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Leistungsbeschreibung

Beide Seiten können nur davon profitieren, wenn es zu Beginn des Vertrages eindeutige Leistungsbeschreibungen gibt. Dass der Vertrag aus der Feder des Interimmanagers bzw. des Providers stammen und nicht vom Kunden "entwickelt" werden sollte, gehört zum Einmaleins der Verhandlungsführung – auch wenn dies zum Beispiel in der Arbeit für Großkonzerne schwerlich möglich sein wird.

Denkansätze

VOR DEM MANDAT: Der Kunde sucht sehr dringend einen fähigen Interimmanager für die wirtschaftlich bedeutende Aufgabe. Er hat den Interimmanager als geeignet identifiziert. Deshalb sollte der Interimmanager vertraglich vereinbaren, dass mindestens eine Honorar-Vorauszahlung für die ersten zwei Arbeitswochen geleistet wird. Es kommt vor, dass sich zum Schluss des Mandates doch noch "grenzwertige" Einschätzungen ergeben, die dann zu unschönen Diskussionen führen würden. Die Vorauszahlung bekräftigt auch die Ernsthaftigkeit der Entscheidung des Kunden.

WÄHREND DES MANDATS: Der Interimmanager sieht sich während des Mandates, besonders gegen Ende des Mandates teils auch mit ambivalenten Einschätzungen seiner Leistungen konfrontiert. Egal ob berechtigt oder nicht. Deshalb ist es unbedingt zu empfehlen, dass in kurzfristigen Intervallen der Erfolg des Projektes durch schriftliche Abstimmung der Maßnahmen und Ergebnisse dokumentiert wird. Der Kunde ist insofern auch in der Lage zu dokumentieren, dass seine Erwartungen an das Mandat erfüllt werden oder er kann rechtzeitig Adjustierungen vornehmen. Dies kann durch ein digitales Projekttagebuch erfolgen, dass dem Mandanten (Kopie Provider) per Mail übersandt wird. Inhalte: Ziel, Maßnahme, Ergebnis, Erfüllungsgrad. Formell am Besten wäre es, sich den Empfang schriftlich bestätigen zu lassen. Alternativ in einer weiteren Mail um Feedback zu einzelnen Punkten bitten, damit der Empfang auf diesem Wege dokumentiert ist.

NACH DEM MANDAT: Zu empfehlen ist auch die Einholung einer schriftlichen Leistungsreferenz durch den Interimmanager solange das "Eisen noch heiß" und man zufrieden mit der Leistung ist. Als absolut praktische Begründung kann die Akquisition neuer Projekte herangezogen werden. Sinnvoll ist es in aller Regel, wenn der Interimmanager diese Referenz wahrheitsgetreu und selbst erstellt und dem Kunden zur Gegenzeichnung vorlegt. Mit Erteilung dieser Referenz dokumentiert der Kunde seine Zufriedenheit mit der Lösung der Aufgabe. Latenten "Quengeleien" zum Ende des Mandates wird so vorgebeugt.