MONTAG, 29. Mai 2017 01:28 Uhr

Die aktuellen Spannungen in der Welt verunsichern die deutsche Wirtschaft: Hierzu gehören vor allem die sich verändernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in China und Russland), die furchtbaren Terroranschläge, die sich zu häufen scheinen, und die einer Völkerwanderung nahekommende Flüchtlingssituation.

Den deutschen Mittelstand ausgenommen kennen immer mehr Unternehmen die Dienstleistung Interim Management – dennoch bleibt hartnäckig für knapp ein Viertel aller Unternehmen die Dienstleistung Interim Management unbekannt (Quelle für alle Zahlen: AIMP-Providerumfrage 2016). Allerdings: Im Jahr 2006 waren das noch 43 Prozent. Für Unternehmen wird Interim Management mehr und mehr zu einer ganz normalen Option in der Personalbeschaffung: In 27 Prozent aller Fälle sitzt die Personalabteilung am Tisch – auch wenn immer noch die Geschäftsführung in erstaunlich vielen Fällen (45 Prozent) entscheidet.

MANATNET ist davon überzeugt, dass auf lange Sicht die Personalabteilung in den Unternehmen der wichtigste Ansprechpartner für das Interim Management werden wird. Hierfür spricht, dass Restrukturierungen nur noch 17 Prozent aller Projekte ausgemacht hatten – jedoch Vakanzüberbrückungen und Projektaufgaben rund 58 Prozent aller Interim-Mandate repräsentieren: Hierbei handelt es sich um das Tagesgeschäft der Personalabteilung.

Ganz eindeutig nimmt der Wettbewerb zu. Daran ist nichts Verwerfliches – solange ein Mindestmaß an Qualität sichergestellt ist. Hier sehen die AIMP-Provider eine ihrer wichtigsten Aufgaben in den kommenden Jahren, denn immer neue Anbieter steigen in den Markt ein und versuchen, angetrieben durch scheinbar niedrige Einstiegsbarrieren, sich einen Anteil an diesem Geschäft zu sichern. Dadurch wird die Heterogenität des Marktes zunächst weiter zunehmen – und wohl auch ein Druck auf die Tagessätze, bevor sich der Markt in einigen Jahren konsolidieren wird.

Die historische Intransparenz im Interim Management weicht auf – maßgeblich getrieben von MANATNET (INTERIMTREND) und dem AIMP. Die Einstiegsbarrieren in das Interim-Geschäft erscheinen nur auf den ersten Blick niedrig – tatsächlich aber haben sie sich deutlich erhöht: Wir erwarten daher, dass viele „me-too“-Anbieter langfristig deshalb Schwierigkeiten bekommen werden. Hinzu kommt, dass das Geschäft nicht zuletzt durch MANATNET innovativer geworden ist. Ein Telefon, ein PC und ein paar Lebensläufe reichen heute sicher nicht mehr. Für Kunden bleibt es daher schwierig, die Spreu vom Weizen zu trennen.

MANATNET erwartet dennoch einen sich weiter verstärkenden Wettbewerb, vor allem von den etablierten Personalberatungs- oder Zeitarbeits-Unternehmen: Die Zeit, in denen diese Unternehmen den Markt beobachtend den Pionieren überließen, geht zu Ende.

Die insgesamt jedoch positiven Aussichten hatten MANATNET bereits im Jahr 2002 dazu bewogen, in diesen Markt kräftig zu investieren und den etablierten Geschäftsmodellen einen völlig anderen Ansatz entgegenzustellen. Heute – zehn Jahre später – können wir festhalten, dass das alternative und innovative Geschäftsmodell vom Markt angenommen wurde.

„In 30 Jahren wird es einem vielleicht merkwürdig vorkommen, wenn man von einem Angestellten spricht, so wie es heute der Fall ist, wenn man von Dienerschaft redet.“ (Charles Handy, etwa 1976)

Soweit sind wir noch nicht, aber wir bewegen uns in diese Richtung.

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