Friday 17. November 2017

HIER SPAREN INTERIM MANAGER 18,7 % ODER 254 EURO P. A.

Interim_Management_Blog_Foto_Juergen_Becker_Heartbreaker_Westerland_Sylt_2016Seit den allerersten Konzept-Tagen von UNITEDINTERIM lautete der Kern des Geschäftsmodells für die Kundengruppe “Interim Manager”:

 

Wir stärken die Interim Manager in ihrem Kerngeschäft, indem wir deren Erlöse erhöhen, die Kosten senken und den administrativen Aufwand reduzieren.

 

Ein innovatives, ein tapferes Ziel!

 

Es war klar, dass wir auf der Kostenseite nur erfolgreich sein würden, wenn wir mit einer professionellen und etablierten Einkaufsgenossenschaft zusammenarbeiten würden. Die Einkaufsgenossenschaft sollte uns deren bestehende Einkaufsmacht zugänglich machen – und im Gegenzug wollten wir über die Zeit deren Einkaufsmacht durch mehrere hundert, später tausend Interim Manager und Managerinnen von UNITEDINTERIM weiter stärken.

 

An die Vorphasen-Gespräche mit Interim Provider-Kollegen – als möglichen Gründungs-Partnern für UNITEDINTERIM – erinnere ich mich noch recht gut: Da gab´s zum Teil heftigen Widerstand gegen das Ansinnen, den Interim Managern Einkaufsvorteile anzubieten.

WEIT WEG VOM PROVIDER-GESCHÄFT

Dies sei nicht das Kerngeschäft eines Interim-Providers. Richtig! Aber das muss sehr wohl zum Kerngeschäft eines auf das Interim-Business spezialisierten Dienstleisters gehören.

 

Auch das legt recht deutlich offen, wie weit UNITEDINTERIM weg ist vom Providergeschäft!

 

Nun, wir haben´s dennoch gemacht und bieten folglich Einkaufsvorteile bei Sixt, bei der Kfz-Versicherung, bei Flex Payment bei Forma Interim sowie bei Assecon an. Und, selbstverständlich, werden wir im Jahr 2018 nachlegen.

 

Und haben erwartet, dass die Interim Manager darauf springen würden.

 

Weit gefehlt! Anfangs, zumindst…

 

Interim Manager, deren heilige Aufgabe es ist, ihre Kunden während des Mandats besser zu stellen als sie vorher dagestanden hatten [die Kunden] – wozu das Sparen zwingend gehört! – haben bei den Einkaufsvorteilen weggehört oder dankend abgewunken.

 

„Ich habe bereits allerbeste Konditionen!“

 

„Ich habe die Lufthansa Senator-Card: Was wollen Sie da noch besser machen?“

 

„Aber im Herbst des kommenden Jahres steigen Ihre Mietpreise bei Sixt sehr deutlich an!“, schrieb mir ein Interim Manager, der alles sauber für sich analysiert und die Sonderkonditionen mit den normalen Preisen bei Sixt verglichen hatte.

 

Das war schon bemerkenswert!

 

Ja, tatsächlich, wir haben dann jedes Feedback der Interim Manager, jeden einzelnen Fall aufgegriffen und im Detail nachgearbeitet:

 

Wir haben dem einen Interim Manager erläutert, dass die Senator Card der Lufthansa eine Payment Card ist – auf der keineswegs Sonderkonditionen für Mietwagen hinterlegt sind und dass er offenbar jahrelang zu viel bezahlt hatte. Und einem anderen, dass seine Sonderkonditionen seit gut anderthalb Jahren abgelaufen sind und dass er seit über 18 Monaten den vollen Preis zahlt.

“Super-Konditionen” lösen sich in Luft auf!

In jedem Einzelfall war die vermeintliche „Super-Kondition“ des jeweiligen Interim Managers schlechter als der Preis, den die UNITEDINTERIM-Konditionen dauerhaft sicherstellen!

 

Und dem dritten Interim Manager habe ich erläutert, dass, natürlich, unser Vertrag eine Befristung hat – und wir ihn gegen Ende des kommenden Jahres werden verlängern müssen. Und ich habe ihm gedankt für sein professionelles Feedback!

 

Denn, wenn die Mietpreise ohne unseren Vertrag „sehr deutlich höher“ sind, dann gilt der Umkehrschluss: Mit unserem Vertrag sind die Mietpreise folglich niedriger – und das deutlich.

 

Diese Übung hat dazu geführt, dass die Interim Manager sehr viel stärker auf unsere darauf folgenden Sonderkonditionen in der Kfz-Versicherung (aufgrund einer eigenen Branchen-Lösung „Interim Manager“) angesprungen sind.

 

Wir haben mal über alle Angebote, die die Interim Manager abgerufen haben, den Durchschnitt der Einsparungen gerechnet – des neuen Vertrags im Vergleich zum bisherigen Vertrag für die jeweilige Kfz-Versicherung. Auf den Punkt gebracht bleibt festzuhalten:

 

Hier sparen Interim Manager 18,7 % oder 254 Euro p. a.

 

Friday 10. November 2017

INTERIM BUSINESS: CHANCENLOS OHNE QUALITÄTS-SICHERUNG!

Inte-rim_Management_Blog_Foto_Juergen_Becker_Michael_Elbe_Althistorische_Narrenzunft_2017

Es war eine Frage der Zeit. Jetzt ist es so weit – und wir müssen die ersten Interim Manager ablehnen, die gern bei UNITEDINTERIM dabei gewesen wären.

 

Das fällt uns nicht leicht: Ganz ehrlich! Aber das ist ein Ergebnis unserer Qualitätssicherung, sich am oberen Ende des Marktes positioniert – wenn sie nicht gar das obere Ende darstellt.

 

Von Anfang an war es nicht das Ziel von UNITEDINTERIM, den größten Pool in der DACH-Region bereitzustellen.

 

Wenn das in fünf Jahren vielleicht mal so sein wird, dann werden wir sicherlich nicht unglücklich sein! Jedoch es ist nicht der größte Pool das erklärte strategische Ziel von UNITEDINTERIM, sondern der beste Pool: Alle Unterlagen vollständig, aussagekräftig sowie aktuell – und jeder Kandidat von Dr. Harald Schönfeld oder mir (dem Interim Manager gegenüber protokolliert) qualitätsgesichert.

 

Dass wir dabei in Arbeit fast absaufen, versteht sich beinahe von selbst und ganz sicher würden wir diese Tätigkeit dicht an der Fronarbeit gern durch erbaulichere Dinge – welcher Art auch immer – ersetzen. Allein: es geht nicht!

 

„Das ist alternativlos!“, wie die Kanzlerin sagen würde.

 

Merke: Wenn Du Deine Kunden in den Pool schauen lässt, dann kannst Du Dir keinen Schrott leisten!

Ablehnungen von Profilen erstmal zweistellig

 

So treibt mich seit den Anfängen meiner Tätigkeit im Interim-Business die Frage um, ob nicht exakt das der Grund ist, weshalb kaum ein Interim-Provider seinen Pool für seine Kunden öffnet.

 

Die Anzahl der Ablehnungen ist in dieser Woche erstmals zweistellig geworden, was mich ein wenig beunruhigt. Diese schmerzliche Enfahrung geht vor allem auf drei Beweggründe zurück:

 

(1) Inakzeptable Unterlagen: Ich weiß, ich wiederhole mich zum Gehtnichtmehr. Ich bitte meine Leser um Nachsicht, doch es ist tatsächlich so und sicher entgegen aller Erwartung im professionellen Geschäft: Das „Altpapier“, das hier von Kandidaten mitunter abgeladen wird, in der tiefen Überzeugung, im Wettbewerb mit den Interim-Profis wie z. B. Thorsten Soll, Birthe Hora oder Dietmar von Polenz auch nur mitspielen zu dürfen: Das ist schon erschütternd! Es ist folglich die Aufgabe von UNITEDINTERIM, diese Kandidaten von unseren Kunden fernzuhalten.

 

(2) Zu lange raus: Es gibt Kandidaten, die haben tolle Jobs gemacht – und das meine ich ganz ehrlich. Dann kamen der dreijährige Vorruhestand und dann die Rente – im Jahr 2014. Heute kommt dann die Idee, dass „man noch zu jung sei, um nichts mehr zu tun außer Gartenarbeit und Golf!“ Und darin, dass sie genau das während der vergangenen fünf, sechs Jahre getan haben, liegt das Problem: Sie sind zu lange raus aus dem Kerngeschäft! Und werden folglich gegen jeden anderen vorgeschlagenen Kandidaten unterliegen, der genau diese letzten fünf Jahre ein Projekt nach dem anderen gestemmt hat…

 

(3) Veraltete Skills: Eine Variante von (2), denn hier haben sich die Kandidaten nicht auf ihr Ruhe-Teil zurückgezogen, sondern stattdessen etwas völlig anderes gemacht! Versucht, ein Restaurant zu retten, eine Galerie als Start-up begleitet oder den Import von Südamerikanischen Weinen für einen Freund strategisch beraten. Während ich, zugegebenermaßen, für alle drei Projekte eine starke persönliche Affinität verspüre, sehen das die Kunden aus dem Maschinenbau oder der Chemie ganz sicher anders. Und wir wissen aus den AIMP-Providerumfragen, dass Restaurants, Galerien und Weinhändler nicht für sichtbare Geschäftsanteile im Interim-Business stehen.

 

Sicher ist es so, dass die Kandidaten das in jedem Einzelfall anders sehen – und ungern gebe ich zu, dass sich daraus mitunter ein unschöner Mailverkehr ergibt, der dann schon einmal die Grenze zur Beschimpfung erreicht:

 

[Zitat Anfang]

 

Danke!

 

Sie reden zu viel und senden zu viel Spam. Glaube kaum, dass ihre “neue” Plattform Erfolg haben wird. Drücke ihnen aber gerne die Daumen.

 

Alles Gute

 

[Zitat Ende]

 

Ich empfinde so etwas durchaus nicht als Vergnügungssteuer-pflichtig!

 

Unterm Strich zeigt das aber eindeutig:

 

Das Interim Business ist chancenlos ohne Qualitäts-Sicherung!

 

Friday 03. November 2017

NEU ZWAR, ABER SO SCHWER NUN AUCH NICHT!

Interim_Management_Blog_Foto_Juergen_Becker_Berlin_2017Die Anzahl der Interim Manager, die bei UNITEDINTERIM mitmachen oder mitmachen wollen, hat am Wochenende die Marke von 1.400 geknackt.

 

Himmel! Wir haben externe Unterstützung einkaufen müssen, um dieses Volumens Herr zu werden.

 

Hierbei erhalten wir zum Teil ein bemerkenswertes Feedback. Das eine Ende der Skala definieren diese Interim Manager:

 

„Sehr geehrte Damen und Herren,

 

von den Vorteilen des kostenpflichtigen Modells bin ich überzeugt und entscheide mich ausdrücklich für dieses Modell!“

 

Für das andere Ende stehen diese Interim Manager:

 

„Provider verdienen min. 15-25% an einer Vermittlung. Da erwarte ich einfach, dass dafür ebenso jemand etwas arbeitet. Die Lizenz zum Gelddrucken hat nur die Bundesbank…….“

 

Ja, wir brauchen schon ein dickes Fell bei UNITEDINTERIM – gegerbt auf biblischer Grundlage: „Herr vergib Ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!“

 

Besonders ich – man kennt mich landauf ja als gewieften Freizeitmaximierer! – bin zutiefst dankbar für den Hinweis auf diese überraschende Erwartungshaltung im Markt „dass dafür … jemand etwas arbeitet.“

 

Was dieses letzte Feedback jedoch ungeschminkt offenlegt, ist, dass viele Interim Manager UNITEDINTERIM als Provider ansehen – und das nach über sechs Monaten! Wir stehen somit noch immer vor erheblichen Kommunikationsaufgaben…

7 Kernaussagen bringen alles auf den Punkt

(1) UNITEDINTERIM ist ein Unternehmen, dessen Kerngeschäft das Poolmanagement ist: Kein Provider, kein Unternehmens- oder Personalberater, kein Vermittler! Deshalb berechnet UNITEDINTERIM keine Provisionen oder Margen. Um das Poolmanagement herum bietet UNITEDINTERIM Dienstleistungen an, die das Kerngeschäft der Interim Manager einfacher und kostengünstiger machen.

 

(2) UNITEDINTERIM hat im DACH-Raum die härteste Qualitätssicherung und bietet nachfragenden Kunden ausschließlich von Fachleuten und Insidern im Interim-Geschäft überprüfte, aktuelle und vollständige Unterlagen von Interim Managern an. Dass das auch auf der Zeitachse so bleibt, dafür sorgt unser systemseitiges Controlling.

 

(3) Diesen so gesicherten Pool macht UNITEDINTERIM jedem registrierten Unternehmen und Provider über Internet kostenlos zugänglich. Dies ist eine der Eckpfeiler fast jeden digitalen Geschäftsmodells.

 

(4) Die Interim Manager haben so mit UNITEDINTERIM einen offenen, digitalen und zukunftsorientierten Kanal für den Eigenvertrieb zur Verfügung, der ihren analogen Eigenvertrieb ergänzt, nicht jedoch ersetzt.

 

(5) UNITEDINTERIM will darüber hinaus die Kosten im Kerngeschäft der Interim Manager und deren administrativen Aufwand (durch die zentrale Poolpflege an nur einer Stelle!) senken und rundet damit diesen digitalen Vertriebskanal z. B. mit signifikanten Einkaufsvorteilen (Sixt, Kfz-Versicherung u. a.) ab.

 

(6) Interim-Projekte erhalten die Interim Manager ausschließlich von den nachfragenden Unternehmen bzw. Mandanten „direkt“ (provisionsfrei und ohne Abgabe einer Providermarge) oder „indirekt“ von den registrierten Interim-Providern (die ihrem Kunden gegenüber ihr Entgelt typischerweise aufschlagen) – nicht jedoch von UNITEDINTERIM selbst.

 

(7) Im Gegenzug erwartet UNITEDINTERIM dafür ein Entgelt: ja, tatsächlich! Dieses Entgelt beläuft sich auf exakt 540 Euro im Jahr und kann von den Interim Managern als „Vertriebsaufwand“ im Rahmen des eigenen Interim-Business steuerlich geltend gemacht werden. Die meisten Interim Manager holen das durch einen halben Tagessatz wieder rein – andere haben das bereits am frühen Vormittag erledigt.

 

Das ist alles!

 

Neu zwar, aber so schwer nun auch nicht!

 

Friday 27. October 2017

UNTERWEGS IN SACHEN INTERIM MANAGEMENT

Interim_Management_Blog_Foto_Juergen_Becker_Stresa_2017In dieser Woche hat sich die Zahl der Interim-Provider, die bei UNITEDINTERIM nach Interim Managern für ihre Projekte suchen, auf 17 erhöht. Und eine Interim Managerin, deren Daten wir – nach einiger Arbeit in der Qualitätssicherung – am 18. Oktober bei UNITEDINTERIM freigeschaltet hatten, hat am 24. des gleichen Monats ihre erste Anfrage erhalten.

 

Nicht wirklich schlecht!

 

Die Zeit, die ich für meinen Blogeintrag Donnerstags verwende, ist für die Mitgliederversammlung des AIMP in Hamburg draufgegangen: Wir hatten halt viele Themen!

 

Satzungsänderung, weil MANATNET nicht mehr auf einen eigenen Pool zurückgreift – und andere AIMP-Provider auch nicht. Auch daran kann man die Tragweite des Geschäftsmodells von UNITEDINTERIM erkennen!

 

Wahlen: Dr. Andreas Suter und Bodo Blanke wurden wiedergewählt.

 

AIMP-Jahresforum 2018 – und die neue Website.

 

Den größten Raum nahm die neue Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) ein, die ihre harten Schlagschatten vorauswirft und im Mai des kommenden Jahres einführt sein muss. So ganz leise frage ich, weshalb wir diesen irren Aufwand zigmal machen – für zig dezentrale Pools…

 

Und zu guter Letzt: Das Hamburger Regionalforum des AIMP! Traditionell wieder im Anglo German Club an der Außenalster. Schön wie immer – und rappelvoll!

 

Aus Zeitmangel bleibt mein heutiger Blogeintrag deshalb vergleichsweise kurz. Es ist halt ein sehr arbeitsintensives Geschäft, dieses Interim Management. Besonders, wenn es wieder heißt:

 

Unterwegs in Sachen Interim Management!

 

Friday 20. October 2017

WENN DAS NICHT SMART IST: WAS DANN?

Interim_Management_Blog_Foto_Juergen_Becker_Graffiti_Westerland_Sylt_2017Im Nachgang zur DDIM-Regionalveranstaltung schrieb mir ein Interim Manager, der während der Veranstaltung durchaus als kritischer Mensch aufgefallen war:

 

„Ja, lassen Sie uns gerne in Kontakt bleiben.

 

Ich bin ja wie gesagt der Meinung, dass Sie den richtigen Ansatz verfolgen. Die „Anderen“ haben Ihnen nichts entgegen zu setzen. Und ich glaube auch, dass das Ganze viel schneller gehen wird, als die Herren sich das vorstellen können oder wollen.

 

Wir werden sehen…“

 

Donnerwetter! Vielen Dank!

 

So und mit vergleichbaren Äußerungen war das Feedback gespickt. Zum Beispiel:

 

(1) „Ich kenne keinen spezialisierten Anbieter in der Interim-Szene, der komplett auf Provisionen verzichtet. Alle anderen sind Hybrid-Modelle! Und Ihr Dienstleistungsangebot sucht seinesgleichen. Endlich mal ein anderer Ansatz: Meinen Respekt!“

 

(2) „Natürlich kostet das Geld! Aber wovon reden wir hier? Leute, die mit Ihnen über 45 Euro im Monat reden, denken in kleinen Dimensionen. Das werden diese Leute auch beim Kunden tun. Lassen Sie die Finger davon!“

 

(3) „Ich nehme mir einmal für meinen Urlaub über Ihr Sixt-Paket einen Mietwagen – und ich habe fast das Entgelt für das ganze Jahr drin.“

 

(4) „Endlich geht diese Qual zu Ende: Ich pflege schon gar nicht mehr mein Profil bei den Providern. Die bekommen eins, wenn Sie mir konkret ein Projekt anbieten. Künftig werde ich sie alle auf UNITEDINTERIM verweisen.“

Admin für Profilpflege runter: Ein wuchtiger USP

 

Gerade der letzte Punkt erweist sich als starkes Argument für die Interim Manager. Wir hatten das erhofft.

 

Im Rahmen der Diskussion hatte ich eine Interim Managerin, die den administrativen Aufwand für die zig-fache Profilpflege in zudem unterschiedlichen System kritisiert hatte, gefragt: „Was schätzen Sie denn ganz persönlich, wieviel Zeit Sie im Jahr für diese Profilpflege aufwenden?“

 

Ohne großes Zögern kam die Antwort: „Eine Woche sicher!“

 

Donnerwetter! Bisher haben wir unterstellt, dieser administrative Aufwand würde pro Jahr nur einige Stunden betragen.

 

Wenn die Einschätzung dieser Interim Managerin typisch ist – und ich glaube das nach den Diskussionen in München – dann ist der Aufwand fünfmal so hoch.

 

Durch UNITEDINTERIM können Interim Manager diesen Aufwand sparen.

 

Und die Zeit entweder beim Kunden verbringen und damit ihren Umsatz um fünf Tagessätze erhöhen.

 

Oder, nicht weniger attraktiv, diese Zeit mit ihrem Partner verbringen (was sicher in aller Regel gut ankommen wird) oder sich mehr ihrer Gesundheit, Regeneration und Erholung widmen.

 

So betrachtet – und wenn wir den gleichen durchschnittlichen Tagessatz aus der letzten AIMP-Providerstudie anwenden (1.067 Euro) –, dann entspricht das rund 5.300 Euro p.a. und damit fast dem Zehnfachen des Nutzungsentgeltes von UNITEDINTERIM – und das für ein komplettes Jahr.

 

Wenn das nicht smart ist: was dann?

 

Friday 13. October 2017

ICH DENKE, DIESES MAL LOHNT DER AUFWAND!

Interim_Management_Blog_Foto_Juergen_Becker_Schloss_Ortenberg_Ortenau_2017Die Zeiten für Reden und Vorträge sind angebrochen! Ich könnte sie wieder überstreifen – die Missionarskutte aus den frühen MANATNET-Tagen:

 

„Herr Becker, Sie können das doch gut! Wollen Sie nicht einen Vortrag auf unserer Veranstaltung zum Thema „Digitales Interim-Business!“ halten?

 

Die Zeiten, in denen ich mich gebauchpinselt fühlte, sind lange vorbei. Stattdessen meldet sich mein Hirn regelmäßig mit der Quittungsfrage: „Lohnt das den Aufwand?“.

 

Hierbei denke ich nicht vorrangig an Reisekosten, Unterkunft und Opportunitätskosten – die allesamt so gut wie ausnahmslos damit einhergehen.

 

Mich beschäftigt vielmehr die Zeit davor. Die Zeit, die ich in den jeweiligen Vortrag, die jeweilige Rede investieren muss.

 

Bedauerlicherweise hat das Betreten von Neuland – und mit UNITEDINTERIM haben wir genau das getan – stets zur Folge, dass Du auf keinerlei Vorlagen (Neu-Deutsch: Templates) zurückgreifen kannst.

 

Wenn dann Deine unsägliche Qualitätsorientierung obendrein dazu führt, dass Du Dich genau an den Vorgaben der Veranstalter orientierst – dann begleitet Dich eine solche Rede schon gern einmal über eine komplette Woche – wenn auch, natürlich, nicht durchgängig. Ganz besonders, wenn Du Dir selbst ein Tabu auferlegt hast: „No Stock-Photos!“

 

Zahlreiche solcher Einladungen lehne ich deshalb ab.

 

Eine habe ich angenommen: Die Einladung zur Veranstaltung „DDIM REGIONAL // BAYERN“ für den kommenden Montag – unter der Überschrift:

 

„Algorithmus statt Beratung im Interim Management?“

 

Eine provozierende Überschrift, wie es sich gehört…

 

Ich werde nicht allein sein, was ich sehr schätze, weil ich auf unterschiedliche Sichtweisen bauen und damit eine turbulente Diskussionsrunde erwarten darf. Ich jedenfalls werde meinen Teil dazu beitragen.

 

Ich werde aus Berlin anreisen – nur für diese Rede.

 

Ich denke, dieses Mal lohnt der Aufwand!

 

Friday 06. October 2017

EIN ZEICHEN VON FAULHEIT ODER ABER DUMMHEIT

Interim_Management_Blog_Foto_Juergen_Becker_Schrat_Keitum_Sylt_2017Social Media sehe ich durchaus nicht nur positiv. Die Sprüche, die manche Menschen dort absondern, sind stellenweise unerträglich und erfordern Höchstleistungen von Moderatoren oder ein sehr dickes Fell von mir.

 

Wie so vieles, was neu ist – und trotz der Schnelligkeit in der Digitalisierung: Social Media ist noch recht neu! – leidet Social Media unter Kindekrankheiten: eine Art digitaler Mumps.

 

Daraus als Interim Manager jedoch ableiten zu wollen, das sei alles Quatsch und „das brauche mer net!“: Das halte ich persönlich für grob fahrlässig im Business – und ganz besonders im Interim Management.

 

Im Blogeintrag vom vergangenen Freitag bin ich darauf eingegangen, dass wir es uns nicht leisten können, den Anschluss zu verlieren – und ganz besonders nicht im Interim Management.

 

Nein, ich sage nicht, dass wir alles Neue sofort und unbesehen annehmen sollten: Ich habe nie etwas von „Second Life“ gehalten – und ich lag richtig. Ich habe aber auch anfangs nichts von der Digitalfotografie gehalten – und ich lag so falsch, wie ein Mensch nur falsch liegen kann.

 

Maximal vereinfacht: Ich liege bei jedem zweiten Thema daneben.

 

Ich betone noch einmal: Ich sage nicht, dass alles Neue automatisch toll ist!

 

Aber, ich sage: Wie kann ich etwas ablehnen, was ich nicht soweit kenne, dass ich es einschätzen kann? Auf welchem Fundament steht dann meine Entscheidung?

 

Und wenn das Interim Manager tun, dann zucke ich regelmäßig zusammen!

Twitter und Facebook sind keine seriösen Medien

 

„Twitter nutze ich nicht. Genauso wenig wie Facebook. Das sind für mich keine seriösen Medien und werden zu oft missbraucht. Daran möchte ich mich nicht beteiligen.“

 

Okay, respektiert! Wie ich stets die Meinung meines Gegenübers respektiere.

 

Aber, verehrte Interim Manager, lassen Sie mich folgende Fragen stellen:

 

  • Sie arbeiten im Vertrieb – Schwerpunkt Endkunden: Glauben Sie tatsächlich, dass Sie bei Ihren Kunden überleben werden, wenn Sie nicht wissen, wie Facebook funktioniert – während sich die Kunden Ihres Kunden genau dort tummeln?
  • Sie arbeiten im After-Sales-Bereich: Glauben Sie tatsächlich, dass Sie ohne Twitter im Service bestehen können, während Ihr Wettbewerb genau das anbietet?
  • Sie arbeiten in HR: Glauben Sie wirklich, Sie können in der Mitarbeitergewinnung auch nur mittelfristig bestehen, wenn Ihr Wettbewerb Twitter und Facebook im „Active Sourcing“ einsetzt – aus beiden Rohren feuernd?

 

Wer als Interim Manager nur eine einzige dieser Fragen mit „ja“ beantwortet, dem empfehle ich eine Cash out-Strategie für sein eigenes Business, denn (aus meiner ganz persönlichen Sicht) wird es in fünf Jahren kein Business mehr für ihn oder sie geben. Spätestens in fünf Jahren!

 

Beim AIMP-Jahresforum im vergangenen Jahr hatten wir erstmals eine kleine App angeboten – die uns im Übrigen einiges an Geld gekostet hatte. Sie sollte alle Infos zu Programm, Workshops und zum kulinarisch, vinophilen Angebot bereitstellen sowie die Teilnehmerliste ersetzen. Vor allem aber sollte sie den Interim Managern direkt vor Ort zeigen, wer da ist – und wie er oder sie aussieht: Man findet einen Menschen im Getümmel halt leichter, wenn man weiß, wie er aussieht.

Sind Interim Manager digitale Banausen?

 

Die App wurde von kaum 20 Prozent der Teilnehmer heruntergeladen und, unfassbar!, 4 Teilnehmer hatten mich als Organisator des Events, vor Ort und mitten im nervenzerfetzenden Trubel gefragt, wie man denn die App herunterladen könne…

 

Ich bin erschüttert darüber, dass ganz offensichtlich

 

  • eine Vielzahl der Interim Manager weder bei XING, noch bei LinkedIn dabei sind (Zitat eines Marktteilnehmers: „Diese Leute kann ich doch gar nicht mehr als Geschäftspartner ernst nehmen!“);
  • zahlreiche Interim Manager nicht wissen, wie XING funktioniert – und wofür man XING nutzen kann und wofür nicht;
  • viele Interim Manager eine Aversion gegen Facebook haben – und deshalb nicht wissen, was Facebook für ihre Kunden [die der Interim Manager] bringen kann;
  • die wenigsten Interim Manager die Macht von Blogs für die eigene Positionierung als Fachmann oder Fachfrau verstanden haben;
  • für den Suchbegriff „Interim Manager“ bei Youtube unter den ersten 80 Treffern nicht mehr als drei Interim Manager aus der gesamten DACH-Region unter dem Suchbegriff „Interim Manager“ mit einem eigenen Videos vertreten sind und dass
  • kaum ein Interim Manager mit Instagram, Flickr oder Pinterest etwas anfangen kann.

 

Mal ehrlich: Glaubt wirklich irgendjemand, dass damit die Begriffe „modern“, „innovativ“ und „ganz vorne dran“ assoziiert werden – oder gar „Spezialist für Digitalisierung meines Unternehmens“ sowie „Whatever 4.0“? Never ever!

 

Vor Ur-Zeiten, als ich in Unternehmen angestellt tätig war, sagten die Chefs sehr gern in bestimmten, oftmals neuen Situationen: „Das muss ich nicht können: Dafür habe ich meine Leute!“

 

Nein, ich propagiere nicht, dass die Chefs oder die Interim Manager alles können oder gar alles selbst machen müssen. Ich weiß auch nicht alles und ebenso wenig mache ich alles. Aber ich weiß, wovon ich rede – oder aber, ich halt´s Maul.

 

Ein Interim Manager hat per definitionem aber keine Leute. Wenn er oder sie´s nicht weiss oder macht, dann hat das Angebot (neudeutsch: Service Offering Portfolio) eklatante Lücken und somit mittelfristig keine Zukunft. So hart das auch sein mag: Die Flucht in ein „Das muss ich nicht können: Dafür habe ich meine Leute!“ ist dem Interim Manager deshalb bedauerlischerweise verbaut.

 

Was seinerzeit wohl smart oder nonchalant wirken sollte, war für mich stets vielmehr:

 

Ein Zeichen von Faulheit oder aber Dummheit!

 

Friday 29. September 2017

HIMMEL, VERLIER‘ BLOSS NICHT DEN ANSCHLUSS!

Interim_Management_Blog_Foto_Juergen_Becker_Bueste_Stresa_2017Knapp eine Woche nach der Bundestagswahl. Die AfD sitzt künftig im Bundestag und Andrea Nahles, die als Ministerin für Arbeit und Soziales einiges im Interim-Business durcheinandergewirbelt hat, huldigt ihren bisherigen Regierungspartnern respektvoll: „Ab morgen kriegen sie in die Fresse!“.

 

Sascha Lobo fordert in Spiegel Online: „Deutschland braucht einen digitalen Marshall-Plan“ – bitte unbedingt lesen! – und veranschlagt dafür 100 Mrd. Euro.

 

Ein bemerkenswerter Appell, der, da bin ich mit sicher, wieder auf Heerscharen von Menschen treffen wird – vereint unter dem Banner „Brauche mer net!“. Und ein etwas kleineres Volk vom Stamme „Da hat er eigentlich Recht, aber so schlimm wird es ja wohl nicht sein!“ wird sich in bewährter Manier zurücklehnen und abwarten.

 

In der Interim-Welt scheinen sich auch viele zurückzulehnen – Interim Manager ebenso wie Provider. Ich persönlich kann das nicht nachvollziehen. Dafür passiert im Augenblick im Interim-Business einfach zu viel: Magnalia vor gut einem Jahr, Atreus wickelt, wie ich höre, Interim Mandate jetzt über das Modell der Arbeitnehmer-Überlassung ab, die Taskforce AG wurde von Resources Global Professionals (‘RGP’), übernommen, einem an der NASDAQ gelisteten Unternehmen. Und UNITEDINTERIM sorgte als völlig neuer Dienstleister ohne Provisionsmodell für Furore.

 

Hoppla.

 

Die Umwälzungen werden jedoch nicht nur von Fanfaren begleitet. Vieles geschieht fast nebenbei. So wäre es vor nicht allzu langer Zeit fast undenkbar gewesen (wer auch hätte ein kostenloses Blog den Interim Managern angeboten?), jedoch: Inzwischen verlinkt LinkedIn auf die Blogbeiträge der Interim Manager von UNITEDINTERIM: „Wohin geht die Reise im Interim Management?“. Worüber wir uns freuen. Und die jeweiligen Interim Manager womöglich noch viel mehr.

4.000 bis 6.000 Blog-Leser

 

Klar, wenn ein guter Blogeintrag bei UNITEDINTERIM 4.000 bis 6.000 Leser erreicht, dann ist das schon ein Pfund! Machen Sie mal ein Blog auf – und dann zählen Sie Ihre Leser. Ich wette mit Ihnen, dass Ihnen dabei in den ersten Monaten die Tränen kommen…!

 

Aber hier macht UNITEDINTERIM jedem einzelnen Interim Manager die digitale Kraft der eigenen Domain zugänglich. Eine Art digitales Trittbrett-Fahren – sonst ein eher unschönes Unterfangen, in diesem Fall aber gewollt. Ja, wir laden die Interim Manager sogar dazu ein! Sicher ist das auch gut für UNITEDINTERIM, denn das bringt Traffic. Also, nicht wirklich schlecht für beide!

 

Es fällt auf – man möge mir diese offene Anmerkung nachsehen: Durchaus nicht jeder Interim Manager kann schreiben…! Alles nicht tragisch, jedoch zu hinterfragen, wenn ein solcher Interim Manager sich in den Softskills als „Kommunikator“ charakterisiert.

Das Ende des Interim-Business als „Closed Shop“

 

Hier sind wir an einem kritischen Punkt – und ich fürchte, er wird noch kritischer werden während der kommenden Jahre:

 

Nicht ein Provider wird mehr entscheiden, ob ein Interim Manager gut ist oder nicht! Das wird der Markt tun – durch eine Transparenz, die dramatisch zunehmen wird. Diese Transparenz entspricht so wunderbar dem Kern des Interim Managements: „Ich brauche jetzt Unterstützung: Wer kann mir helfen, was kostet der – und wo finde ich den?“!

 

Und die Transparenz wird das Ende bedeuten für das Interim-Business als „Closed Shop“, den hingerotzten Lebenslauf-Lappen samt anhängendem Schreiberling und, selbstredend, auch für überzogene Preise.

 

Und am Ende, davon bin ich überzeugt, wird der Kunde jeden Interim Manager am Ende des Projektes bewerten. Moderiert vielleicht, um Rufmord auszuschließen, aber eben doch bewerten.

Interim Manager – überragend offen für Neues?

 

Und Interim Manager, die da nicht mitmachen? Sie werden kaum noch Aufträge erhalten. Denn es ist ein urmenschlicher Reflex, dieser Gedanke: „Er wird wohl etwas zu verbergen haben…!“

 

Noch ist es nicht soweit! Aber, mal ehrlich: Worin liegt eigentlich der  Unterschied zur heutigen Usance der Referenzen? Wer keine hat, tut sich schon heute schwerer, als derjenige, der sie vorweisen kann!

 

Ich bin mir sicher: Wer sich heute nicht dieser Transparenz stellt, wird spätestens in fünf Jahren Probleme bekommen.

 

Aber ich stelle fest, dass sich doch recht viele Interim Manager, die am Markt mit Recht ihre Erfahrung in die Waagschale werfen, mit neuem Denken in der Breite erstaunlich schwerzutun scheinen. Gerade Interim Manager, die letztlich offen sein sollten für Neues – ja, Neues wie ein Seismograph auffangen sollten!

 

Wenn nicht die Interim Manager: wer denn dann? Die Massen der Menschen in Festanstellung etwa, vom System zu Ja-Sagern geschliffen und schon jetzt unter der Last des Tagesgeschäfts zusammenbrechend (2016: 941 Mio. unbezahlte Überstunden)?

 

Aber es ist nicht damit getan, dass man neue Visitenkarten druckt und sein Profil auf das gerade aktuellen Buzz-Word ausrichtet – und das so langsam verblassende „Change Management“ durch „Whatever 4.0“ ersetzt (siehe hierzu auch „Bullshit-Bingo 4.0“ von Thorsten Soll). Sehr populär auch, das gleich in eine Pressemitteilung zu gießen: „Industrie 4.0 – Neue Geschäftsmodelle durch Interim Manager“. Leider wird das dann schon gern einmal zu einer Ansammlung von Allgemeinplätzen, wenn nicht gar zu einer Werbebotschaft.

 

Da muss schon einiges mehr kommen. Viel mehr. Sehr viel mehr… Wer sich heute nicht dieser Transparenz stellt, wird spätestens in fünf Jahren Probleme bekommen.

 

Meine Leser wissen: So ganz arg jung bin ich nicht mehr! Aber ich werde „als jung im Kopf“ beschrieben. Das ist anstrengend, aber dafür bin ich dankbar – und das ehrt mich.

 

Obendrein kann ich die eine oder andere Dekade überblicken. Und ich habe den Eindruck, dass sich unsere Welt schneller ändert als ich das je erlebt habe!

 

Überall.

 

Auch im Interim Management: Wer könnte daran ernsthaft zweifeln?

 

Und so manches Mal denke ich:

 

Himmel, verlier‘ bloß nicht den Anschluss!

 

Friday 22. September 2017

SCHÜTZEN SIE UNS VOR SOLCHEN FIGUREN

Inte-rim_Management_Blog_Foto_Juergen_Becker_Janus_und_Bellona_Schoenbrunn_Wien_2016Nein, ich wollte so etwas nicht mehr schreiben.

 

Nein, ich habe auch nicht erwartet, dass man auf die Geschichte vom 21. Juli [SIE SIND WOHL NICHT GANZ GESCHEIT?] tatsächlich noch eins draufsatteln kann.

 

Ich wurde eines Besseren belehrt.

 

Ich will nicht!

 

„Doch, das müssen Sie“, sagte mir gestern ein geschätzter Geschäftspartner, „denn nur so wird jedem klar, wie wichtig die Qualitätssicherung auf Ihrer Seite ist. Sie müssen uns vor solchen Figuren schützen!“

 

Also dann, wenn auch widerwillig! Hier ist ein Mailverkehr, anschließend an die Registrierung des Interim Managers für CRO-Aufgaben. Er wird in meine persönliche Geschichte eingehen. Der Mailverkehr – und der Interim Manager ebenso :

 

Es ist Sonntag, 17. September, 10.44h. Andere sind in der Kirche. Ich arbeite für die Interim Manager.

 

„Hallo Herr Interim Manager,

 

vielen Dank dafür, dass Sie sich auf UNITEDINTERIM®, der neuen Online-Plattform für alle professionellen Parteien im Interim-Business der DACH-Region, registriert haben.

Danke auch für Ihre Bestätigung! Ich möchte Sie der guten Ordnung halber auch an dieser Stelle darauf hinweisen, dass die Nutzung von UNITEDINTERIM mit – wenn auch marginalen – Kosten für Sie verbunden ist.“

….

Mit freundlichem Gruß

 

Jürgen Becker

 

Ein Standardprozedere bei UNITEDINTERIM.

 

Antwort des Interim Managers; 16.24h:

 

Sehr geehrter Herr Becker,

 

wie hoch sind diese marginalen Kosten für mich?

Beste Grüsse

 

Interim Manager

Sie sehen mich etwas ratlos, Herr Interim Manager

 

Aaahh, ja…! Ich antworte; 17.32h – aber das schaffe ich noch: Gleich geht´s in die Küche. Gäste kommen:

 

Sie sehen mich ein wenig ratlos, Herr Interim Manager,

 

und ich bin mir nicht sicher, ob ich Sie richtig verstehe:

 

 

Wenn das tatsächlich so sein sollte, dann habe ich die Preisliste als PDF angefügt.

 

Mit freundlichem Gruß

 

Jürgen Becker

 

Natürlich habe ich das mit voller Absicht exakt so formuliert. In der naiv irrigen Erwartung eines „Ah, sorry, hab ich überlesen: Tut mir leid!“

 

Aber nicht doch! Antwort des Interim Managers, 18.03h:

 

Sicher habe ich ein Widerrufsrecht: Von diesem Widerrufsrecht mache ich hiermit Gebrauch und kündige die Registrierung und Mitgliedschaft.

 

Könnten Sie mir bitte eine Bestätigung hierüber schicken?

 

Danke+Gruß

 

Interim Manager

 

Auf banale Höflichkeitsfloskeln verzichten wir inzwischen….

 

Ich lege das große Küchenmesser beiseite. 18.22h:

 

Ein bemerkenswerter Vorgang, Herr Interim Manager,

 

gerade für einen Interim Manager, der sich als Restrukturierer positionieren möchte – und Verträge nicht liest!

 

Hier die Fakten:

 

[Diese Aufzählung blende ich hier für meine Leser aus: Es langweilt inzwischen.]

 

Aber keine Sorge: Wir bestehen nicht auf Vertragserfüllung, weil wir mit Menschen wie Ihnen keine Geschäftsverbindung eingehen möchten. Ich stelle mir gerade vor, dieser Vorgang wäre beim Kunden abgelaufen: Unvorstellbar!

 

Ihr Profil einschließlich sämtlicher Daten wurden gelöscht.

 

Mit freundlichem Gruß

 

Jürgen Becker

Ich war hier bewusst etwas legerer im Eingehen dieser Vertragsbeziehung

 

Natürlich erwarte ich, dass diese unsägliche Geschichte jetzt zu Ende ist…

 

Aber nicht doch!

 

18.35h

 

Vielen Dank für Ihr Entgegenkommen, Herr Becker.

 

Ich war hier bewusst etwas legérer im Eingehen dieser persönlichen Online-Vertragsbeziehung, da

 

  1. man normalerweise immer ein Widerrufsrecht hat

 

  1. die Kosten überschaubar sind und mich nicht in den Ruin gestürzt hätten, selbst wenn der Widerruf nicht möglich gewesen wäre. Von Ihrer sicherlich nicht schlechten Plattform hätte ich ja auch profitiert.

 

  1. wenn ich ein Unternehmen vertrete in verantwortungsvoller Position z.B. bei einer Sanierung als CRO oder Berater, vor Eingehen einer jeden Vertragsbeziehung jeglicher Art, diese immer prüfe.

 

Die Intensität und Genauigkeit dieser Prüfung ist selbstverständlich abhängig von Umfang der potentiellen Kosten, die das Eingehen der Vertragsbeziehung für das Unternehmens bedeuten würde.

 

Alles Gute und viel Erfolg für Ihre Plattform weiterhin.

Und viele Grüße an [bekannter Interim Manager aus der ersten Liga].

 

Jetzt ist aber wirklich gut! In zwanzig Minuten erwarte ich die Gäste 18.38h

 

Ein weiterer Mailverkehr ist nicht erforderlich, Herr Interim Manager.

 

Mein Geschäftspartner kommt mir in den Sinn:

 

Schützen Sie uns vor solchen Figuren im Interim Management

 

 

Friday 15. September 2017

IHR SEID DAS TESLA DER INTERIM-SZENE

Interim_Management_Blog_Foto_Juergen_Becker_Blumen_Westerland_Sylt_2017„Machen Sie sich nichts vor: Sehr viele Interim Manager verstehen noch nicht, welchen Kracher Sie da hingestellt haben! Sie stehen vor einer gewaltigen kommunikativen Aufgabe, denn Sie müssen über fast vier Jahrzehnte vertraute Denkwelten brechen!“

 

Aha!

 

„Weißt Du, das Grundproblem in der Interim Management-Szene ist: Es gibt wenig “Junggebliebene” (wie Du), die auch erkennen, dass die Digitalisierung ein wesentlicher Bestandteil in der Zukunft sein wird – also gefunden werden bedeutet Geld in die Hand nehmen!“

 

Danke für die Blumen!

 

„Mir unbegreiflich, warum der Groschen bei so vielen nicht fällt – eventuell glauben die immer noch, dass die Provider mit ihren jeweiligen Profilen aktiv die Firmen abklappern?!? Ehrlich – bin ratlos!“

 

Irgendwann war klar: Wir müssen noch viel besser herausstellen, welches Bündel an Vorteilen UNITEDINTERIM für die jeweilige Zielgruppe bringt: Interim Manager, Unternehmen und Interim-Provider.

 

Was eignet sich dafür besser, als das Ende der ersten sechs Monate der Unternehmensgeschichte? Auch, wenn der eine oder andere denkt, wir wären schon seit Jahren am Markt…

 

Und bei der Gelegenheit gleich ein gehöriges Stück des Feedbacks einzuarbeiten, das wir von Nutzern erhalten haben.

 

Heute haben wir sie live geschaltet: Die überarbeitete Site von UNITEDINTERIM!

 

Was ist der Unterschied zur bisherigen Version?

 

Das Design ist frischer, moderner und Nutzer-freundlicher – und damit nicht der Rede wert.

 

Aber wir arbeiten die USPs, die Vorteile, die UNITEDINTERIM unseren jeweiligen Zielgruppen bietet, sehr viel deutlicher heraus – unter dem Slogan „Best Deal – Best Profile“. Und wir bewerten sie in Geld: Für Interim Manager, für Unternehmen und für Interim-Provider.

 

Und schließlich zeigen wir, wie unsere Qualitätssicherung funktioniert, weshalb der CV so wichtig ist, wir legen wesentliche Kennzahlen zu UNITEDINTERIM offen und wir positionieren das Blog der Interim Manager sehr viel prominenter.

Best Deal – Best Profile in Interim Management

 

Unser Slogan hat zwei Komponenten. Wir halten beide für elementar wichtig: „Deal“ zielt auf die unbestreitbare, exzellente Preis-Nutzen-Relation – und „Profile“ zielt auf die Qualität der Profile, die wir liefern.

 

Die Qualität der Profile sicherzustellen, hat sich als enorm schwierige und auch aufwendige Aufgabe herausgestellt („Das hat ja noch nie einer verlangt…!“). Was das intern an Zeitaufwand und Arbeit bedeutet, zum Teil über mehrfache Bearbeitungszyklen und Rückfragen die Unterlagen der Interim Manager zu vervollständigen – zu detaillieren, zu überprüfen, die individuelle Positionierung für Headlines zu schärfen und wettbewerbsfähige Tagessätze vorzuschlagen: Das hatten wir offen gestanden unterschätzt.

 

„Quality is key!“ Wir wollen und können nicht anders. Wir setzen uns daher an dieser zentralen Stelle, der Qualitätssicherung, ganz klar vom Wettbewerb ab! „Aber das zeigt Ihr nicht: Das wird gar nicht klar….!“

 

Jetzt zeigen wir´s und jetzt wird es klar. Wer sich als Interim Manager über UNITEDINTERIM vermarkten kann – fast hätte ich geschrieben: „darf“! – ist daher auch ein “Guter”. Das sollte nun jeder Kunde und jeder Provider, der über UNITEDINTERIM nach Kandidaten sucht, verstehen.

 

Eine vergleichbare Kritik haben wir zu unseren Einkaufsvorteilen erhalten.

 

„Ihr müsst den Leuten zeigen, was sie sparen können – sonst verstehen die das nicht. Sonst können die das nicht einordnen! – Und dann wird auch keiner mehr diese unter Profis unwürdige Diskussion über 1,50 am Tag mit Euch führen…“

 

Also zeigen wir das jetzt – für Interim Manager, für Unternehmen und für Interim-Provider.

 

Jeder, der auch nur die Grundzüge der Digitalisierung verinnerlich hat, weiß: Nach dem Facelift ist vor dem Facelift! Und deshalb werden wir ab heute wieder genau zuhören, wieder das Feedback bewerten und dann UNITEDINTERIM wieder ein Stück besser machen.

 

Vielleicht im April 2018. Vielleicht auch früher.

 

„Sicher“, sagte ein Interim Manager aus der ersten Liga vor Kurzem, „UNITEDINTERIM ist noch längst nicht fertig. Und wahrscheinlich werdet Ihr in fünf Jahren Eurer Unternehmen kaum noch wiedererkennen! Aber eins ist für mich ebenso sicher:

 

Ihr seid das Tesla der Interim-Szene!“