{"id":3808,"date":"2016-07-08T15:00:15","date_gmt":"2016-07-08T13:00:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.manatnet.com\/blog\/?p=3808"},"modified":"2016-07-08T14:22:40","modified_gmt":"2016-07-08T12:22:40","slug":"dann-macht-interim-management-wieder-spass","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.manatnet.com\/blog\/2016\/07\/dann-macht-interim-management-wieder-spass\/","title":{"rendered":"DANN MACHT INTERIM-MANAGEMENT WIEDER SPASS!"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.manatnet.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/MANATNET_Interim_Blog_Foto_J_Becker_Dann_macht_Interim_Management_wieder_Spass.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-3809\" src=\"https:\/\/www.manatnet.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/MANATNET_Interim_Blog_Foto_J_Becker_Dann_macht_Interim_Management_wieder_Spass_klein.jpg\" alt=\"MANATNET_Interim_Blog_Foto_J_Becker_Dann_macht_Interim_Management_wieder_Spass\" width=\"400\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.manatnet.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/MANATNET_Interim_Blog_Foto_J_Becker_Dann_macht_Interim_Management_wieder_Spass_klein.jpg 400w, https:\/\/www.manatnet.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/MANATNET_Interim_Blog_Foto_J_Becker_Dann_macht_Interim_Management_wieder_Spass_klein-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a>In der Interim Management-Szene kennen sich die meisten Player. Und ein geh\u00f6riger Teil kennt sich sogar recht gut und, ja!, vertraut einander. Auf dieser Grundlage wird dann bisweilen recht offen miteinander geredet, ohne dass Kunden- oder Projektgeheimnisse ausgeplaudert w\u00fcrden. Darum geht es ja auch gar nicht!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Vielmehr geht es um unser Gesch\u00e4ft als solches, um Entwicklungen, Erlebnisse und Eindr\u00fccke jeder Art. Nun werden es mir meine Leser sicher nachsehen, dass ich an dieser Stelle kein Vertrauen verletzen werde (an anderer Stelle im \u00dcbrigen auch nicht: Niemals!). Dennoch kann ich folgendes festhalten:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nicht zum ersten Mal sagte in dieser Woche ein gesch\u00e4tzter Provider-Kollege: \u201eDas Gesch\u00e4ft macht keinen Spa\u00df mehr!\u201c Und ein anderer: \u201eIch hab\u00b4 einfach keinen Bock mehr!\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nun erwarten Interim-Provider keineswegs einen R\u00fccksturz ins Paradies vor dem S\u00fcndenfall! Aus meiner Sicht erwarten sie schlicht das, was letztlich alle Unternehmen und die daf\u00fcr arbeitenden Menschen erwarten: Anerkennung f\u00fcr ihre Arbeit und Fairness, was durchaus bis zum Entgelt reicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eine nicht v\u00f6llig aus der Luft gegriffene Erwartung also.<\/p>\n<h2><strong>Fairness als Eckpfeiler im Interim Management<\/strong><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auf die Fairness bin ich in meinem Blog hin und wieder eingegangen: Sie ist ein elementarer Eckpfeiler meines Denken und Handelns und f\u00fcr mein Unternehmen <a href=\"http:\/\/www.manatnet.com\/\" target=\"_blank\">MANATNET<\/a>. Sie wird mitunter (ausdr\u00fccklich: nicht im Regelfall!) gefressen von Egoismus und Egozentrik: Die Ergebnisse dieser Fresserei reichen vom Vorwurf der \u201eSittenwidrigkeit\u201c oder \u201eAbzocke\u201c bis hin zum Betrug, wenn ein Interim Manager unseren Erl\u00f6santeil nicht weiterleitet. Und das, selbstverst\u00e4ndlich, von Professionals nach eigenem Gusto.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hier haben wir ein Kernproblem, das dem \u201emacht keinen Spa\u00df mehr\u201c zugrunde liegt. Interim Manager greifen den Interim-Provider an (verbal nat\u00fcrlich), weil er f\u00fcr das Projekt XY dem Kunden nicht vorgeschlagen wurde. Der Hinweis des Providers, dass er, der Interim Manager, die Anforderungen des Kunden nicht abdecke, ja, dass alle KO-Kriterien im CV nicht einmal erw\u00e4hnt w\u00fcrden, wird dann gern mit einem dieser beiden \u201eArgumente\u201c vom Tisch gewischt:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(1) \u201eIch habe diese Skills nicht, kann sie mir aber sehr schnell aneignen.\u201c<\/p>\n<p>(2) \u201eJa, das steht nicht im CV: Ich kann ja nicht alles abbilden\u2026!\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dies zeigt zun\u00e4chst v\u00f6llige Unkenntnis der Entscheidungsparameter auf der Kundenseite \u2013 und es legt zudem, nicht ungew\u00f6hnlich, Unterschiede im Eigen- und im Fremdbild offen.<\/p>\n<h2><strong>Spa\u00dfbremsen im Interim Management<\/strong><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Als weitere \u201eSpa\u00dfbremsen\u201c haben sich \u201eUmgehungsversuche\u201c und das \u201eNachverhandeln des Tagessatzes\u201c w\u00e4hrend des laufenden Projektes herausgebildet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>W\u00e4hrend \u201eUmgehungsversuche\u201c aus meiner Sicht einem Diebstahl entsprechen (Der Interim Manager stiehlt dem Interim-Provider den ROI auf seine Vertriebsinvestitionen in eben diese Kundenverbindung), sind die Versuche, den Tagessatz nachzuverhandeln ein Armutszeugnis, mit einem Drall ins Erb\u00e4rmliche:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Interim Manager m\u00f6chte ein h\u00f6heres Honorar. Typischerweise, weil \u201edas Projekt sich viel umfangreicher darstellt als abgesprochen!\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bemerkenswerter Weise ist das so etwas wie der Standard-Weg eines Interim Management-Projektes. Zumindest aus meiner Erfahrung\u2026<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Gute Vertr\u00e4ge beschreiben daher die Aufgaben des Interim Managers (und nat\u00fcrlich, wie immer: der Interim Managerin!) sehr genau. Und sie enthalten die Klausel: \u201eZus\u00e4tzliche Aufgaben k\u00f6nnen \u00fcbernommen werden, sofern beide Seiten dem zustimmen.\u201c Und ein fairer Kunde (und das sind die meisten!) wird das mit einem etwas h\u00f6heren Tagessatz entgelten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hier aber sind wir im Netz der von mir so gar nicht geliebten Dreiecksvertr\u00e4ge, denn daraus folgt: Der Interim Manager geht mit seinem Ansinnen an den Interim-Provider, seinen Vertragspartner. Sein Ansinnen \u201eh\u00f6herer Tagessatz\u201c muss somit mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aus der Marge des Providers finanziert werden: Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Interim-Provider an seinen Kunden geht mit dem Satz: \u201eWas halten Sie davon, wenn wir ab morgen dem Interim Manager mehr zahlen\u2026?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im direkten Vertragsverh\u00e4ltnis wie wir es bei MANATNET anwenden, wird so etwas viel seltener vorkommen, weil der Interim Manager seinen Wusch direkt mit dem Kunden besprechen m\u00fcsste: Entweder, der Kunde hat diesem erweiterten Projektumfang samt Pr\u00e4mie im Tagessatz zugestimmt \u2013 und dann gibt es nichts mehr zu besprechen. Oder aber, auch dieser erweiterte Umfang findet sich nur im Eigenbild des Interim Managers wieder \u2013 und nicht im Fremdbild des Kunden: Auch dann gibt es nichts zu besprechen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Und dann: Dass die \u201eLeads\u201c und \u201eDeals\u201c sich bei vielen Interim-Providern inzwischen in grotesken Quoten gegen\u00fcberstehen, erw\u00e4hne ich nur der <a href=\"https:\/\/www.manatnet.com\/blog\/2012\/06\/ein-ueberlaufbecken-fuer-mehr-effizienz\/\" target=\"_blank\">Vollst\u00e4ndigkeit halber. Dass das nicht gutgehen kann auch!<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Was also sagt uns das alles?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich denke, statt st\u00e4ndig dieses mich scheinbar als modern charakterisierende \u201eWin-Win\u201c-Geblubber widerzuk\u00e4uen, ist es an der Zeit, dass sich der eine oder andere Marktteilnehmer \u2013 durchaus nicht nur im Interim-Gesch\u00e4ft \u2013 mal wieder mit den scheinbar altbackenen Begriffen \u201ePartnerschaft\u201c und \u201eFairness\u201c auseinandersetzt. Dies schlie\u00dft ausdr\u00fccklich den einen oder anderen Interim-Provider ein!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich bin zutiefst davon \u00fcberzeugt:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dann macht Interim-Management wieder Spa\u00df!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Interim Management-Szene kennen sich die meisten Player. Und ein geh\u00f6riger Teil kennt sich sogar recht gut und, ja!, vertraut einander. 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