rechtlichen Auswirkungen kritisch sieht, widerspricht dem keineswegs.

 

Noch krasser ist die Sicht von Investoren auf unser Provider-Geschäft.

Hochgradig fragmentiert, teuer und überragend ineffizient

 

Wie oft haben wir inzwischen die DACH-Region analysiert, um die Fragen der Investoren zu beantworten:

 

Wieviel Provider gibt es in der DACH-Region? „An die 90!“ – Tatsächlich?

Wie hoch sind die Provisionen: „20 bis 50 %!“ – Tatsächlich?

Woher kommen die Kandidaten? „Jeder hat seinen eigenen Pool!“ – Tatsächlich?

Wie groß sind diese Pools? „Im Schnitt rund 2.000 Kandidaten – in der Spitze wohl 5.000!“ – Tatsächlich?

 

Investoren bleiben an den ersten beiden Punkten hängen und kommentieren „hochgradig fragmentiert“ und „teuer“. Der Punkt, der Investoren jedoch am meisten verblüfft, ist Punkt 3: Jeder hat seinen eigenen Pool! Hier lautet der Kommentar stets: „Hochgradig ineffizient!“.

 

Ich teile diese Einschätzung schon lange. Bereits vor eineinhalb Jahren habe ich mich hier an dieser Stelle über einen ganzen Monat diesem Thema gewidmet: Ineffizienzen im Interim Management Teil 1, Teil 2, Teil 3 und Teil 4.

 

Heute, rund eineinhalb Jahre später, verblüfft es mich noch immer, dass die Interim Manager und Managerinnen nicht aufschreien!

 

„Mein Geschäft ist so speziell und da gibt es nur wenige Projekte: Da muss ich mit einem Schleppnetz durch den Markt fahren und jedes Projekt mitnehmen, was auch nur irgendwo hochkommt!“

 

„Was bedeutet das konkret?“

 

„Ich bin bei so ziemlich jedem Provider registriert, den es gibt.“

 

„Das heißt: Sie halten bei praktisch allen Providern Ihr Verfügbarkeitsdatum aktuell und senden etwa zweimal jährlich Ihren aktualisierten CV?“

 

„Ja, genau so!“

 

Somit erhalten rund 90 Provider etwa zweimal im Jahr einen CV und bearbeiten den dann! 90mal dasselbe Dokument. 90 Mitarbeiter fassen das an und bearbeiten das – auf welche Weise auch immer.

 

Und ganz ehrlich: Der Gedanke an den Administrativen Aufwand dieses Interim Managers treibt mir den Schweiß auf die Stirn!

 

Das ist sicher ein extremer Fall. Aber selbst, wenn wir das für den typischen Interim Manager erheblich reduzieren, wird hier eine dramatische Ineffizienz deutlich.

 

Und so ziemlich jeder Interim Manager, der eine vergleichbare Situation bei seinem Kunden aufspürt, wird empfehlen, die Informationen an einer Stelle zu bündeln, statt sie redundant vorzuhalten und obendrein auch noch redundant, dafür aber individuell zu bearbeiten.

 

Ich bin zutiefst davon überzeugt: Auch im Interim-Business führt daran überhaupt kein Weg vorbei – und auch deshalb haben wir UNITEDINTERIM gegründet:

 

Schleifen wir die Ineffizienzen im Interim-Business!

 

Friday 06. April 2018

PROVIDER FÜR DIE DIGITALISIERUNG IM MITTELSTAND

Inte-rim_Management_Blog_Foto_Juergen_Becker_Schloss_Seitenpforte_Feste_Salzburg_2018Es war ein mühsamer, es war ein zeitraubender Prozess. Meine treuen Leser wissen das. Die Frage nach dem USP, der sauberen Positionierung von MANATNET – nach UNITEDINTERIM.

 

Ich frage mich immer wieder, weshalb meine Providerkollegen nicht in vergleichbarer Weise reagieren. Vielleicht liegt es daran, dass die Auswirkungen auf meiner Seite dramatischer waren:

 

MANATNET, einst (2003) gegründet als erster auf das professionelle Interim Management spezialisierter Internet-Marktplatz. Was machst Du dann, wenn Du das Herzstück von MANATNET in UNITEDINTERIM einbringst? Und damit der Marktplatz weg ist?

 

Du aber das Providergeschäft nicht aufgeben kannst – und möchtest! Nicht zuletzt, weil Dich die Kunden aus alter Verbundenheit ansprechen.

 

Ein halbes Jahr bin ich unter der Flagge gesegelt „Der Interim-Berater“. Ganz offensichtlich hatte ich schon bessere Ideen…!

 

Denn der Markt zeigte sich in weiten Teilen verwirrt: „Beraten Sie jetzt Interim Manager, wie sie in den Markt einsteigen sollten? So eine Art Grundausbildung für Frischlinge?“ [Zitat aus dem gesammelten Feedback]

Gründungsberatung für Interim Manager funktioniert nicht

 

So abwegig ist ein solches Modell nicht – dennoch ist es zum Scheitern verurteilt! Denn so gut wie alle Neueinsteiger ins Interim Management sind noch immer der festen Überzeugung, man müsse im Kern nur den Begriff ‚Interim Manager‘ über den bisher verwendeten CV nageln und neben stets „verhandlungssicherem Englisch“ mit Grundkenntnissen in einer weiteren Fremdsprache glänzen: Und dann klappe das schon…

 

Jeder Profi weiß, dass das nicht funktionieren kann!

 

Aber die allermeisten Newbies eben nicht – und damit betrachten sie professionelle Unterstützung für den Einstieg ins Interim-Business als rausgeschmissenes Geld: Eine denkbar ungünstige Basis für ein Business-Modell!

 

Vor der AIMP/DÖIM-Tagung in Salzburg trafen wir uns dann. Mein kongenialer Partner bei UNITEDINTERIM, Dr. Harald Schönfeld von butterflymanager, und ich.

 

Wie wir´s oft machen.

 

Und dann gebären wir viele Ideen. Und viele Ideen wandern dann auch wieder in den Müll. Das Leid zahlreicher Ideen! Aber einige Ideen kommen auch immer durch. So gesehen: Ein ganz typischer Verlauf kreativer Arbeit.

MANATNETS Elevator Pitch

 

„Machen wir das, was wir den Interim Managern auch immer predigen! Beantworten wir zwei Fragen: ‚Was kannst Du wirklich gut und besser als andere?‘ und ‚Warum sollte das dann ein Kunde bei Dir kaufen und nicht bei einem Wettbewerber?‘

 

Und dann wird das doch ganz einfach. Wieder ganz neu zwar, aber dennoch ganz einfach:

 

Niemand in der gesamten Provider-Szene ist im Thema Digitalisierung so unterwegs wie Du. Und vor allem: Niemand hat einen vergleichbaren Track-Record! Zähl mal die Sachen auf, die Du gemacht hast. Dein erweiterter Elevator-Pitch so zu sagen. Einfach nur mal so…“

 

„Ähhh. Ich lebe seit 1996 in der digitalen Welt – als Burda das Internet entdeckte. Ich habe aus der internen Unternehmensberatung heraus die Projekte TraXX, Haus und Garten, Focus Online, x-Base, Navigo, Future Kids, Blockbuster, New World Vision sowie Europe Online begleitet.

 

Europe Online S. A. habe ich als CEO in Luxemburg als Wettbewerber zu AOL aufgebaut und – als die Finanzierung eingestellt wurde – zu Grabe getragen.

 

Für debis Systemhaus (seinerzeit eine Daimler-Tochter) habe ich die Internet Business Solutions GmbH aufgebaut – und vier der fünf e-business Referenzen des debis Systemhauses realisiert (Ring Deutscher Makler, White Lion, Daimler-Chrysler Medienarchiv, WEKA).

 

Für Accenture habe ich UNAMITE zum „Employer Brand“ für IT-Spezialisten und zum IT-Full-Service Dienstleister mit 250 Mitarbeitern aufgebaut und IT- sowie e-Business-Projekte (z.B. Maxblue) realisiert.“

 

„Noch Fragen, Kienzle?“

 

Manchmal brauchst Du einfach einen Sparringspartner!

 

Folgerichtig habe ich MANATNET neu positioniert als:

 

Provider für die Digitalisierung im Mittelstand

 

Friday 30. March 2018

WENN DU KEINEN SPOTT ERNTEST, WAR´S NICHT WIRKLICH NEU

Interim_Management_Blog_Foto_Juergen_Becker_Paracelsus_Denkmal_Mirabellgarten_Salzburg_2018Heute ist der 30. März. Und vor genau einem Jahr war ich hochgradig nervös…

 

Denn am 1. April 2017 haben wir dann UNITEDINTERIM live geschaltet – einen Tag, den ich im Leben nicht mehr vergessen werde: Aus mannigfachen Gründen!

 

Heute, ein Jahr später, bin ich sehr viel ruhiger – trotz des Fundamentalsatzes No. 1 in der Internet-Welt:

 

Wisse, Du wirst niemals fertig sein!

 

Dessen ungeachtet, sind wir sehr viel weiter als vor einem Jahr:

 

Wir haben 21 Provider, die bei UNITEDINTERIM nach Interim Managern suchen.

 

Und 135 Unternehmen, die nach Interim Managern suchen.

 

233mal im März. 70 Prozent mehr als im Februar. Also rund 11-mal je Arbeitstag.

Qualitätssicherung unterschätzt

 

Wir haben 712 Interim Manager und Interim Managerinnen an Bord. Jede einzelne und jeder einzelne qualitätsgesichert durch Dr. Harald Schönfeld oder mich – im Rahmen eines Protokolls dem Interim Manager gegenüber dokumentiert – in jedem Einzelfall.

 

308 Interim Manager haben wir abgelehnt – nach einem nervenaufreibenden Prozess. Weil die Unterlagen einen nur dünn ausgebildeten Grad an Professionalität offenlegten, der den – zugegebenermaßen – hohen Qualitätsanforderungen von UNITEDINTERIM in keiner Weise entsprach.

 

Oder, weil wir beschimpft wurden. Auch hierfür gibt es mannigfache „Gründe“, die diese Menschen ins Feld führten. Wir haben an dieser Stelle eine glasharte Linie: „Wer uns beschimpft, wird auch unsere Kunden beschimpfen!“ Und das geht halt gar nicht!

 

Am Ende dieses Prozesses stand für mich ganz persönlich und nach der Prägung durch 14 Jahre MANATNET die Erkenntnis: Die Qualitätssicherung ist mit weitem (!) Abstand die zeitaufwändigste Tätigkeit innerhalb des gesamten Unternehmens – und Du hast das völlig unterschätzt.

„Netzbeschmutzer“ und eine „Schande für die gesamte Branche“

 

Selbstverständlich wollen wir diese Arbeit nach außen dokumentieren: Zum Wohle der Interim Manager. Zum Wohle der nachfragenden Unternehmen. Und zu unserem Wohle auch. Und wir haben deshalb das UNITEDINTERIM-Qualitätssiegel eingeführt.

 

Prompt ging der Sturm der Entrüstung los – von traditionellen Providern und von anderen Anbietern. Allesamt hatten eins gemeinsam: Keine Dokumentation der eigenen Qualitätssicherung!

 

Auch hier wurden die tollsten Argumente vorgeschoben – von „willkürlich und nicht überprüfbar“ bis hin zu „gibt´s nur gegen Bezahlung“. Beides ist Blödsinn: Durch unser Protokoll ist das in jedem Einzelfall überprüfbar – und (unsere AGB zeigen das eindeutig): Die Bezahlung qualifiziert nicht zwingend fürs Qualitätssiegel…

 

Ich kenne diese Verhaltensmuster seit 2003, als ich MANATNET gegründet hatte. Interim Management mit einem transparenten, Internet-zentrierten Geschäftsmodell: Ja, geht´s noch?!

 

Was habe ich mir alles anhören müssen! Von „Nestbeschmutzer“ bis zur „Schande für die gesamte Interim-Branche!“

 

Damals hat mich das sehr mitgenommen. Heute weiß ich: Das ist das Leid der Innovatoren!

 

Und Du lässt das abperlen – nicht mehr an Dich heran. Findest Unterstützung in Menschen, die neu denken wie Du. Und davon gibt es Gott sei Dank sogar in Deutschland noch ein paar – wie z. B. Förster und Kreuzer [Kritik von den billigen Plätzen am Spielfeldrand].

 

Denn, nach all den Jahren, hast Du tief verinnerlicht:

 

Wenn Du keinen Spott erntest, war´s nicht wirklich neu!

 

Friday 23. March 2018

INTERIM MANAGER: BLEIBT NEUGIERIG!

https://www.manatnet.com/blog/wp-content/uploads/2018/03/MANATNET_Interim_Management_Blog_Interim_Manager_bleibt_neugierig.jpgMein Job hat sich in den vergangenen eineinhalb Dekaden enorm geändert: Die Konzern-typischen, quälenden Meetings bestimmt durch PowerPoint-Orgien (in der Spitze 351 Charts – kein Witz!) sind praktisch verschwunden. Heute, in der gleichen Situation, würde ich PowerPoint-Orgien unterbinden. Das hat mit Erfahrung zu tun…

 

Bedauerlicherweise sind sie im gleichen Atemzug verschwunden – und zwar vollständig: Die adventlichen Anfragen der Personalabteilung, welches Seminar ich denn im kommenden Jahr besuchen möchte, um die an anderer Stelle gesetzte (weil vom Unternehmen vorgeschriebene!) Weiterbildung nach eigenen Präferenzen abzurunden.

 

Marei Strack, die Vorstandsvorsitzende der DDIM, nennt das „Druckbetankung mit Weiterbildung“ auf Initiative und Kosten der Unternehmen. Diese Druckbetankung hat keinen Kompressor mehr, sobald Du Dein eigenes Geschäft betreibst…

 

In der Folge entwickeln sich im eigenen Business zwei Typen von Menschen:

 

(1) Der eine Typ registriert dieses schlagartige Verpuffen der druckbetankten Weiterbildung sehr wohl – und nimmt sich auch regelmäßig vor, dann halt selbst für seine Weiterbildung zu sorgen. Und gestaltet auch seine Preise entsprechend. Denn z. B. in meiner Welt, dem Interim-Business, beinhaltet der Tagessatz selbstverständlich die Weiterbildungs-Kosten an sich und zudem die durch die Weiterbildungszeit entgangenen Honorare.

 

Durchaus nicht jeder jedoch bildet sich dann tatsächlich weiter. Die einen, weil sie sich bisher nicht darum kümmern mussten und letztlich nicht wissen, wie das geht. Die anderen sind im Projekt „und haben jetzt für sowas rein überhaupt keine Zeit“. Und wieder andere stellen mit großen Augen verblüfft fest, dass man dafür jetzt eigenes Geld auf den Tisch legen muss – und lassen´ s dann: aus welchen Gründen auch immer.

 

(2) Der andere Typ ist zutiefst verunsichert, weil er weiß, dass sein Wissen, das er mitbringt, veraltet – und zwar immer schneller. Ihm ist deshalb klar, dass er das, was er mitbringt, nicht auf ewig wird vermarkten, vulgo verkaufen, können. Und er macht sich nichts vor: Niemand, rein gar niemand, wird ihm helfen – außer er sich selbst. Oder sie, natürlich.

 

Und deshalb rennt er wie ein Staubsauger durch die Welt – nicht auf der Pirsch nach Unrat, sondern nach den Dingen, die neu sind! Die ihn oder sie weiterbringen können. Die sein Geschäftsmodell auf Dauer absichern.

 

Dieser Typ Mensch kennt die berühmten Killerphrasen nicht, mit diesen drei auf den Medaillenrängen: „Brauche mer net!“, „Alles nur neumodischer Kram“ oder – Weltklasse! – der Offenbarungseid als „Führungs“-Kraft: „Ich hab so viel auf dem Tisch: Ich kann mich nicht auch noch damit beschäftigen!“.

Was kann sich aus einer Innovation bestenfalls entwickeln?

 

Dieser Typ fragt sich stattdessen ständig: „Was könnte sich daraus bestenfalls entwickeln?“ und „Möchte ich mich, ja, muss ich mich vielleicht sogar da auskennen, um meine Kunden weiterzubringen?“

 

Soweit meine ganz persönliche, bisher eher durch Einsamkeit geprägte Denkwelt.

 

Und dann fällt mir ein Artikel in die Hände, weil Google, Twitter und Facebook mir beim „Staubsaugen“ helfen – veröffentlicht bei LinkedIn:

 

Erfahrung – die sterbende Währung

 

Ein Aufschrei der Entrüstung geht durchs Land: Hallo?! Ja, geht´s noch?!

 

Erfahrung ist doch das Allerwichtigste, was wir haben! Selten einen solchen Blödsinn gehört…! Und ganz besonders gilt das fürs Interim Management, dessen gesamtes Geschäftsmodell im Kern auf eben dieser Erfahrung gründet…

 

Ich empfehle jedem Interim Manager diesen Artikel aus Überzeugung. Und ich denke, so ziemlich jeder wird zumindest an diesem Satz hängenbleiben:

 

„Wichtiger als jahrelange Erfahrung sind Neugier und Offenheit.“

Erfahrung ist wichtig – aber eben nicht allein

 

Nein, nein! Ich behaupte nicht, Erfahrung sei unwichtig. Ganz im Gegenteil!

 

Aber, ich bin zutiefst davon überzeugt: Erfahrung allein wird auf absehbare Zeit wertlos, wenn nichts Neues hinzukommt.

 

Und das gilt beileibe nicht nur für die Digitalisierung! Ein Zug, auf den so mancher jetzt aufzuspringen sucht, obwohl der schon längst abgefahren ist.

 

Das gilt für viele andere Themen auch: Von der Robotik, von selbstfahrenden Autos (ja, trotz des furchtbaren Todesfalls!) bis hin zur Additiven Fertigung, umgangssprachlich 3D-Druck genannt.

 

Nach jedem Gespräch mit meinem Sohn – seines Zeichens Experte im 3D-Druck – hallen in meinem, dann matten Hirn drei dröhnende Glocken nach:

 

(1) Du hattest mal keine Ahnung von Additiver Fertigung: Jetzt hast Du zumindest ein wenig davon. Und das ist gut für Deine Kunden in der Automobil-Zulieferindustrie.

(2) Ein mittelständischer Hersteller von Metall-Teilen, der hier nicht aufpasst, wird schneller vom Markt verschwinden, als er sich das vorstellen kann.

(3) Wie cool ist das denn?

 

Meine ganz persönliche Einschätzung (okay, ich weiß halt ein wenig mehr darüber als andere):

 

Der 3D-Druck wird mit einer solchen brachialen Wucht die Welt verändern, die nur mit dem Buchdruck, der Dampfmaschine und dem Internet vergleichbar ist. Daran gibt´s für mich nicht den geringsten Zweifel!

 

Also:

 

Interim Manager: Bleibt neugierig!

 

Friday 09. March 2018

DABEI SEIN – ODER NICHT: DAS IST HIER DIE FRAGE!

Interim_Management_Blog_Foto_Juergen_Becker_Fassade_Westerland_Sylt_2017Heute Abend werde ich einen Vortrag im Rahmen der Regionalveranstaltung der DDIM Berlin-Brandenburg halten. Das Thema lautet „Plattformen für Interim Manager“.

 

Ich fahre nur für diese Veranstaltung nach Berlin – immerhin: Meine Lieblingsstadt…

 

Mit dem Zug. Sechs Stunden Fahrt hin – sechs Stunden zurück. Eine Übernachtung. Alles auf eigene Kosten.

 

Warum nur in Gottes Namen machst Du das? Während sich die Arbeit im Büro turmhoch stapelt, denn wir schließen bei UNITEDINTERIM in diesem Monat unser erstes Geschäftsjahr ab – was in meiner Welt stets mit dem ersten nachhaltigen Bereinigungsprozess einhergeht…

 

Zunächst mache ich das, weil ich dankbar bin. Dankbar dafür, dass UNITEDINTERIM offenbar grundsätzlich angesprochen wird, wenn es um das Thema „Plattformen im Interim-Business“ geht: Im Oktober in München, heute Abend in der Hauptstadt – und im April werde ich in Köln sein.

 

Ganz offensichtlich führt im Interim-Business kein Weg mehr am Plattform-Modell vorbei: Wie auch?

 

Das mag man gut finden oder auch als Hinrichtung des “People Business” rigoros und uneingeschränkt ablehnen. Aber negieren kann man´s halt nicht mehr.

Extrapolieren aus der Rückspiegel-Sicht

 

Und doch tun das noch verblüffend viele Interim Manager – gefangen im Extrapolieren aus der Rückspiegel-Sicht. Kaum in der Lage, neu, unvoreingenommen und unverstellt zu denken.

 

Ausgerechnet Interim Manager, die doch typischerweise gerade hierin einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil gegenüber den in Regeln und Prozessen eingeschnürt nach Atem röchelnden festangestellten Konkurrenten kommunizieren.

 

Hoppla!

 

Ich nehme deshalb jede Gelegenheit wahr, mit unseren Zielgruppen ins Gespräch zu kommen – und, ja, ich wünsche mir möglichst viele kritische Menschen heute Abend! Die mit vielen harten Fragen kommen – und mir damit die Gelegenheit geben, darauf zu antworten. Und ich werde die Antworten haben…

 

Ich verstehe meinen Vortrag deshalb auch nicht als Verkaufsveranstaltung. Deshalb wird es nicht einmal einen Screenshot von der Homepage von UNITEDINTERIM geben. Dafür viel Logik und ein paar Zahlen nach dem fast abgeschlossen ersten Geschäftsjahr.

 

Und ich werde über Dinge sprechen, die die Provider halt nicht anbieten können, weil ihr auf dem Schutz der eigenen Provisionen aufbauendendes Geschäftsmodell dies nicht erlaubt: Einkaufsvorteile, ein Blog für die Interim Manager und – ganz neu – Videos der Interim Manager neben dem Bild und dem Profil.

 

„Great!“ antwortete auf den gestrigen Tweet zu den Videos Herr Menke entwaffnend.

 

Ein anderer Marktteilnehmer reagierte auf denselben Tweet mit dem Klassiker „Brauche mer net“.

 

Und das wiederum ist ganz typisch für ein neues, modernes Angebot. Das war so, als in den Achtzigern die Geldautomaten aufkamen und Electronic Banking sowie Digitalkameras in den Neuzigern. And, ja, tatsächlich, das war auch noch 1995 so, als dieses neue Internet sich aus dem modrigen Wurzelwerks des Arpanets in schier unvorstellbarer Wucht Bahn brach, um die Welt für immer zu ändern! Und nun kommt der Digitaldruck…

 

Deshalb muss letztlich das jeder Interim Manager und jede Interim Managerin für sich ganz persönlich entscheiden:

 

Dabei sein – oder nicht: Das ist hier die Frage!