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Geschäftsmodelle im Interim Management

Die Interim-Provider in Deutschland lassen sich in zwei Gruppen einteilen:

Die eine Gruppe arbeitet nach dem „Holländischen Modell“: Sie akquiriert das Projekt, identifiziert den oder die Kandidaten für das nachfragende Unternehmen und verhandelt die Preise jeweils mit dem Unternehmen und dem Interim Manager. Typischerweise resultieren daraus unterschiedliche Tagessätze, die somit die Erlösmarge für den Interim-Provider ergeben. Die Abrechnung erfolgt über die Bücher des Providers, dessen Umsatz aus dem Interim-Geschäft somit praktisch der Summe aller Rechnungen entspricht, die die Interim Manager für Projekte dieses Providers stellen konnten. Häufig bietet der Interim Vermittler als Dienstleistung für das nachfragende Unternehmen eine Art Projektcontrolling an.

In Deutschland ist dies die mit Abstand größte Gruppe.

Die andere Gruppe arbeitet nach dem „Angelsächsischen Modell“: Sie akquiriert ebenso das Projekt und identifiziert die richtigen Kandidaten, jedoch verhandeln das nachfragende Unternehmen und der anbietende Interim Manager autark und ohne Einflussnahme des Interim-Providers.

Die Umsätze solcher Unternehmen, die in Deutschland klar in der Minderheit sind, entsprechen den Provisionen, die diese Vermittler für die akquirierten Projekte erhalten haben. Zu dieser Gruppe gehört MANATNET ganz bewusst – und hierfür gibt es gute Gründe.

Der Vorteil des autarken Verhandelns wird ergänzt durch den offenen Datenbankzugang und definiert so eine Alleinstellung von MANATNET im Markt.