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Ausblick

Nach Jahren mit Wachstumsraten von 20 Prozent pro Jahr und zum Teil sogar darüber, musste auch das Interim Management im Jahr 2009 als Folge der Wirtschaftskrise einen Einbruch von 22 Prozent im Geschäftsvolumen hinnehmen. Für das Jahr 2010 konnte sich das Geschäft mit einem Wachstum von 16 Prozent erholen, ohne jedoch die Einbrüche aus dem Vorjahr vollständig aufzufangen (Quelle für alle Zahlen: AIMP-Providerumfrage 2011).

Im Jahr 2011 stellen wir eine etwas höhere Nachfrage fest. Gleichzeitig steigen weiterhin neue Anbieter in den Markt ein. Dadurch wird die Heterogenität des Marktes zunächst weiter zunehmen, bevor sich der Markt in einigen Jahren konsolidieren wird. MANATNET erwartet für 2011 ein Marktwachstum von gut 10 Prozent, nicht zwangsläufig über Provider. Sie sehen das anders? Wir stellen uns jeder Diskussion – am besten auf unserer Facebook-Seite.

Details

Die historische Intransparenz weicht auf und die Einstiegsbarrieren in das Interim-Geschäft haben sich deutlich erhöht, so dass viele „me-too“-Anbieter Schwierigkeiten bekommen oder aber erst gar nicht in den Markt einsteigen können. Hinzu kommt, dass das Geschäft nicht zuletzt durch MANATNET innovativer geworden ist. Ein Telefon, ein PC und ein paar Lebensläufe reichen heute nicht mehr

Das hält jedoch keineswegs Anbierter davon ab, sich mit minimalem Aufwand und mit Micro-Sites, die zwischen 15 und 50 Seiten ihren Kunden im Internet anbieten, als Interim-Provider darzustellen. Zum Vergleich: MANATNET bietet etwa 1.400 Seiten an.

MANATNET erwartet dennoch einen verstärkten Wettbewerb, vor allem von den etablierten Personalberatungs- oder Zeitarbeits-Unternehmen: Die Zeit, in denen diese Unternehmen den Markt beobachtend den Pionieren überließen, geht zu Ende.

Die insgesamt positiven Aussichten hatten MANATENT bereits im Jahr 2002 dazu bewogen, in diesen Markt kräftig zu investieren und den etablierten Geschäftsmodellen einen völlig anderen Ansatz entgegenzustellen. Heute können wir festhalten, dass das alternative und innovative Geschäftsmodell vom Markt angenommen wurde.

„In 30 Jahren wird es einem vielleicht merkwürdig vorkommen, wenn man von einem Angestellten spricht, so wie es heute der Fall ist, wenn man von Dienerschaft redet.“ (Charles Handy, etwa 1976)