Wer die aktuellen Diskussionen im Internet zum Thema Interim-Provider verfolgt, dem fällt auf, dass die Kritik an den Interim-Providern zugenommen hat.
Die Kritik an den Interim-Providern baut auf drei Säulen:
- Inkongruenz zwischen Provider-Mitarbeitern und Aufgabe beim Kunden
- Interner Vertriebsdruck bei den Interim-Providern
- Flut an neuen Anbietern unter den Interim-Provider
Vor allem aufgrund des letzten Punktes ist der deutsche Interim-Markt für Kunden-Unternehmen intransparenter und unübersichtlicher geworden. Folgende 6 Fragen helfen Ihnen jedoch, die Spreu vom Weizen zu trennen:
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- Inkongruenz zwischen Mitarbeitern und Aufgabe: Die Mitarbeiter vieler Interim-Provider sind – nicht zuletzt aus Kostengründen – oftmals jung und unerfahren. Dies ist jedoch letztlich ein Widerspruch zum Interim-Geschäft, in dem Erfahrung eine überragende Rolle spielt. Daraus folgt dann (O-Ton aus einem Forum): „Was mich am meisten stört und zugleich schockiert: 80% der Provider haben eigentlich KEINE AHNUNG was der Kunde wirklich will bzw. der Freiberufler leisten muss .... sorry, wie geht das nur?!!“
- Interner Vertriebsdruck: Auf den jungen und unerfahrenen Mitarbeitern lastet ein immer höher werdender interner Vertriebsdruck, der sich vor allem in der telefonischen Kaltakquisition (Calls) niederschlägt (O-Ton aus einem Forum): „Die Anzahl der Calls sichert den "Beratern", wenn fleißig und erfolgreich, den Arbeitsplatz. Viele Mitarbeiter verfügen über wenig Fach-/ Detailkenntnisse, so dass im Zweifelsfall zu viel, denn zu wenig angerufen wird. Masse statt Klasse, was sich auch in den Angeboten beim Endkunden wiederspiegelt - Anforderungsprofil zu 30% erfüllt: Egal, Hauptsache angeboten. Auch werden zum Anfüttern der Kunden Profile verschickt von Projektspezialisten, die gar nicht verfügbar sind, weil im Projekt, oder gar kein Interesse an selbigem. Meldet sich der Kunde dann wird ganz einfach geantwortet: „Oh der hat seit gestern ein neues Projekt, ist ja auch ein Topkandidat!““
- Flut an neuen Anbietern: Interim Management gilt in Deutschland, zu Recht, als Wachstumsmarkt. Als Folge daraus sind in der jüngeren Vergangenheit auffallend viele neue Interim Management-Vermittler am Markt aufgetaucht – als Spinn-off eines etablierten Providers oder aber als echter De-Novo-Einsteiger – mit dem damit einhergehenden typischen Personal-Karussell mit zwei-Jahres-Runden. Und auf allen lastet ein vergleichbar hoher Vertriebsdruck. (O-Ton aus einem Forum): „Vielleicht sind die Kunden davon genervt.“
Vor allem aufgrund des letzten Punktes ist der deutsche Interim-Markt für Kunden-Unternehmen intransparenter und unübersichtlicher geworden. Folgende 6 Fragen helfen Ihnen jedoch, die Spreu vom Weizen zu trennen:
- Haben Sie direkten Zugang zur Geschäftsführung des Interim-Providers oder nur zu „Staffing- oder Projektmanagern“? Bei MANATNET ist das jederzeit der Fall – über E-Mail und so gut wie immer auch telefonisch.
- Wird die Qualitätssicherung durch die Geschäftsführung des Interim-Providers sichergestellt? Von MANATNET vorgeschlagene Kandidaten werden Sie ausschließlich über die Geschäftsführung erhalten. Dass Sie selbst vorab in der Datenbank nachschauen können, ist ein weiterer Vorteil.
- Wird Ihnen mit dem Profil eines vorgeschlagenen Kandidaten die Verfügbarkeit des Kandidaten und die Bereitschaft des Kandidaten, Ihr Projekt zu übernehmen, bestätigt? Bei MANATNET ist das in jedem Einzelfall so. Sollte im Ausnahmefall ein Interim Manager dies noch nicht bestätigt haben, werden solche Profile für Sie gekennzeichnet. (Hinweis: Wenn Sie selbst als registrierter Nutzer über die Datenbank mit einem Interim Manager den Kontakt aufnehmen, können wir es jedoch leider nicht ausschließen, dass das Verfügbarkeitsdatum in einigen Fällen nicht dem aktuellen Stand entspricht, weil die Interim Manager diese Information selbst einpflegen.
- Welche Berufs- und Management-Erfahrung bringt Ihr Gegenüber auf Seiten des Interim-Providers mit? Bei MANATNET werden Ihnen auf diese Frage weit mehr als 30 Jahre offen gelegt und nachgewiesen:
- Wie sieht die Qualität des Pools tatsächlich aus? Die Gesamtheit aller Interim Manager, mit denen ein Interim-Provider zusammenarbeitet, wird von einigen Interim-Providern recht freizügig definiert, weil viele Marktteilnehmer sich offenbar noch immer von der Größe eines Pools beeindrucken lassen – und nicht dessen Qualität hinterfragen. Lassen Sie sich doch einmal den gesamten Pool zeigen – am besten online über Internet in Ihrem Büro: MANATNET kann das.
Und schließlich aus einer anderen Perspektive:
- Ist der Interim-Provider AIMP-Mitglied oder mit der DDIM assoziiert? Wenn ein Interim-Provider nicht in den AIMP (Arbeitskreis Interim Management Provider) aufgenommen wurde oder mit der DDIM zusammenarbeitet, dann kann das daran liegen (muss aber nicht), dass der jeweilige Provider die Qualitätskriterien nicht erfüllt. Hinterfragen Sie das kritisch.
Sie haben eine Frage? Bitte kontaktieren Sie uns: Wir sind gern für Sie da.
