Friday 05. February 2016

ANGST ESSEN INTERIM MANAGER AUF!

Fotograf_J_Becker_fuer_MANATNET_Interim_Blog_Titel_Angst_essen_Interim_Manager_auf_kleinPrinzessin Lillifee traf einen Nerv! Das zeigen die Zugriffszahlen eindeutig – ich schreibe doch nicht für Orkus und seine Unterwelt! Und das freut mich natürlich.

 

Bemerkenswerterweise schließen sich mehr und mehr Kollegen meiner Einschätzung an: „Das wird ein schwieriges Jahr!“ Menschen mit weniger offensiver Prägung als der Minister der Finsternis benutzen hierfür gern die Formulierung „Das Jahr wird spannend!“

 

An den zwei Pfeilern meiner Einschätzung kommt halt auf Dauer niemand vorbei – und die haben kaum etwas mit der Flüchtlings-Situation zu tun:

 

Zunächst: Die deutsche Wirtschaft hat in den vergangenen Jahren einen epochalen Aufschwung erlebt. Dieser Aufschwung hatte viele Treiber – drei jedoch überragen alle andere bei weitem: Niedrige Zinsen, niedriger Ölpreis und ein niedriger Euro-Kurs. Jeder, der auch nur die Grundzüge wirtschaftlicher Zusammenhänge kennt, weiß, dass (1) die Wirtschaft in Zyklen verläuft und (2) der einem Lotto-Treffer nahe Gleichklang von niedrigem Ölpreis, niedrigen Zinsen und niedrigem Eurokurs nicht auf Dauer halten wird. Ein wirtschaftlicher Abschwung ist daher wahrscheinlich, ein wirtschaftlicher Einbruch möglich!

 

Dies jedoch ist eine Situation, vor der sich die Interim Manager nie fürchten: Ganz im Gegenteil! Erkennen die Unternehmen typischerweise dann, dass sie „unbedingt was machen müssen.“ Wenn da nicht der zweite Pfeiler wäre.

Scheinselbständigkeit ist kein neues Thema

 

So lange ich im Interim-Geschäft tätig bin, begleitet mich das Thema Scheinselbständigkeit. Und ja, ich habe bereits im Sommer 2013 einen Rechtsstreit verloren, weil der Richter entschied, dass der Interim Manager als Programm-Manager bei einem Automobilbauer „Angestellten-nah“ tätig gewesen sei. Aber hierzu gehört auch: Ein einziges Mal in 13 Jahren – und das skurrilerweise auch noch auf Betreiben des Interim Managers!

 

Also, so betrachtet, überhaupt nichts Neues!

 

Aber in der Zwischenzeit hat Andrea Nahles sich des Themas angenommen und wird Dinge, die bisher „Richter-Recht“ waren, ins Gesetzbuch schreiben.

 

Also, so betrachtet, überhaupt nichts Schlechtes!

 

Sicherlich ist die eine oder andere Regelung überzogen, denn wer glaubt ernsthaft, Interim Manager mit Tagessätzen oberhalb von 1.000 Euro durch staatliche Vorschriften schützen zu müssen? Folglich bringen sich AIMP und DDIM im Schulterschluss in die Gespräche vor Ort in Berlin ein.

 

Und sicherlich kann es nicht sein, dass Interim Manager mit Tagessätzen oberhalb von 1.000 Euro nicht selbst für ihr Alter vorsorgen (welcher Interim Manager täte um Himmels Willen denn so etwas?) – um sich dann im Alter frohgemut von der Allgemeinheit durchfüttern zu lassen…?

Belastungen des Rentensystems auf Dauer nicht zu stemmen

 

Damit sind wir aus meiner Sicht beim Kern der ganzen Sache: Die Belastungen, die auf das gesetzliche Rentensystem jetziger Prägung in den kommenden Dekaden zu kommen werden, sind nicht zu stemmen – wieder aus meiner ganz persönlichen Sicht: Zu viele Rentner müssen von zu wenigen Beitragszahlern zu lange (steigende Lebenserwartung) finanziert werden.

 

Weil man ungern die Beiträge dramatisch erhöht oder das Rentenalter nach hinten schiebt (beides wird dennoch kommen – noch immer: aus meiner ganz persönlichen Sicht), versucht man halt, neue Quellen zu erschließen. Und da ist es nur logisch, dass man diejenigen, die bisher von der Pflicht zur gesetzlichen Rentenversicherung befreit waren, ins Visier nimmt.

 

Ich denke, es wird noch einiges diskutiert werden in dieser Sache. Vielleicht wird am Ende die private Altersvorsorge nachgewiesen werden müssen, wenn sich die Interim Manager weiterhin von der gesetzlichen Rentenversicherung befreit sehen wollen. Oder aber, und das ist ja auch nicht auszuschließen, wird ein wie auch immer großer Teil der Interim Manager sich gesetzlich versichern müssen. Vielleicht auch nur bei bloßen Vakanzen und nicht bei Projekten.

 

Dann wird sich der Tagessatz entsprechend erhöhen. Wir haben im AIMP grob überschlagen, dass das dann wohl etwa 58 Euro werden würden – vielleicht am einfachsten: 29 für den Kunden, 29 für den Interim Manager. Wohl auch kein Weltuntergang!

 

Bis dahin aber sind viele Unternehmen verunsichert. Sehen sich schweißgebadet von Razzien des Zolls heimgesucht auf der Fahndung nach gut getarnten, aber dennoch scheinselbständigen Helfern im Tagesgeschäft, von existenzgefährdenden Forderungen der Sozialbehörden erschüttert und mit mehr als einem Bein im geschlossenen Strafvollzug.

 

„Da mache mer besser ma nix!“

 

Und das ist das derzeit noch größere Problem:

 

Angst essen Interim Manager auf!

 

Friday 29. January 2016

INTERIM-NEWS VON PRINZESSIN LILLIFEE

Fotograf_J_Becker_fuer_MANATNET_Interim_Blog_Titel_Interim_News_von_Prinzessin_LillifeeIch glaube ja nicht an Zufälle. Und so nehme ich es inzwischen nur noch zur Kenntnis, dass Anfang dieses Jahres die Interim-Welt wieder mit „Pressemitteilungen“ beglückt wird. Möglicherweise, dass ich als Minister der Finsternis wieder mal zu kritisch bin, wenn ich einen Mehrwert erwarte, wenn ich das alles lese…

 

Stattdessen erhalte ich keine wirklichen News, sondern kaum mehr als Allgemeinplätze oder eine digitale Selbstbeweihräucherung. Noch nie – in Worten „nie“ – habe ich wahrnehmen können, dass solche Pressemitteilungen sich in irgendeinem gedruckten Medium niedergeschlagen hätten.

 

Weshalb also machen das einige Unternehmen? Nun, zunächst: Es koscht so fascht nix!

 

Das Füttern von kostenlosen PR-Portalen ist ein Leichtes – und, tatsächlich, greifen die Robots von anderen, ebenfalls meist kostenlosen PR-Portalen darauf zurück und veröffentlichen eine Kopie der jeweiligen Meldung, nicht etwa redigiert, im eigenen Beritt. Und das wiederum lässt Google finden – was wiederum die Autoren toll finden. So weit, so banal!

 

Und alle, die wie ich, die einschlägigen Alerts zum Interim Management eingepflegt haben: Die erfahren dann davon – als täglichen Guten Morgen-Gruß – und verschlucken sich am ansonsten Leben-spendenden Kaffee.

 

Glaubt wirklich irgendjemand, dass unsere Kunden das auch so machen? Ich behaupte frech: Nie und nimmer!

Interim Provider unter Handlungsdruck?

 

Womöglich glauben diese Interim-Unternehmen das sogar selbst nicht. Aber möglicherweise sehen sie sich unter Handlungsdruck – und wollen darauf reagieren: „außenwirksam“! Denn das wirtschaftliche Umfeld in Deutschland wird rauer und dann helfen gute Nachrichten ja stets – und wenn´s keine gibt, dann machen wir uns halt welche!

 

Der Mittelstand investiert weiterhin (zu) wenig und besingt im zeitlos moll-tönenden Gassenhauer unverdrossen den Fachkräftemangel – und der Chor der Hälfte der Unternehmen hier im Südwesten des Landes singt in der zweiten Strophe obendrein von Umsatzeinbußen von mitunter über 5 Prozent.

 

Der Chef von Bosch, Volkmar Denner, sorgt sich um die Folgen der VW-Affäre – und rechnet (auch, deshalb – aber nicht nur) lediglich mit einem Wachstum der weltweiten Automobilproduktion von nur noch einem Prozent: „Wenn jetzt noch Unsicherheit beim Diesel hinzukäme, wurde das mit Sicherheit noch schwieriger!“

 

Unsicherheit. Die mag die deutsche Industrie so gar nicht! In solchen Situationen schaltet sie – absolut berechenbar – auf Abwarten. Damit ist die deutsche Industrie tatsächlich traditionell gut gefahren – wohl auch, weil „Nichts Tun“ keine Kostenstelle hat…

 

Die Börsenkurse sind zum Beginn des Jahres in den Keller gerauscht. Vor allem wegen der Kurseinbrüche in China aufgrund der dort erwarteten geringeren Wachstumsraten. Dann haben wir noch Russland – und Griechenland wollen wir nicht ganz vergessen. Obendrauf die Situation rund um die Flüchtlingsbewegung – eingerahmt zwischen Gutmenschentum und „Deutschland-den-Deutschen“-Spinnern. Welche Auswirkungen das alles haben wird, weiß nun wirklich niemand. Dafür wollen aber andere Wissende erkannt haben, dass die Ära Merkel zu Ende geht.

 

Und schließlich schreibt die FAZ gestern: „Die US-amerikanische Notenbank macht sich verstärkt Sorgen über die Turbulenzen an den Finanzmärkten und die weltwirtschaftliche Entwicklung. Beides will sie „aufmerksam beobachten“. Zugleich sieht sie wichtige Kennziffern der ökonomischen Entwicklung einen Hauch schwächer als noch im Dezember…“

Eine denkbar schlechte Gemengelage fürs Interim Management

 

Aus meiner ganz persönlichen Sicht ist das eine denkbar schlechte Gemengelage für unser Interim Management-Geschäft: „Da schaun mer erst mal, wie sich das alles so entwickelt!“

 

Und prompt ist das Jahr 2016 für MANATNET ausgesprochen schleppend gestartet – selbst wenn ich diskontiere, dass die deutsche Wirtschaft inzwischen vom 15. Dezember bis zum 15. Januar Winterschlaf-bedingt handlungsunfähig zu sein scheint. Aber auch danach: Ein dynamischer Start in ein neues Jahr sieht sicher anders aus! Und das nach einem Jahr 2015, für das die englische Sprache ein wundervolles Wort parat hat: „mediocre“!

 

Okay, ist halt ein Einzelschicksal von MANATNET!

 

Nun, in dieser Woche habe ich folgende Nachrichten erhalten:

 

„So toll war das Jahr 2015 wohl nicht!, denn meine befreundeten Beratungsunternehmen berichten, dass vorhandene Projekte gut laufen und neue so gut wie gar nicht oder verspätet entstehen. Genauso war es bei mir auch!“

 

Oder:

 

„Im Interim Management-Bereich hat XYZ eine Reihe von guten Anfragen bekommen: Leider alle ohne Erfolg! „Interne Lösung gefunden“, „verschieben auf später, wollen keine Unruhe schaffen“, „nach langer Suche doch den Festangestellten gefunden“, „müssen das Projekt verändern und kommen dann auf Sie zu.“

 

Wohl doch kein Einzelschicksal!?

 

Weil das so ist, reagiert unsere Branche – auch das ist absolut berechenbar! –, indem sie die Schalmai aus dem Keller holt und mit ätherischen Wohlfühl-Klängen dagegenzuhalten sucht. Und dann wird die Welt halt mit solchen Nachrichten beglückt: Vom Vorstellen eines einzelnen Interim Managers über die schier unendliche Geschichte „Tagessätze“ bis hin zur nabelschauenden „Wir sind toll“-Botschaft!

 

Wen eigentlich interessiert dieses rosa-rote Geschreibsel ohne jegliche kritische Anmerkung?

 

Vielleicht bin ich ja der Einzige, aber mich erinnert das schwer an:

 

Interim-News von Prinzessin Lillifee!

 

Friday 22. January 2016

INTERIM MANAGEMENT ZWISCHEN IRAN UND GEFASEL

Fotograf_J_Becker_fuer_MANATNET_Interim_Blog_Titel_Interim_Management_zwischen_Iran_und_Gefasel„Muss ich da jetzt was machen, Herr Becker? Im Iran?“ Diese Frage stellte mir in dieser Woche tatsächlich ein Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens. Er hatte gerade gelesen, dass Daimler in den Iran einsteigen wird – immerhin ein Flaggschiff der deutschen Industrie.

 

„Ich kann Ihnen das aus dem Stegreif nicht beantworten, Herr X, aber ich empfehle Ihnen, zumindest einmal intensiv darüber nachzudenken!“

 

„Aber ich habe doch die Leute gar nicht, Herr Becker!“

 

Dann sollten wir vielleicht einmal gemeinsam darüber nachdenken, Herr X!“

 

In meiner Welt sind solche Telefonate Geschenke, Initialzündungen – und ich hätte diesen Geschäftsführer umarmen mögen! Denn, was ihn bewegt, wird auch viele andere Unternehmen bewegen. Und sie werden ähnliche Fragen haben. Sicher – und das ist nicht weiter verwunderlich: Ich habe nicht auf alles eine Antwort! Aber auf die Frage „Wo nehme ich die Leute her?“ habe ich sicher eine Antwort.

Neue Landing-Page: Iran

 

In meiner Welt schlägt sich so etwas unmittelbar im Internet nieder – und inzwischen auch in den Sozialen Medien. Und so war es nur folgerichtig, dass ich zunächst einmal eine „Landing-Page“ zum Thema IRAN, eine nur diesem Thema gewidmete Seite, für MANATNET geschrieben habe. Und diese Seite dann über XING, Twitter und Facebook geteilt habe – was dazu führte, dass die Iran-Seite in den folgenden zwei Tagen (!) 745mal aufgerufen wurde.

 

Ich habe keine Ahnung, wie sich die deutsche Wirtschaft in Sachen Iran verhalten wird. Aber ich denke schon, dass ein guter Teil der deutschen Unternehmen Daimler folgen und in diesen Markt einsteigen wird. Und ich bin überzeugt, dass wir ihnen dabei ein wenig helfen können.

 

Unmittelbar danach folgte mein Geburtstag!

Geburtstagswünsche in der Digitalen Zeit

 

Gut 200 Glückwünsche über Xing oder Facebook sowie E-Mail. Plus Telefonate und ein paar Freunde zu Besuch.

 

„Ja, ja, das ist heute so: Du vergisst keinen Geburtstag mehr, weil Dich die Systeme daran erinnern! Dadurch bekommst Du vielmehr Glückwünsche als vorher! Das kannst Du gar nicht mehr beantworten – sonst kommst Du zu nichts mehr!“, lautete die Analyse eines Gesprächspartners vor geraumer Zeit.

 

Er hat in allem Recht! Und dennoch beantworte ich jeden Glückwunsch. Ausnahmslos jeden!

 

„Ja, haben Sie nichts anderes zu tun, Herr Becker?“

 

Nein, habe ich nicht! Denn auch das Geschäft eines Interim-Providers mit einem Internet-zentrierten Geschäftsmodell ist irgendwann einmal “People´s Business”!

 

Jeder, der mir Glückwünsche sendet, trifft diese Entscheidung bewusst – setzt sich hin und schreibt einen kurzen Glpckwunsch! Und andere treffen ein andere Entscheidung – nämlich nicht zu schreiben. Ich denke, es gebietet der Respekt meinem Gratulanten gegenüber, dass ich mich bedanke. Im Zweifel kurz, natürlich. Aber ich halte es für ein Unding, nicht zu reagieren!

 

Und dann beschenken mich zwei Interim Manager gar reich:

 

„Sehr geehrter Herr Becker,

 

zu Ihrem heutigen Geburtstag wünsche ich Ihnen alles Gute – … Sie sind für mich das einzige Vorbild in dem Providerumfeld, bei Ihnen ist noch ein Wort wirklich ein Wort, selbst wenn wir nicht immer einer Meinung sind, dafür haben Sie meine volle Hochachtung.“

 

Und:

 

Hallo Herr Becker,

 

zu Ihrem Geburtstag gratuliere ich Ihnen ganz herzlich und wünsche Ihnen alles Gute! Bei dieser Gelegenheit möchte ich Sie auch zu Ihrer Kolumne über Interim Management beglückwünschen, die ich stets verfolge und schätze, da Sie sich nicht in den weichgespülten Reigen der sonst üblichen Publikationen einreihen. Ihnen eine schöne Feier und weiterhin viel Erfolg!

 

Und schliesslich:

 

„Happy birthday, lieber Herr Becker!!!

 

Ich wünsche Ihnen alles Gute, Gesundheit und Erfolg…………….. und äußern Sie bitte weiterhin frei Ihre Meinung als „Minister der Finsternis“. Wir brauchen Menschen wie Sie, die das „Mainstream Gefasel“ sachlich und kompetent hinterfragen!“

 

Was für ein Geburtstagsständchen! So lasse ich mir eine Woche in meiner Welt gefallen:

 

Interim Management zwischen Iran und Gefasel!

 

Friday 15. January 2016

DANN GEHE ICH HALT NAIV INS NEUE JAHR!

Fotograf_J_Becker_fuer_MANATNET_Interim_Blog_Titel_Dann_gehe_ich_halt_naiv_ins_Neue_Jahr

Hier ist er nun, mein erster Eintrag im MANATNET-Blog für Interim Management im Jahr 2016. Und weitere rund 50 Einträge um das Thema Interim Management und angrenzende werden folgen. Viel Arbeit also. Zusätzlich zur Arbeit für den AIMP mit seinem bevorstehenden Jahresforum auf Burg Schwarzenstein samt neuer App fürs Jahresforum sowie Relaunch der AIMP-Site. Zusätzlich zur Arbeit für die Althistorische Narrenzunft Offenburg e. V. und – natürlich – zur Hauptaufgabe MANATNET

 

Meine treuen Leser haben das natürlich gemerkt: Ich habe nach dem 18. Dezember des soeben vergangenen Jahres nichts Neues meinem Blog anvertraut! Kleinlaut gebe ich zu: Ich war platt, erschöpft, wirklich am Ende meiner Kräfte. Und ich habe darauf gebaut, dass meine Leser vor und nach Weihnachten sowie zu Beginn des Neuen Jahres andere Dinge zu tun hätten als meinen Blog zu lesen.

 

Nun, ganz offensichtlich war das ein Fehlschluss! Jedoch sicher begünstigt durch das ungewöhnliche Wetter und die daraus folgenden miserablen Grundlagen für alle Aktivitäten, die auf Schnee bauen – und die Menschen folglich nach draußen ziehen…

MANATNET auf Allzeit-Hoch: Na und…?

 

Der gefühlte Frühling zum Jahreswechsel, der die ersten Obstbäume zur vorgezogenen Blüte inspirierte, lockte doch mehr Menschen an Smartphone, Tablet und klassischen Rechner. Und staunend steht der Minister der Finsternis vor Rekordzugriffen auf MANATNET im Dezember 2015 – ein unfassbares Drittel höher als das bisherige „Allzeit-Hoch“!

 

Woran liegt das, Herr Becker? Ich habe keine Ahnung! Ehrlich nicht. Jede andere Aussage wäre eine Analyse auf der Grundlage hart getrockneten Kaffeesatzes. Ich weiß es nicht! Ich nehm´s als Geschenk zum Jahresende – und lasse mir die Stimmung ein wenig erhellen!

 

Eine Stimmung, die doch spürbar gedrückt ist.

 

Nicht, weil ich durchaus die Meinung der Commerzbank teile, dass unter der “glänzenden Oberfläche des konsumgetriebenen Aufschwungs, der Deutschland im Jahr 2015 ein Plus im BIP von 1,7 % bescherte, die Wettbewerbsfähigkeit mehr und mehr erodiert.“ Und auch nicht, weil ich mich der Sichtweise des DIHK-Hauptgeschäftsführers, Martin Wansleben, durchaus anschließen kann:

 

„Das Konjunkturjahr 2015 war mehr Schein als Sein. Das Wachstum fällt mit 1,7 % zwar erfreulich gut aus, ist aber gedopt. Ölpreiseinbruch, Euro-Schwäche und Niedrigzinsen kaschieren die anhaltende Investitionsschwäche nur vorübergehend.“

 

Auch nicht durch die abrundende Aussage von Reinhold Festge, Präsident des VDMA: „Mit großer Sorge sehen wir zu viel gefühlte Sicherheit und zu wenig Vorbereitung auf das Morgen in Deutschland!“

 

Denn die Veteranen im Interim Geschäft wissen: Hier wird gerade die Basis für eine steigende Nachfrage nach professionellen Interim Managern gelegt.

 

Auch nicht, weil „die Wirtschaft in China schwächelt!“. Menschen, vor allem die selbsternannten Experten, die doch tatsächlich ein nahezu lineares und ununterbrochenes Wachstum im Reich der Mitte erwarteten, sind doch nicht ganz bei Trost…

„…dann kann es nur noch abwärts gehen!“

 

Der gesunde Menschenverstand warnt davor – und selbst, wenn dieser inzwischen verlustig gegangen sein sollte, hilft eine vor Ort in China populäre Weisheit, die Bodenhaftung nicht zu verlieren: „Wenn Du ganz oben bist, kann es nur noch abwärts gehen!“

 

Nein, meine Stimmung ist gedrückt, weil ich unter diesen Attentaten (Paris, Istanbul, Jakarta) leide. Welch ein Unglück, das über einige Familien hereingebrochen ist! Zwar habe ich vor einigen Wochen an dieser Stelle geschrieben „WEITERMACHEN WIE BISHER IST NICHT MEHR“ und ich glaube im tiefen Innern nach wie vor nicht daran, dass wir mit Anti-Aggressionstraining weiterkommen. Aber aus meiner ganz persönlichen Sicht schaukelt sich die Situation erkennbar und gefährlich hoch: Wo aber, frage ich mich, wird dann der Kulminationspunkt sein? Wo wird „ganz oben“ sein, von wo aus es dann „nur noch abwärts gehen kann“?

 

Aber demütig muss ich zugeben, ich weiß es nicht, und um mich herum weiß es ganz offensichtlich auch niemand. Aber ein von mir sehr geschätzter, kritischer Kopf jenseits allen Mainstreams sprach es in diese Woche aus: „Es wird Krieg geben!“

 

Mein ganz persönlicher Albtraum!

 

Deshalb bleibt mir zur Zeit nichts anders übrig als zu hoffen, dass möglichst bald die Vernunft die Oberhand gewinnt über den Wahnsinn – und dass der Respekt vor grundsätzlich jedem menschlichen Wesen endlich allem anderen vorangestellt wird.

 

Ich weiß, dass ist eine hehre Hoffnung, vielleicht sogar eine naive.

 

Sei´s drum:

 

Dann gehe ich halt naiv ins Neue Jahr!

 

Friday 18. December 2015

UND DAS IST DANN WEIHNACHTEN FÜR MICH!

Und_das_ist_dann_Weihnachten_fuer_michAnders als in früheren Zeiten ist das Weihnachtfest inzwischen dazu übergegangen, gegen Jahresende überfallartig über die Menschen hereinzubrechen. Der ob dieses heimtückischen Angriffs völlig überraschte Mensch reagiert überfordert – neudeutsch gestresst!

 

„Herr Becker ich bin voll im Vorweihnachtstress!“, höre ich in Lichterketten-gleichen Abständen. Ein Verrat an allem, was diese Adventszeit ausmacht, die die Alten dereinst als „besinnlich“ und „friedlich“ besungen…

 

Zum Stressherd besonderer Hitze wurden die Weihnachtsgrüße: „Ich muss noch die ganze Weihnachtspost erledigen! Du lieber Himmel…!“ Seit jungen Jahren weiß ich, dass sich die allermeisten Menschen mit dem Schreiben schwertun – ganz besonders bei Glückwunsch-, Geburtstags- oder eben Weihnachtskarten.

 

„Was schreibt man denn da?“, war mit der erste Satz erwachsener Hilflosigkeit, der sich in mein noch weithin leeres Hirn einbrannte, das aber dennoch – damals noch völlig unbedarft – zurückmeldete: „Es ist vollkommen unerheblich, was „man“ schreibt: Es ist wesentlich, was „Du“ schreibst!“

 

Doch nichts hat sich geändert: „Ich muss noch die ganze Weihnachtspost erledigen!“ – mit einem gedacht nachschwingenden „Muss das eigentlich sein?!“

 

Nein. Muss es nicht! Ganz und gar nicht!

 

Wir haben auch an anderen Stellen unser Mensch-Sein dem Egoismus geopfert! Also: Alles wird gut, alles ist cool…!

Wer kann schon 1.000 Karten schreiben?

 

Nun verstehe ich es recht gut, wenn die Weihnachtspost als umfangreich angesehen wird: Das ist in meinem Fall mit rund 1.000 Kontakten keineswegs anders. Ich gehe auch noch mit, wenn der eine oder andere das als „Arbeit“ bezeichnet. Nur füge ich ein „so what?“ an.

 

Um nicht darum herumzureden: Auch ich kann nicht 1.000 Karten schreiben! Daran gibt es überhaupt nichts zu deuteln….

 

Also muss der weitaus größte Teil meiner Weihnachtspost per E-Mail erfolgen. Und daran ist aus meiner Sicht auch überhaupt nichts Verwerfliches!

 

Ein kleiner Teil meiner Kontakte erhält jedoch in diesen Tagen eine besondere, handbeschriebene Karte von mir: In Wien erworben in handgeschöpftem Bütten (die Rechnung ließ vermuten, ich hätte Preziosen bei einem Juwelier erworben) – und eine besondere Flasche „Méthode Champenoise“ von Schloss Ortenberg (mit das Beste, was wir hier zu bieten haben).

 

Das möchten Sie im kommenden Jahr auch gern von mir bekommen? Kein Problem! Treten Sie dem ständig wachsenden Club der MANATNET-Projekt-Kunden bei – und „schädigen” Sie mich!

 

Was aber mache ich mit allen anderen Kontakten? Die mir allesamt wichtig sind! Jeder einzelne! Und mit denen ich hoffe, in der Zukunft ein Projekt gemeinsam zu machen. Und denen deshalb meine Aufmerksamkeit in gleichem Maße gilt!

 

Nun habe ich großes Glück – anders als andere: Weihnachten kommt bei mir nicht überraschend! Irgendwie ist das auf eine beinahe magische Weise bei mir immer so – in verblüffender Regelmäßigkeit: „Am 24. Dezember ist da ein großes Fest in diesem Land!“

Freiburg siegt knapp vor Wien

 

An die Seite dieses großen Glücks und zur Verzweiflung des einen oder anderen Mitmenschen, der halt anders unterwegs ist, gesellt sich eine weitere Eigenart: Ich bin ein sehr strukturierter, planerischer Mensch. Daraus folgt: Ich beschäftige mich spätestens ab Mitte Oktober mit dem Thema Weihnachtspost. Und der Frage: Was kannst Du tun, das den Empfängern ein wenig Freude macht – und das zudem zu Dir, zu Deinem Unternehmen, passt? – Kurz: Das ein anderer so nicht machen würde.

 

Sicher bin ich kein von überragenden Selbstzweifeln geplagter Mensch! Aber bitte glauben Sie mir: Auch ich schüttele das nicht so einfach aus dem Ärmel!

 

Das Motiv, das ich für dieses Jahr ausgewählt habe, entstand in Freiburg – und siegte damit knapp über alle anderen Bilder auf der „Short List“, die ich kurz vorher in Wien gemacht hatte. Exzellente Kameratechnik und ein ganz klein wenig Post-Processing waren die Grundlage für dieses Bild, das ich meinen Kontakten zu Weihnachten schenke.

 

Das gibt es nicht bei Fotalia, Piqs.de oder einem sonstigen Stock-Foto-Dienst. Das gibt es nur von MANATNET. Mit meinem eigenen Text. Jenseits aller Vorlagen. Mit den besten Wünschen zum Weihnachtsfest und zum Neuen Jahr – natürlich personalisiert und individualisiert.

 

Und irgendwie hatte das dann nichts mehr zu tun mit Interim Management. Rein gar nichts!

 

Aber mit Wertschätzung.

 

Ein Feedback, das ich daraufhin erhalten habe, lautet: „Wieder mal ein echter Jürgen. Selbst gemacht. Selbst gedacht. Anders als die Masse halt. Selbstverständlich Jürgen.“

 

Und das ist dann Weihnachten für mich!

 

Friday 11. December 2015

DER SPEKULATIUS BLIEB MIR IM HALSE STECKEN!

Fotograf_Juergen_Becker_fuer_MANATNET_Interim_Blog_Titel_Der_Spekulatius_blieb_mir_im_Halse_steckenKann nicht endlich mal wieder ein Kunde einfach nur einen Interim Manager fürs Controlling suchen? Eine wichtige Aufgabe im Unternehmen, aber nichts Exotisches – und obendrein gibt es ein breites Angebot an solchen Spezialisten.

 

Allein bei MANATNET finden wir zehn Interim Manager mit mehr als sieben Jahren Erfahrung im Controlling, darunter zwanzig Prozent Frauen. Aber nein, solche Standard-Anfragen erhalten wir längst nicht mehr bei MANATNET. Es ist wie verhext!

 

Stattdessen scheinen sich die Kunden verschworen zu haben, um die Leistungsfähigkeit von MANATNET zu testen. Und suchen den spezialisierten Spezialisten mit Spezialwissen.

 

Erst Anfang Oktober bin ich an dieser Stelle darauf eingegangen [EIERLEGENDER WOLLMILCH-INTERIM MANAGER]. Und dann in dieser Woche wieder solch ein Kracher: Einkäufer Automotive für technische Textilien.

 

Gemeinsam mit zwei befreundeten AIMP-Providern habe wir uns durch etwa 10.000 Profile gegraben: Nichts!

 

Dann habe ich die Einkäufer bei MANATNET um Hilfe gebeten: Nichts!

Im Krippen-Heu die Stecknadel gefunden?

 

Dann habe ich alle anderen Interim Manager bei MANATNET um Hilfe gebeten. Nichts – bis auf einen einzigen Hinweis auf einen Kandidaten, der das Anforderungsprofil abdecken könne.

 

Ich gebe zu: Ein vorweihnachtliches Frohlocken stellte sich ein – das sich nach dem Telefonat mit dem Interim Manager in Hosianna-Sphären hinaufschwang. Kurzfristig:

 

„Hallo Herr Becker,

 

anbei wie besprochen mein CV. Wie Sie diesem entnehmen können, habe ich diesbezüglich schon Projekte bei Karman und bei Recaro gemacht. Der Schwerpunkt lag auch auf den vom Kunden gewünschten Schwerpunkten, aber auch auf der generellen Überprüfung der Einkaufsorganisation. Es würde mich sehr freuen, wenn mein Profil, denn Anforderungen entspricht. Der Eintritt könnte asap erfolgen. Über die finanziellen Rahmenbedingungen reden wir, wenn es ernst wird:

 

Beste Grüße

 

Interim Manager“

 

Freudig, einer Adventszeit würdig, lese ich den Lebenslauf – und antworte:

 

„Vielen Dank, Herr Interim Manager.

 

Ich würde sehr gern mit Ihnen gemeinsam dieses Projekt gewinnen: Aber mit diesem Lebenslauf sind wir ohne jede Chance.

 

Nichts von den Anforderungen des Klienten weist Ihr Dokument nach:

Ein formidabler Wunschzettel

 

Für den Kunden stehen folgende Anforderungen an den Interim Manager “Einkauf Textil” im Vordergrund:

 

  1. Kenntnisse über technische Gewebe ….
  2. Prozesskenntnisse in der Verarbeitung und Beschichtung …
  3. Kenntnisse in der PU/ PVC Beschichtung von Geweben für ….

 

Sie schreiben: „…habe ich diesbezüglich schon Projekte bei Karman und bei Recaro gemacht. Der Schwerpunkt lag auch auf den vom Kunden gewünschten Schwerpunkten, aber auch auf die generelle Überprüfung der Einkaufsorganisation.“, ohne das jedoch nachzuweisen.

 

Hinzu kommt, dass Sie zehn Jahre Projekterfahrung (!) in drei Zeilen abhandeln. Überlegen Sie mal, wie das auf Klienten wirkt, die gerade hier den Wunsch nach detaillierter Information haben. Ich kenne Kunden, die verärgern Sie damit.

 

Meine Empfehlung:

 

(1) Sie fügen Ihre Projektliste bei, die im Detail beschreibt, welche Aufgabe Sie beim jeweiligen Kunden übernommen hatten und wie das Ergebnis Ihrer Arbeit aussah.

(2) Sie beschreiben in drei Sätzen für jede der oben genannten Anforderungen, welche Erfahrungen Sie im Detail aus welchem Projekt mitbringen.

In unserem Telefonat habe ich den Eindruck gewonnen, dass Sie das können. Dann lassen Sie uns den Kunden daran teilhaben!

 

Mit freundlichem Gruß

 

Jürgen Becker“

 

Schnell – toll! – kam die Antwortmail. Ohne Anrede:

 

“Klar kann ich das. Aber ich finde es lächerlich, auf solche Punkte im Detail zu antworten und wenn der Kunde es will, dann soll er doch bitte kurzfristig in eine Bäckerei gehen und sich sowas backen lassen.

 

Beste Grüße

 

Interim Manager”

 

Ups.

 

Der Spekulatius blieb mir im Halse stecken!

 

Friday 04. December 2015

KEIN ÜBERZEUGENDES BILD DER INTERIM MANAGER!

Fotograf_Juergen_Becker_fuer_MANATNET_Interim_Blog_Titel_Kein_ueberzeugendes_Bild_der_Interim_ManagerDer Interim Manager schrieb auf mein Follow-up zur im April begonnenen, jedoch nicht abgeschlossenen Registrierung: „Es würde mich freuen wenn Sie mich in Ihre Datenbank aufnehmen und wir bei zukünftigen Mandaten sprechen können. Leider haben wir uns nicht auf dem DDIM Kongress in Düsseldorf getroffen, ich lese grade mit wachsender Begeisterung Ihren letzten Blogeintrag.“

 

Und dann: „Ich habe bereits einige Stammtische des DDIM besucht und war restlos enttäuscht von der Qualität der Menschen wie auch vom grundsätzlichen Eindruck der DDIM. Anyway, ich wohne in Düsseldorf und wollte dem Ganzen noch eine Chance geben. Hier meine Erkenntnisse:

 

Ich kam mir vor wie ein Teenager, der mit den Erwachsenen sprechen „darf“, was mich geärgert hat. Ich beherrsche meinen Job und habe ausreichend Erfolge nachzuweisen, ok ich bin „erst“ 42, aber das sollte kein Hindernis sein. Und Kommentare wie „wir brauchen eine jüngere Generation“ gehen mir schlichtweg auf die Nerven. Hier geht es darum, ob jemand seinen Job beherrscht und nicht wie alt er ist.

 

Meine grundsätzliche Einstellung passt nicht zu der vieler Interim Manager: Diese sind einfach zu langsam und unkreativ.

 

Der Vortag von Klöckner war interessant, da ich aber seit einiger Zeit im Startup-Umfeld unterwegs bin, hat es mich aber auch nicht umgehauen. [Im Kern teile ich diese Ansicht: „WEITERMACHEN WIE BISHER IST NICHT MEHR!“]

Interim Kollegen – langsam, unkreativ und langweilig

 

Eines allerdings ist sicher, fast niemand von den Interim Kollegen ist in der Lage, im Startup-Umfeld erfolgreich zu sein, wie schon vorher erwähnt, sind die meisten zu langsam, unkreativ und langweilig.

 

Zusammengefasst ist es, für mich, kein überzeugendes Bild der Interim Manager, was ich aufgenommen habe. Sehr schade, da sich Interim Management noch unglaublich entwickeln lässt, was andere Länder beweisen. Das allerdings bedingt die richtigen Sprecher und das richtige Außenbild.

 

Ungeachtet dessen habe ich auch nette Menschen kennengelernt, die mit Weitsicht und einem normalen Ego. …“

 

Aber hallo!

 

Zwei Dinge an dieser Stelle vorweg:

 

(1) Ich kritisiere diese Meinung nicht: Ich respektiere sie. [Siehe hierzu auch meinen Blogeintrag vom vergangenen Freitag „JEDER HAT DAS RECHT, MEINE MEINUNG FREI ZU ÄUSSERN!“]

 

(2) Ich suhle mich keinesfalls in Schadenfreude ob dieser Kritik! Du kannst heute nichts machen, ohne dass irgendjemand das kritisiert, was Du machst. [Glauben Sie mir: Ich weiß, wovon ich rede.] Das ist so, und ich bin letztlich froh darüber, dass es so ist!

Das Gute in jedem Feedback

 

Denn ich bin es gewohnt, nach der Schwachstelle zu suchen, die fast jede Kritik offenlegt – und deren Heilung das Ganze dann noch ein Stückchen besser machen wird.

 

Bis zur nächsten Kritik – und zur nächsten Schwachstelle – und zur nächsten Heilung! Ein perpetuum mobile, offenbar.

 

Zwei Kernaussagen glaube ich im Feedback des Interim Managers zu erkennen:

 

(1) „Ich fühle mich nicht akzeptiert!“ und (2) „Fast niemand der Interim-Kollegen (!) ist in der Lage, im Startup-Umfeld erfolgreich zu sein!“

 

Eigentlich ein Klassiker der zwischenmenschlichen Kommunikation: Die etablierten Interim Manager zeigen dem Novizen (den sie natürlich insgeheim als Wettbewerber sehen!) mal, wo der Hammer hängt. Aber der Novize hat vieles im Gepäck (das glaube ich durchaus!), was die etablierten nicht drauf haben – und folglich ignorieren. Prompt fühlt sich der Novizen nicht wohl – und ich glaube ganz persönlich, die anderen wohl auch nicht!

 

Und, Becker? Was sagt uns das alles?

 

In meinem Hirn hallt die Aussage nach: „Zusammengefasst ist es, für mich, kein überzeugendes Bild der Interim Manager, was ich aufgenommen habe!“

 

Ob diese Einschätzung nun richtig ist oder falsch, zutreffend ist oder eben nicht: Das ist es nicht, was mich beschäftigt. Vielmehr frage ich mich, ob dieser Neueinsteiger ins Interim Management mit seiner Eischätzung allein ist auf weiter Flur – oder eben nicht!

 

Möglicherweise ist er tatsächlich nicht allein mit seiner Meinung – und der eine oder andere potentielle Kunde fühlt sich „nicht wohl“ im Umgang mit Interim Managern. Und hält Interim Manager vielleicht obendrein für „zu langsam und zu unkreativ“.

 

Ich weiß es nicht. Aber eins weiß ich genau: Sie wird mich den Advent über beschäftigen, diese Aussage:

 

Kein überzeugendes Bild der Interim Manager!

 

Friday 27. November 2015

JEDER HAT DAS RECHT, MEINE MEINUNG FREI ZU ÄUSSERN!

Fotograf_Juergen_Becker_fuer_MANATNET_Interim_Blog_Titel_Jeder_hat_das_Recht_meine_Meinung_zu_aeussern

Ein von mir geschätzter Interim Manager schrieb mir am Mittwoch: „Im Rahmen einer regelmäßigen Bereinigung von Online-Funden über meine Person, die sich als nicht zweckdienlich herausgestellt haben, möchte ich Sie heute freundlich bitten, einige Beiträge zu löschen, die ich in Ihren Blog geschrieben habe.

 

Es handelt sich um [Link auf einen Blogeintrag aus dem Jahr 2012 entfernt]. Ich wäre Ihnen sehr dankbar wenn Sie meine Beiträge löschen könnten. Vielen Dank im Voraus!“

 

Ganz ehrlich: Ich habe das mehrfach lesen müssen – und dann habe ich natürlich den Kommentar, den dieser Interim Manager zu meinem Blogeintrag aus 2012 gemacht hatte, sofort entfernt. Letztlich ist der Interim Manager der „Content-Owner“ und natürlich habe ich seinem Wunsch entsprochen. Ich habe keinerlei Interesse daran, irgendjemandem zu schaden – und den Interim Managern von MANATNET, meinen Partnern, schon gar nicht.

Ein Kommentar im Interim-Blog – zu kritisch!

 

Ein Kommentar, der meiner kritischen Sicht seinerzeit zustimmte, als nicht “zweckdienlich”! Wir wollen uns erinnern, dass genau das der Leitstrahl für mein Blog ist – unterhaltsam und kritisch. Rosarot bebrillte “Marketing in eigener Sache”-Blogs für´s Interim Management gibt es genügend: Dafür braucht´s nicht noch eins! Ich jedenfalls werde meine Zeit nicht in einem solchen Geblubber verbrennen.

 

Nachdem ich den Kommentar in die Tiefen der Content-Management-Systeme habe versinken lassen, schrieb ich dem Interim Manager:

 

„Ich habe Ihre Kommentare gelöscht, Herr Interim Manager. Ich würde gern im Gegenzug erfahren, was Sie mit „als nicht zweckdienlich herausgestellt“ meinen.

 

Und prompt kam die Antwort:

 

„Danke Herr Becker, mit nicht zweckdienlich meine ich, dass ich verschiedentlich darauf angesprochen wurde, ich sei zu kritisch, und darüber sei man verschnupft!“

 

„Er“ sei zu kritisch. Nicht etwa ich, der Autor des Blogs!

 

„Man sei verschnupft“, was ich als ein „Du bist böse!“ aus der guten alten Transaktionsanalyse verstehe.

 

Damit hier kein Missverständnis aufkommt: Ein Dritter, wer auch immer, ist über die freie Meinungsäußerung eines Interim Managers in einem Internet-Blog „verschnupft“, was den Interim Manager dazu treibt – vermutlich unterstützt durch unterschwellige Drohgebärden [„Einen Interim Manager mit solch einer Gesinnung kann ich nicht mehr beauftragen!“] – um Löschung seiner geschriebenen Meinung zu bitten.

 

Und um einem möglichen weiteren Missverständnis vorzubeugen: Diese geschriebene Meinung war nicht rassistisch, sexistisch, eine Religion oder sexuelle Orientierung verletzend – oder sonst in irgendeiner Weise unbotsam. Solche Kommentare würde ich nicht freischalten! “Würde”, denn bemerkenswerter Weise sind sie in all meinen Blog-Jahren noch nie (!) vorgekommen.

Wie war das noch mal mit dem Grundgesetz?

 

Denk` ich an Deutschland, werde ich melancholisch – und ich fühle mich hochgradig unwohl! Wo ist er geblieben, der Stolz auf unser Grundgesetz? Wo ist sie geblieben, die Wucht des Artikels 5? Wo ist es geblieben, das Vertrauen darauf, dass Dich dieser Artikel 5 vor Repressalien schützt?

 

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

 

Einer der für mich wichtigsten Pfeiler unserer Wertegemeinschaft scheint ganz offenbar den Bach `runterzugehen. Auch die Diskussionen rund um das Thema „Flüchtlinge“ zeigen das überklar: Praktisch jede kritische Meinung jenseits des Mainstream-Kuschelkurses wird niedergemacht und in der Neo-Nationalsozialistischen Ecke entsorgt. Die Botschaft auch hier: “Du bist böse!” Du bist böse, weil Du Deine Meinung äußerst…

 

Und wie reagieren die Menschen? Sie sprechen ihre Meinung nicht mehr offen aus: „Wie ich wirklich denke, kann ich nur im engsten Kreis sagen!“

 

Hin ist sie, diese Wucht des Artikels 4 – krachend zerschellt an der unterschätzten Macht eines einzigen Konsonanten:

 

Jeder hat das Recht, meine Meinung frei zu äußern!

 

 

Friday 20. November 2015

WEITERMACHEN WIE BISHER IST NICHT MEHR!

Fotograf_Juergen_Becker_fuer_MANATNET_Interim_Blog_Titel_Weitermachen_wie_bisher_ist_nicht_mehr.Ja, ich war da! Beim DDIM.kongress am vergangenen Freitag und Samstag in Düsseldorf. Ein praktisch zwingend erforderlicher Akt bei diesem Thema: „Get ready for the future +++ Digitalisierung & Führung +++“.

 

Eine gelungene Veranstaltung – wohl nicht nur aus meiner Sicht! Und deshalb möchte ich den Organisatoren und hier stellvertretend der wiedergewählten Vorsitzenden des DDIM-Vorstands, Frau Dr. Marei Strack, und Malte Borchardt meinen Respekt und meine ehrliche Anerkennung aussprechen. Das war schon Klasse!

 

„Das hätte ich nicht gedacht, dass Sie kommen!“, sagte mir ein Interim Manager vor Ort. Aber sicher! Ich hatte nie ein Problem mit der DDIM als Branchenorganisation: Ich hatte und habe hin und wieder Probleme mit Menschen! Und ich habe ganz besonders Probleme mit Menschen, die systematisch versuchten, mich zu diskreditieren, weil ich – Achtung! – im Jahr 2003 einen Internet-Marktplatz für das Interim Management gegründet hatte. Herrgott aber auch: Welch ein Teufelszeug!

 

Den beiden hier damals führenden Protagonisten bin ich vor Ort konsequent aus dem Weg gegangen. Einen von beiden habe ich jedoch zumindest begrüßt – „Schande für die gesamte Interim-Branche“ hin und „Nestbeschmutzer“ her: Das gebietet allein der Respekt dem doch deutlich Älteren gegenüber.

 

Welch eine Klatsche muss daher der Vortrag zum Thema „Digitalisierung“ von Herrn Gisbert Rühl, dem Vorsitzenden des Vorstands (CEO) der Klöckner & Co SE, für diese Menschen gewesen sein! Herr Rühl legte offen, dass Klöckner & Co-alt (Stahlhandel mit einem auf das Ausbeuten von Intransparenzen aufbauenden Geschäftsmodell) nicht überlebensfähig sei. Und dass er deshalb einen Internet-Marktplatz für die gesamte Industrie entwickelt – an dem folglich auch seine Wettbewerber teilnehmen dürfen. Aber hallo!

Die Digitalisierung fordert von Unternehmen neues Denken und Handeln

 

Leider gab es keine Möglichkeit für eine Diskussion. Ich hätte Herrn Rühl gern zwei Dinge gesagt:

 

(1) Meine Anerkennung und meinen Respekt, dass Sie das tun. Dass Sie das top-down treiben und dass Sie das neue „Digitale Unternehmen“, die Klöckner.i GmbH, weitgehend losgelöst vom Mutterkonzern agieren lassen unter der Maxime: Schnelles Umsetzen der Idee – schnelles Testen im Markt – und dann: schnelles Verbessern nach Kunden-Feedback. Jeder, der auch nur die Basics erfolgreicher digitaler Start-ups verstanden hat, weiß, dass exakt dies der Königsweg ist [Woraus jedoch leider nicht zwingend folgt, dass jedes so aufgesetzte Start-up erfolgreich sein wird!].

 

(2) Allerdings sind diese Basics seit Ende des letzten Jahrhunderts bekannt. Glauben Sie mir: Ich weiß wovon ich rede – als einer, der im Internet-Geschäft seit 1993 dabei ist. Und das aus unterschiedlichen Perspektiven: Burda (Medien und Content), Europe Online (Online-Dienst als Wettbewerber zu AOL und T-Online), debis Systemhaus (Software und Hardware) und Accenture (IT-Beratung und Umsetzung) sowie schließlich MANATNET. Und ich habe in dieser Welt den Hype um „E-Commerce/E-Business“ erlebt [der heutige heißt “Digitalisierung”] – mitten hinein in die Arbeiten für die Jahrtausendwende und die Euro-Einführung!

 

Bereits jene Zeiten wurden gekennzeichnet durch schnelles Handeln, Testen (trial and error), gegebenenfalls Verwerfen und neu Machen. Und von vorn beginnen. Nur nicht Gefahr laufen, vom Wettbewerber abgehängt zu werden. Die Handlungsmaxime in den Top-Etagen hieß: „Kenn´ ich nicht, probier´ ich mal!“

 

Dann kam der 11. September 2001. Und es geschah etwas, das bis dahin außerhalb meiner Vorstellungskraft gewesen war.

 

In seinem Sog krachten die Börsen ein und wie Kartenhäuser brachen sehr viele hochbewertete Internet-Unternehmen zusammen. Das Platzen der Dotcom-Blase. Ungezählte Aktionäre blieben am Neuen Markt zurück – klaffende Wunden leckend, von denen sie sich letztlich nie erholten… Selbst der Neue Markt ging sang- und klanglos unter.

 

Internet, und damit alles Digitale, verlor innerhalb weniger Monate ein Maximum an Reputation, an Goodwill – ja, an Interesse. Und die bisher an jeder Ecke spürbare Dynamik in der deutschen Wirtschaft implodierte in eine beispiellose Lethargie. Und genau dann gründeten wir MANATNET – und ernteten Blicke, als hätten wir die Pest am Leibe….

Stattdessen dominieren traditionelles Denken, Langsamkeit und Angst

 

Im Sog dieser Lethargie änderte sich die Handlungsmaxime der in keiner Weise gegensteuernden Top-Etagen in ein knallhartes Fehler-auf-jeden-Fall-Vermeiden unter dem Banner „Kenn´ ich nicht – mach ich nicht!“.

 

Ich behaupte, davon hat sich die deutsche Industrie – anders als andere Industrien – bis heute nicht erholt. Und folglich verliert die deutsche Industrie schleichend, aber gefährlich, an Boden – von Ausnahmen wie Klöckner und einiger anderer einmal abgesehen. Und so charakterisieren heute andere Begriffe die deutschen Unternehmen – ganz besonders im Mittelstand. Sie lauten: traditionelles Denken, Langsamkeit und Angst.

 

Während wir Herrn Rühl zuhörten brach in Paris die Hölle los. Frankreich erlebte seinen „11. September“. Als überzeugter Pazifist steht er fassungslos vor einer derartigen Barbarei – der Minister der Finsternis!

 

„Minister der Finsternis“: Ein Titel, den mir die AIMP-Kollegen vor Jahren verliehen haben und der inzwischen wohl zu mir gehört – weil ich „immer so kritisch bin“! Allerdings kultiviere ich meinen kritischen Ansatz auch ganz bewusst: Als Gegenpol zu der überbordenden „alles-ist-immer-super-dooper“-Sicht so vieler in der Interim-Szene [„DER AIMP-MINISTER DER FINSTERNIS HAT WIEDER ZUGESCHLAGEN“].

 

Und das ist wohl auch nicht völlig falsch, wie mir zwei Feedbacks von Interim Managern zeigen, die am DDIM-Kongress teilgenommen hatten:

 

(1) „Ganz besonders schätze ich Ihre offenen, realistischen Worte. Es war ansonsten eine fast schon unglaubhaft positive Darstellung des Interim Managements.“

 

(2) …das angenehme und kritische Gespräch mit Ihnen bedanken. Es ist immer hilfreich auch die nicht so „rosige“ Seite der Medaille Interim Management aufgezeigt zu bekommen. Das schärft die Sinne und ist für alle Beteiligten hilfreich.“

Neue, digitale Wege gegen den Terror?

 

Was also sagt der Minister der Finsternis zu den Attentaten von Paris?

 

Ich denke, es ist an der Zeit für mehr Ehrlichkeit! Nach den Tagen der Fassungslosigkeit und Trauer werden wir die Frage beantworten müssen, wie wir auf diese menschenverachtenden Handlungen reagieren – und wie wir uns künftig davor schützen wollen. Und vielleicht ist es so, dass Europa durch diesen barbarischen Akt enger zusammenwächst als dies bisher der Fall war.

 

Ich denke zudem ganz persönlich: Ob wir wollen oder nicht, wir werden uns wehren müssen! Denn ich glaube nicht mehr daran, dass wir mit Anti-Aggressionskursen hier weiterkommen! Und vielleicht ist es an der Zeit, auch für dieses „sich Wehren“ neue und digitale (!) Wege zu gehen. Anonymus hat genau das angekündigt. Neue Wege…

 

Denn eins ist sicher – zumindest für mich:

 

Weitermachen wie bisher ist nicht mehr!

 

Friday 13. November 2015

VORBEHALTE GEGEN INTERIM MANAGER

Fotograf_Juergen_Becker_fuer_MANATNET_Interim_Blog_Titel_Vorbehalte_gegen_Interim_ManagerWir Interim-Provider neigen ja dazu, unser Interim-Geschäft als das Zentrum des Kosmos anzusehen – und die Interim Manager als das Beste, was der Menschheit je passieren konnte. Ja, natürlich: Eine solche Selbst-Beweihräucherung gibt es auch andere Branchen! Ich weiß. Dennoch empfinde ich dieses Denken in der Provider-Branche als überdurchschnittlich ausgeprägt. Und der eine oder andere dekoriert sich auch noch flugs mit dem Attribut „führend“ – und fühlt sich sofort noch besser: Als Nukleus im Kern des Universums.

 

Ich kenne das aus lang vergangenen Tagen, als wir uns im Banking intern an “Double-Dip-Leasing” oder „Delayed Step-up-Swaps“ ergötzen konnten – aber nur 200 Meter Luftlinie entfernt jeder x-beliebige Passant auf dem Frankfurter Opernplatz mit einem verständnislosen „Häh?!“ reagierte.

 

Wenn wir unsere tolle Interim-Welt einmal verlassen – und das sollte jeder von uns regelmäßig tun! –, dann lernen wir gar Erstaunliches:

 

Zum Beispiel wird außerhalb unserer Interim-eigenen Welt der Begriff Interim Manager offenbar noch immer für problematisch angesehen. Ich hatte vor jetzt bald zwei Jahren bereits diesen Eindruck gewonnen – nach unserer telefonischen Kalt-Akquisition im Mittelstand. Und tatsächlich kaum glauben können („INTERIM MANAGEMENT? GOTTLOB SIND WIR OHNE KLAGEKOMMEN!“).

 

Kaum zu glauben, doch es ist wohl noch immer so:

 

Problem mit dem Begriff „Interim Manager“

 

Ein Geschäftspartner aus einer völlig anderen Welt, den ich seit rund dreißig Jahren kenne und mit dem ich regelmäßig über Vertriebs- und strategische Themen spreche  (Cassing: Institut für Absatz- und Produktentwicklung) schrieb mir in dieser Woche:

 

„Viele Unternehmen haben offenbar ein großes Problem mit dem Begriff „Interim Manager“. Dadurch entstehen maßgebliche Vorbehalte. Man kann aus den vielen Kommentaren (auch im Manager Magazin und im Spiegel) herauslesen, dass „Interim Manager“ suggeriert, dass irgendjemand in mein Haus kommt und mir sagen will, wo es lang geht. Das verursacht zunächst eine innere Ablehnung. Ich denke, Du solltest überlegen, statt von Interim Managern von Spezialisten zu sprechen. Spezialisten haben den Vorteil, dass sie meine Position nicht gefährden; dass es keine Rolle spielt, in welcher Rangordnung sie stehen; dass sie nicht nur führen wollen, sondern eine praktische Leistung liefern können, deren Einsatz ich selbst bestimmen kann.“

 

Ich bin mir nicht sicher, ob „Spezialisten“ uns hier wirklich weiterbringen oder der vergleichbare Begriff „Experten“, den ein befreundeter AIMP-Provider seit Jahren verwendet.

 

Aber eins müssen wir wohl leider noch immer als sicher unterstellen:

 

Vorbehalte gegen Interim Manager