MONTAG, 29. Mai 2017 01:27 Uhr

Vor einigen Tagen sind die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran aufgehoben worden. Das Land steht somit vor einem Neubeginn, wahrscheinlich vor erheblichem Wachstum. Folglich positionieren sich die deutschen Unternehmen, um an diesem Wachstum teilzuhaben.

Als eins der ersten deutschen Unternehmen hat Daimler die ersten Pflöcke vor Ort für sein Nutzfahrzeuggeschäft eingeschlagen und erklärt, man wolle in den iranischen Markt einsteigen. Hierfür wurden LOIs mit lokalen Kooperationspartnern unterzeichnet (Iran Khodro Diesel und Mammut Group), die die Produktion von Mercedes-Benz-Lastkraftwagen und Antriebskomponenten sowie eine entsprechende Vertriebsgesellschaft abdecken.

Welche Optionen hat Ihr Unternehmen fürs Iran-Geschäft?

Wir können sicher sein, dass viele deutsche Unternehmen diesen „Pionieren“ folgen werden. Wenn Ihr Unternehmen dazu gehören wird: Welche grundsätzlichen Optionen haben Sie dann?

Aus meiner Sicht haben Sie drei Alternativen:

(1)    Sie suchen sich Iraner, die Ihre Vorhaben vor Ort umsetzen. Ich fürchte, es wird viel Zeit benötigen, bis sie die richtigen Mitarbeiter gefunden, die Ihren Vorstellungen entsprechen und sie mit Ihrem Unternehmen und seinen Werten vertraut gemacht haben. Dennoch können Sie diesen Weg gehen – laufen jedoch Gefahr, von Wettbewerbern abgehängt zu werden, die eine der beiden folgenden Optionen wählen werden.

(2)   Sie suchen sich international erfahrene Interim Manager für Produktion und Vertrieb und beauftragen sie, Ihr Geschäft vor Ort im Iran aufzubauen – wie z. B. diese hier: PRODUKTIONVERTRIEB. Idealerweise stellen Sie diesen Profis junge Mitarbeiter aus Ihrem Unternehmen mit etwa 5 Jahren Unternehmens-Zugehörigkeit an die Seite. Diese Mitarbeiter kennen die Prozesse und Interna in Ihrem Unternehmen und helfen so, Reibungsverluste zu vermeiden. Interim Manager erwarten keine Expatriate-Pakete – und für Ihre jungen Mitarbeiter sollten sich diese Aufwendungen in Grenzen halten.

(3)   Sie setzen ein Team auf aus ausschließlich eigenen Mitarbeitern, um Ihr Geschäft im Iran aufzubauen. Dies wird zur Folge haben, dass in Ihrem schlank aufgestellten Unternehmen Lücken gerissen werden, die Ihre übrigen Mitarbeiter nicht mehr auffangen können. Deshalb werden Sie die Aufgaben der Mitarbeiter, die Sie in den Iran entsenden, von Interim Managern an Ihrem Standort in Deutschland übernehmen lassen. Für diese Option dürften sich die Expatriate-Pakete für Ihre eigenen Führungskräfte in Ihrem Budget deutlich bemerkbar machen.

Sie haben Fragen oder möchten mehr wissen: Dann sprechen Sie mich bitte an. Ich bin gern für Sie da!

Jürgen Becker
Eigentümer von MANATNET

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