MONTAG, 24. Juli 2017 04:29 Uhr

Interim Management Provider verdienen in aller Regel nur im Erfolgsfall - das heißt, wenn der Kunde den Interim Manager mit einem Mandat beauftragt.

Der Verdienst des Interim Management Providers besteht - unabhängig von den vertraglichen Beziehungen - aus der Marge zwischen dem Entgelt, das der Kunde zahlt und dem Erlös, der beim Interim Manager ankommt. Hierbei gibt es erhebliche Unterschiede.

Details

Die Marge für den Provider ist im Grundsatz dadurch gerechtfertigt, dass der Interim Management Provider eine Vertriebsleistung für den Interim Manager erbracht hat. Idealtypisch sollte die Marge für den Interim Management Provider dem Anteil der kalkulatorischen Kosten entsprechen, den der Interim Manager in seinen Tagessatz einrechnet. In der Praxis ist es jedoch der Regelfall, dass die Marge für den Interim Management Provider aufgeschlagen wird - und somit den Preis für den Klienten erhöht.

Faire Interim Management Provider legen deshalb auch die Marge sowohl dem Interim Manager gegenüber als auch dem Kunden gegenüber offen.

In der Praxis ist das jedoch nicht immer der Fall. Typischerweise verlangen Interim Management Provider als Marge ein Drittel vom Tagessatz – am unteren Ende 15 bis 25 Prozent und in der Spitze bis über 40 Prozent.

Beide Parteien müssen für sich individuell entscheiden, welchen Mehrwert ein Interim Provider für sie ganz persönlich erbringt: Ein reines Zusammenbringen von Angebot und Nachfrage wird sicher nicht eine Provision von einem Drittel oder gar darüber rechtfertigen. Weitere, zusätzliche Dienstleistungen können eine solche Preisgestaltung jedoch legitimieren, wenn sie genau definiert und vom Klienten tatsächlich benötigt werden. Zumindest im das Geschäft derzeit dominierenden Bereich der Vakanzüberbrückungen darf dies bezweifelt werden.

MANATNET bietet neben der Qualitätssicherung für die Anbieterseite am Marktplatz (Interim Manager) in der Tat als Dienstleistung ganz überwiegend das Zusammenführen von Angebot und Nachfrage an - und beschränkt sich dabei auf eine Provision von 15 oder 25 Prozent.

Klienten, die keine vergleichsweise einfachen Aufgabenstellungen abzudecken wünschen (wie z. B. eine Vakanzüberbrückung) können für komplexe oder umfangreiche Themenstellungen auf unser Schwesterunternehmen, aphada, zurückgreifen. aphada ist Spezialist für das temporäre Insourcing von Unternehmerteams und bietet umfangreiche Beratungsleistungen an - einschließlich des Projektmanagements und der Moderation von Lenkungsausschüssen.

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